hallo!!

also ich bin der meinung, dass man diese themen immer viel zu ernst nimmt. mir wurde an meiner berufschule von einem lehrer angeboten, ob ich nicht beten möchte, da sie mal einen gebetsraum für muslime eingerichtet haben. ich habs dankend abgelehnt, da ich immer pünktlich zum mittagsgebet wieder zu hause war. aber es hätte niemanden gestört, wenn ich sein angebot angenommen hätte. wenn meine freunde in den pausen zum rauchen oder so raus gegangen sind, hätte ich locker die zeit gehabt zu beten und niemand hätte es wahrscheinlich gemerkt. ich mein ist ja nicht so, dass der erwähnte schüler sich in die pausenhalle stellt und zum gebet aufruft. und es ist wahrscheinlich auch nicht so, dass die schule ein großen unterrichtsraum für seine gebete opfern musste. er geht nun einfach beten und nach einiger zeit wird es wohl kam noch jemand mitkriegen. es wurde ja klar bestimmt, dass seine gebete den schulablauf nicht stören dürfen. und er wird wohl nicht mitten im unterricht oder während einer klassenarbeit aufstehen und einfach beten gehen. ein gebet dauert doch ungefähr 5 minuten. andere gehen eine rauchen, dieser schüler geht eben beten. und ich glaub, dass christen genau so beten dürften, wenn sie wollten, aber das ist wohl eher unwahrscheinlich, gerade weil christen ja an keine bestimmten gebetszeiten gebunden sind. ich habe auch schon von muslimen gehört, die unter dem treppengelände oder in irgendeiner ecke beten. die frage, die man sich dann stellen muss, ist: was hilft der integration wohl mehr weiter. wenn das thema offen angesprochen wird und man eben ein gebetsraum einrichtet, oder wenn man in der großen pause beim vorbeigehen eine gruppe von muslimen in einer ecke sieht, wie sie beten.
das ist meine meinung dazu basierend auf den erfahrungen, die ich zu dem thema hab.
liebe grüße
