...Für musslime Glauben ist aber alles und das solltest du auch respektieren...

Hier muß ich widersprechen, Glaube ist Glaube und Wissen ist Wissen, ebenso wie Wasser Wasser ist und Feuer Feuer ist - und zwar in allen Sprachen. Es kann nun natürlich sein, daß das Wort "Glaube" in einer Sprache entweder nicht existiert und eine Umschreibung benutzt wird, oder daß das Wort selbst korrumpiert wurde, indem z.B. der Islam die Bedeutung eines anfangs neutralen Wortes in eine andere Bedutung wandelte.
Doch selbst dann ist eine Religion ein Glaube, weil es dafür keine eindeutigen und wiederholbaren Beweise gibt, sondern nur derjenige, der an die Existenz eines Gottes glaubt, auch alle daraus abgeleitete Behauptungen als wahr anerkennen kann.
Wer hingegen das Gegenteil postuliert und als Prämisse "Gott existiert nicht" nimmt (was ebensowenig bewiesen werden kann, wie das Gegenteil und daher denselben objektiven Wahrheitsgehalt genießt), für den sind sämtliche auf dem Gegenteil basierenden Behauptungen schlicht und einfach irrelevant.
Was für den einen also die Wahrheit ist, weil er an eine Grundvoraussetzung glaubt, ist für den anderen eine bloße Falschbehauptung, beide Auffassungen sind also von neutralem Standpunkt aus betrachtet ein reiner Glaube, wobei jedoch der Glaube an das Vorhandensein einer Entität in der Beweispflicht ist, weil das Gegenteil von der simplen Realität hinreichend Unterstützung findet.