Hallo Jens!
Eine Erläuterung von saladin wird da bestimmt weiter helfen, aber ich habe es nicht ganz so verstanden.
Ich habe den Ausführungen entnommen, das eine westliche Vorstellung von Menschenrechten, nicht eine Kultur in Frage stellen sollte. Vor allem verleiht diese (einseitig praktizierte) Vorstellung nicht das Recht, Anpassung zu fordern und im Falle der Nichtakzeptanz, zu richten.
Wenn man versucht "Menschenrechte" für sich selbst zu definieren, kommt es dann nicht besonders auf Akzeptanz anderer Vorstellungen an? Werden Kriege nicht erst dann vermieden, wenn wir alle lernen, das wir kein Recht haben - in das Leben anderer einzugreifen um es zu "verbessern"? Wir "verbessern" es ja doch nur nach unseren Vorstellungen. Wer legt denn fest was besser und schlechter ist?
Menschenrechte ist ein leeres Wort und wird benutzt, die eigentlichen Rechte eines jeden Menschen, verletzen zu können.
Amnasty international ergeht es leider ziemlich ähnlich, im Grunde werden ihre Feststellungen doch auch nur benutzt und ihre Berichte nur zitiert, um Ungerechtigkeiten zu rechtfertigen.
Ines