weil gibran ein philosoph war, dessen werk man ohne kenntnis des kulturellen hintergrundes falsch oder gar nicht verstehen könnte. seine aussagen kommuniziert er doch aufgrund seiner kultur in der form und mit der aussage, mit der er es tut. und gerade im hinblick darauf, dass viele menschen dazu neigen, die begriffe araber und moslem fälschlicherweise gleich zu setzen, sollte da differenziert werden. ganz abgesehen davon, dass viele der heutigen "arabischen" länder sehr spät arabisiert wurden und schon lange vorher über umfangreiche, weitentwickelte kulturen verfügten, die durch die pauschalierung "araber" bedauerlicherweise in einige ländern völlig in vergessenheit geraten sind. ohne die phönizier (die u.a. im heutigen libanon lebten), hätten wir unser alphabet z.b. nicht mal. karthago war übrigens auch phönizisch. und das alles passierte vor unserer zeitrechnung, ergo lange vor der islamischen. insofern finde ich es, im historischen kontext besehen, schon wichtig, da nicht ganz so lax alle "über einen kamm zu scheren"
