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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2348
26/01/2002 14:04
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Mabrouk
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Genau das Claudia, die armen haben (in materiellen Hinsicht) nicht viel oder kaum was, aber sie haben eine gesunde positive Einstellung, die uns überlegen ist. Man kann natürlich nicht pauschalisieren in dem man sagt alles was arm ist, ist besser, aber wir müssen lernen, Dinge die unangenehm sind, positiver zu betrachten, oder mit noch unangenehmere Sachen zu vergleichen. Als Beispiel: Wenn man eine Grippe hat, fühlt man sich elend, aber wenn man denkt, mir geht doch besser als die vielen Menschen die im Krankenhaus liegen und sich nicht bewegen können, dann fühlt man sich direkt wohler.
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2349
26/01/2002 14:21
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Weißt du ich sehe es jeden Tag bei mir, und vergleiche auch oft. Viele Fragen mich wie geht es dir, ich sage mir geht es gut. Klar geht es mir nicht so gut wie einem gesunden Menschen, aber ich dneke sehr oft an die Menschen die im Rollstuhl sitzen und da sage ich immer mir geht es gut. Weißt du mich erreichte vor Weihnachten eine SMS, eine Nummer die ich nicht kannte, mit der Frage wie geht es dir, ich schrieb mir geht es gut und dir? Die Antwort kam zurück: wie soll es mir denn gehen, wenn man im Rollstuhl sitzt und allein ist. Ich laß und sagte mir oh je wer ist das, was ist passiert. Ich schrieb zurück wer bist du, und warum sitzt du im Rollstuhl: die Antwort: oh ich denke ich ahbe die falsche Nummer sorry ich schrieb wieder, nein bitte erzähle mir warume sdir nciht gut geht, und heute stehen wir in Kontakt und schreiben uns ich habe dem Mädchen was ohne Beine geboren wurde, Mut und Hoffnung gemacht, ich habe oft ihr geschrieben, auch du kannst ein schönes Leben haben, jeder auf seiner weise, schau nach vorn. Sie ist mir so dankbar, das sie mir heute schreibt das ise froh ist meine Nummer gewählt zu haben. Ich sage mir dann immer siehst du Claudia dir geht es gut, und anderen kann man helfen mit Worten. Claudia
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2351
26/01/2002 14:28
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Ayscha
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...wenn wir naemlich sehen, dass es uns eigentlich verdammt gut geht im Verhaeltnis zu anderen, sollte es einen wirklich aufbauen! Eine tolle Aktion finde ich die Paralympics, die von www.abb.de unterstuetzt werden. Unterstuetzt bedeutet nicht, dass sie nur Gelder spenden, sondern auch bei der nationalen Veranstaltung (Juni 2002 in Frankfurt) dabei sind, die Teilnehmer begleiten. Ich habe mit der Koordinatorin von ABB gesprochen und sie hat erzaehlt, wie ergreifend es fuer sie und die anderen Mitarbeiter war, mitzuerleben, wie die geistig behinderten Sportler fighten, alles geben und auch gluecklich sind, einfach "nur" dabei sein zu duerfen! Ja, es geht wirklich nicht immer nur um schneller, hoeher, weiter - sondern um die urspruenglichen Gedanken der olympischen Spiele: dabei sein ist alles! Vielleicht sollten wir uns das wirklich immer wieder bewusst machen!
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2353
26/01/2002 14:46
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Mabrouk
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@Claudia & Ayscha, ich wollte eigentlich die Diskussion rein auf das „POSITIVE DENKEN“ beschränken, d.h. wie komme ich mit meiner täglichen Probleme zurecht? Welche Möglichkeiten habe ich? Hier sind einige Beispiele: Manche ärgern sich weil das Hotelzimmer nicht gut genug ist, andere weil der Animateur nicht treu sein kann (was oft im Forum diskutiert wird ) und andere wiederum weil der jüngere Kollege einen besseren Job bekommen hat. So oder ähnliche „Probleme“ bestimmen tagtäglich unser Leben. Es gibt sicherlich grössere Probleme, die einen zu schaffen machen, aber mit der richtige Einstellung lässt sich oft sogenannte schwerwiegende Probleme relativ leicht verkraften. Mit der Einstellung: alles was in meinem Machtbereich ist, versuche ich zu beeinflussen,alles andere ist "höhere Gewalt" wie das Beispiel mit dem Zimmer: ich gehe an der Rezeption, drücke Ali oder Marco ein Scheinchen in der Hand und dann habe das Zimmer was ich möchte. Mit dem Zweiten Beispiel ist die Sache etwas komplizierter, entweder ich will den Mann unbedingt haben, egal welche Macken er hat, dann muss ich halt dafür kämpfen und Kompromisse eingehen, und wenn es nicht klappt, dann ist es „höhere Gewalt“ und kann es nicht mehr ändern. Aber ich habe es jedenfalls versucht und hat nicht geklappt, dann brauche ich mich auch nicht mehr zu ärgern. Mit dem besseren-Job-Beispiel ist die Sache am einfachsten, denn ich kenne meine Möglichkeiten und kann direkt sagen: es ist für mich ein Nummer zu gross. Hier brauche ich mich auch nicht zu ärgern. Ich denke, man kann damit das Leben besser meistern, oder hat jemand bessere Alternativen? Mabrouk
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2354
26/01/2002 15:43
26/01/2002 15:43
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Gera
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Ich denke sehr positiv, sehe in vielen oft die positiven Dinge, und rede mir auch oft positives dazu ein. Wenn man fest an etwas glaub, dann wird es auch so. Ein beispiel, ich habe in meiner Prüfung zum Rettungsassistenten, das Verdauungssystem nicht gelernt, und habe immer vor der Prüfung zu mir gesagt, ich weiß ich ziehe bestimt das Thema was ich nicht gelernt habe, und wie kam es ich habe das Verdauungssystem gezogen, ich hatte 5 min Zeit mir Gedanken dazu zu machen eh ich begonnen habe zu sprechen darüber, ich sagte mir immer wieder, Claudia das schaffst du, und ich kann es, und ich habe alles ganz toll gewußt, was ich im Unterricht nie so gut konnte. Ich denke positiv denn das hat mir oft geholfen schneller auf die beine zu kommen, nach Operationen. Schlimmer werden kann es nicht sage iche s mir, deshalb wird es viel besser. Claudia
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2355
26/01/2002 16:01
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nonameb
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Ich finde eigentlich, dass man das Denken und Handeln nicht voneinander trennen kann. Wer eine positive Grundeinstellung hat, handelt doch auch danach, oder? Schon um den Geist zu befriedigen... Meine Meinung: Nur wenn ich die ohne Füsse gesehen habe, kann mir bewusst werden, dass es nicht so schlimm ist - keine Schuhe zu haben. Ich hatte dieses Erlebnis in Tunesien, vielleicht kommt daher meine große Liebe zu dem Land. Weil die einfachen Menschen dort so intensiv leben und so glücklich seien können, wie ich es gar nicht kannte. Erst wenn man es gesehen hat, merkt man doch, wie dumm teilweise unsere Ideale und Klagen sind. Meiner Mutter reicht die Vorstellung von Menschen denen es schlechter geht als ihr, nicht aus. Und dem Kind, dem sein Mittag nicht schmeckt, reicht es nicht - an die hungernden Kinder in der Welt erinnert zu werden.... Man muss es - glaube ich - gesehen (erlebt) haben! Ines
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2356
26/01/2002 18:30
26/01/2002 18:30
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Mabrouk
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@ Claudia, allein der Gedanke dass es dir besser gehen wird, hilft dir weiter, deine Probleme zu überwinden. Würdest du aber nur klagen und alle Welt soll dich bedauern, dann würde es dir eher schlechter gehen. @ Nanoussa, das ist sicherlich richtig wenn du sagst“ Denken und Handeln nicht voneinander zu trennen sind“, aber Wichtig ist nur, dass man positiv eingestellt ist. Nicht jeder hat eine positive Grundeinstellung, aber die kann man auch lernen, ist zwar schwierig aber machbar.
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2359
21/05/2003 17:45
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Joined: May 2003
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silvi
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Ich finde, das ist doch mal ein interessantes Thema, welches man weiter diskutieren könnte! Wobei ich mir schon bewusst bin, das das nichts mit Tunesien zu tun hat!
Das Anfangsbeispiel finde ich ein bisschen makaber, aber nun gut! Auch teile ich die Grundeinstellung, dass man sich ja immer vor Augen halten kann, dass es anderen schlechter geht, aber das löst die eigenen Probleme und Schwierigkeiten dann auch nicht! Meiner Meinung nach sollte man vor eigenen Problemen, Ängsten, Schwierigkeiten etc. nicht davon laufen, indem man sich einredet - "Ist ja nicht schlimm! Anderen geht es schlechter als mir..!" sondern man muss sich dem stellen und dann das Beste daraus machen!
Ob Menschen, die materialistisch gesehen arm sind, uns tatsächlich überlegen sind und positive Einstellungen haben, lasse ich mal so stehen! Das trifft bei manchen vielleicht zu, aber ansonsten bezweifele ich das doch stark!
Ich zähle mich auch zu den positiv denkenden Menschen! Trotzdem wird es jedem einmal passieren, einen persönlichen Schicksalsschlag zu erleiden! Da hilft es mir herzlich wenig an die Menschen zu denken, denen es schlechter geht! Dann denkt man in erster Linie an sich selber - was ich nicht mit dem Egoismus gleich setze! Denn, wenn ich mich gut fühle, wenn es mir gut geht, dann erst kann ich Menschen, die aus eigener Kraft ihre Probleme nicht bewältigen können, helfen und ihnen beistehen!
Lieben Gruss, Silvi
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2360
21/05/2003 20:41
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schaf
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Deutschland
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Silvi du hast ja so recht! Es kann einem materiell noch so gut gehen- über einen persönlichen Schicksalsschlag hilft das nicht hinweg. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen- ich hab es selbst erlebt wie eine Familie zu Bruch geht und ich muss sagen- lieber müsste ich mich finanziell einschränken müssen, als eine solche Erfahrung durchmachen zu müssen. Natürlich ist es schlimm in Armut oder mit einer Behinderung leben zu müssen- keine Frage, aber wenn man in einer solchen Situation ist, dass man sich fragen muss, was das Leben eigentlich für einen Sinn hat/hatte, wenn alles nur Lügen und Betrug war, dann hält man sich für die ärmste Sau der Welt und das ist gar nicht so weit hergeholt. Man kann nicht nur finanziell arm dran sein oder körperlich mit einer behinderung leben müssen- stellt euch mal vor, ihr habt 25 Jahre eures Lebens nur für die Familie gelebt und euer Mann entpuppt sich als ein absolutes Schwein. Emotional ist man dann wohl am Ende und ich bin mir nicht sicher was schlimmer ist- in Armut zu leben oder mit einer solchen Enttäuschung; auf sein Leben zurückblickend nur Demütigung zu sehen... Tut mir leid, das passt jetzt vielleicht doch nicht ganz zum Thema, aber irgendwie konnte ich mir das jetzt nicht verkneifen. Nehmts mir bitte net übel! Liebe Grüße
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2362
22/05/2003 06:09
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Joined: May 2003
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silvi
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Hallo Creeks! Doch, ich finde, das passt sehr wohl zum Thema, was du geschrieben hast!! Ich sehe das auch so! Nicht allen Menschen, die z.B. eine Behinderung haben, geht es schlecht! Es ist doch eher so, das die Menschen, denen das Leben nicht gut mitgespielt hat, und die es aus eigenem Antrieb geschafft haben da raus zu kommen, teilweise eine bessere Einstellung zum Leben haben. Das sie bewusster Leben, das sie das Leben bewusster geniessen und es mehr schätzen. Ich finde persönlich auch Situationen "grausam", die nicht zu fassen sind. Terror - in all seinen Formen (hier gibt es irgendwo einen alten Beitrag, in dem der "Terror" ausführlich erklärt wird! Für die, die solche Begriffe ohne zu überlegen, was sie bedeuten, benutzen!), auch der psychische Terror, so wie auch du in beschreibst! Das ist nichts greifbares. Nichts, wogegen man direkt angehen kann. Etwas, wo einem die Hände gebunden sind und man alles über sich ergehen lassen muss! Sich dann, in dieser Situation einreden zu wollen, "Anderen geht es ja schlechter, jetzt fühle ich mich direkt besser!" halte ich für unmöglich und lächerlich!! @Claudia "Besser gehen" bezieht sich dann aber nur auf materialistische Dinge, schätze ich! Klar kann man pauschal sagen "Uns geht es besser!" Aber man darf doch auch bei uns die Einzelschicksale nicht aus den Augen verlieren! Und von diesen Einzelschicksalen gibt es jede Menge!! Ebenso - wer will sich das Recht herausnehmen und entscheiden, was ein gutes, ein schlechtes, ein besseres, ein schlechteres Leben ist?!? Viele, von denen wir denken "Gott, geht es denen schlecht...!" sind glücklich in ihrem Leben und ihrer Situation und WOLLEN es garnicht anders haben! Von wie vielen denken wir "Tolles Leben!" und grade die sind - wie Creeks sagte - arme Schweine!! Keiner hat das Recht über den anderen zu urteilen! Jeder sollte bei sich selber anfangen ein glückliches Leben zu führen! Viele sind von Neid und Hass so zerfressen, das man ständig bei anderen nach Unstimmigkeiten sucht, um diese zu treffen, vielleicht unglücklich zu machen! Ich schätze, wenn jeder für sich selber versuchen würde sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen, statt immer nach links und rechts zu schauen, was der Gegenüber wieder für Fehler gemacht hat, dann wäre der Allgemeinheit schon sehr viel mehr geholfen! Gruss, Silvi
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2363
22/05/2003 07:44
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Joined: May 2001
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Gera
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Hallo Silvi, Zitat: Besser gehen" bezieht sich dann aber nur auf materialistische Dinge, schätze ich! Klar kann man pauschal sagen "Uns geht es besser!" Aber man darf doch auch bei uns die Einzelschicksale nicht aus den Augen verlieren! Und von diesen Einzelschicksalen gibt es jede Menge!! Ebenso - wer will sich das Recht herausnehmen und entscheiden, was ein gutes, ein schlechtes, ein besseres, ein schlechteres Leben ist?!? Viele, von denen wir denken "Gott, geht es denen schlecht...!" sind glücklich in ihrem Leben und ihrer Situation und WOLLEN es garnicht anders haben! Von wie vielen denken wir "Tolles Leben!" und grade die sind - wie Creeks sagte - arme Schweine!!
Keiner hat das Recht über den anderen zu urteilen! Jeder sollte bei sich selber anfangen ein glückliches Leben zu führen! Viele sind von Neid und Hass so zerfressen, das man ständig bei anderen nach Unstimmigkeiten sucht, um diese zu treffen, vielleicht unglücklich zu machen!
Ich schätze, wenn jeder für sich selber versuchen würde sein eigenes Leben in den Griff zu bekommen, statt immer nach links und rechts zu schauen, was der Gegenüber wieder für Fehler gemacht hat, dann wäre der Allgemeinheit schon sehr viel mehr geholfen!
Nein ich beziehe es nicht nur auf materialistische Dinge, ich beziehe es auch auf Gesundheit, und ich muß sagen ich bin krank und werde jedes jahr operiert, viele Menschen Kinder auf der welt sind krank und bekommen keine Hilfe, ich kann mir noch selbst helfen, da ich meine Familie habe, viele haben keine Familie mehr, das beziehe ich hauptsächlich mit ein. Ich gehe auch von den aus die in Deutschland leben, denen es viel schlechter geht als mir und uns hier. Die keine Wohnung haben, und in Deutschland ist es nicht schwer in einen sozialen Notstand zu kommen, wenn man dann keine Freunde + Familie hat, bekommt man auch keine Hilfe, der Staat was tut er für diese Personen die auf der Straße leben, sie flüchten aus Sorgen und Kummer in den Alkohol, Drogen usw. man kann es doch verstehen, was würden wir tun, wenn wir morgen nichts mehr hätten?
Sicher sind auch viele selbst Schuld und wollen keine Hilfe, das gibt es aber überall und diese Menschen beklagen sich aber auch nicht, denn sie fühlen sich so wohl wie sie leben und sind mit diesem Leben zufrieden.
Wieviele Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Wasser, leiden unter Durchfall und sterben daran, wohnen in kleinen Hütten das sie gerade mal zum Schlafen ein Pappdach über sich haben und diesen Menschen und Kindern geht es schlecht, ohne das man auf die Bedürfnisse schaut und Luxus dazu nimmt. Wasser ist kein Luxus man braucht es um zu Leben, was viele nicht haben und uns geht es doch wirklich in dieser Sache viel zu gut, wir lassen uns die Badewanne voll Wasser laufen und baden, manche wären froh etwas davon trinken zu können.
Wir lassen uns Impfen wenn wir denke es ist nötig, das würden viele gern tun, sie haben aber diese Möglichkeit nicht.
Silivi wenn wir nicht nach rechts oder links schauen würden, würden täglich viele Kinder und Menschen mehr sterben. Denn wir denen es gut geht, müssen helfen und versuchen die Ursachen zu bekämpfen. Ich tue es in dem ich ehrenamtlich tätig bin, meine Freie Zeit her gebe und dies mache ich sehr gern und schaue dabei auch nie auf die Uhr und dies kann jeder auf seiner Weise. Wenn wir dies schaffen würden, dann würde es wirklich viele anderen auch besser gehen, denn nur gemeinsam sind wir stark.
Ja warum ist das so, das viele versuchen bei anderen nach Fehler zu suchen, oder eben das Neid auf kommt? Diese Frage kann sich sicher jeder selbst beantworten, weil es eben viele von uns zu gut geht, und wenn der andere schon etwas mehr hat, dann will man dies auch haben, bei mir ist es Gott sei dank nicht so, denn ich lasse mich von anderen nicht beeinflussen in solchen Dingen, da ich mit dem zufrieden bin was ich habe.
Claudia
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2364
22/05/2003 07:51
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Anonym
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Anonym
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Zitat: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
Vielleicht sollten manche Menschen überhaupt mal denken, dann gäbe es sicher weniger Probleme! LG Anna
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2366
22/05/2003 09:23
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Joined: Jul 2002
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kitty
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Deutschland
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Zitat: Denn, wenn ich mich gut fühle, wenn es mir gut geht, dann erst kann ich Menschen, die aus eigener Kraft ihre Probleme nicht bewältigen können, helfen und ihnen beistehen!
Das sehe ich genauso.Der Mensch muß mit sich selbst im Reinen sein,um Augen für Probleme anderer Menschen zu haben. Wer positiv denkt strahlt Optimismus aus.
LG Kitty
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2368
22/05/2003 15:55
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Gera
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Hallo Mabrouk,
schön auch hier etwas von dir zu lesen, ja so ist es aber auch und ich bin so, denn ich würde nicht dazu etwas schreiben, wenn ich es nicht täglich so machen würde.
Was aber auch geht, da mich viele unterstützen. Ich schaue lieber in alle Richtungen denn nur so erkennt man, wo Leid, Not und Elend ist und wenn man dies sieht und weiß, weiß man das es uns hier viel zu gut geht.
Claudia
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2369
22/05/2003 19:47
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silvi
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Hallo Claudia! Ich kann dir in allem, was du geschrieben hast, nur beipflichten! Sehe ich genauso! Egal wo und egal wie - man sollte offen für Hilfestellungen sein und die auch so oft wie möglich leisten! Nur, um auf das Thema zurück zu kommen - es geht doch darum, wie ich mir mein eigenes Leben schwerer oder leichter machen kann! Durch positive Gedanken zum Beispiel! Was du alles aufgezählt hast, finde ich sehr lobenswert und toll, das du dich da so für einsetzt - aber in wieweit dadurch dein eigenes Leben erleichtert wird, kann ich nicht ersehen! Natürlich kann man sagen, die Hilfestellung für bedürftige Menschen ist Lohn genug und das ist mein Lebensinhalt! Aber für die meisten Menschen, ob sie wollen oder nicht, wird das nicht praktikabel sein! Du musst wahrscheinlich einen überaus starken Charakter haben, wenn du von anderen Menschen unbeeinflusst leben kannst und auch immer mit dem zufrieden bist, was du hast! Ich kann das persönlich nicht von mir sagen, worüber ich eigentlich auch sehr froh bin! Es gibt viele Menschen in meiner Umgebung, die sehr wichtig für mich sind und denen ich vertraue! Ich lasse mich von Meinungen, Verhalten und Taten dieser Menschen sehr wohl beeinflussen, was mich wachsen lässt! Würde ich stumm und mit geschlossenen Augen in meiner eigenen, kleinen Welt leben, wäre ich nicht so weit gekommen, wie jetzt! Auch bin ich ein ergeiziger Mensch! Ich setze mir immer neue Ziele, die ich erreichen möchte und darauf hin arbeiten kann! Natürlich bin auch ich mit dem zufrieden, was ich bisher habe, aber ich scheue mich nicht davor, mehr zu leisten, um mehr zu erlangen! Wichtig ist hierbei nur, das man die Menschlichkeit nicht vergisst. Und dann kann das ein sehr positives Gefühl in einem Menschen auslösen. In schlechten Momenten finde ich, darf man sich auch schlecht fühlen! Man muss nicht ständig der gutgelaunte, freundliche Typ von nebenan sein! Und man muss auch nicht ständig versuchen alles schön, toll und positiv zu sehen! Denn dann sind Vorwürfe wie "naiv" und "rosa-rote Brille" durchaus angebracht! Die Einsicht, das es sehr viel Elend auf der Welt gibt, ist wichtig! Aber diese Einsicht ist von unserer Lebenssituation total unabhängig! Entweder, mir ist das bewusst - ob ich mich gut fühle oder nicht - oder eben nicht - und dann benötigt man Tatsächlich ein Slogan wie: Zitat: "ich weinte weil ich keine Schuhe hatte, bis ich eine sah, die keine Füsse hatte"
Schönen Abend, Silvi
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Re: Positiv denken..., oder wie man sich das Leben leichter (oder auch schwerer) machen
#2370
22/05/2003 20:15
22/05/2003 20:15
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Joined: May 2001
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Claudia Poser-Ben Kahla
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Gera
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Hallo Silvi, Zitat: Nur, um auf das Thema zurück zu kommen - es geht doch darum, wie ich mir mein eigenes Leben schwerer oder leichter machen kann! Durch positive Gedanken zum Beispiel! Was du alles aufgezählt hast, finde ich sehr lobenswert und toll, das du dich da so für einsetzt - aber in wieweit dadurch dein eigenes Leben erleichtert wird, kann ich nicht ersehen! Natürlich kann man sagen, die Hilfestellung für bedürftige Menschen ist Lohn genug und das ist mein Lebensinhalt! Aber für die meisten Menschen, ob sie wollen oder nicht, wird das nicht praktikabel sein!
Mein Leben wird erleichtert, weil ich helfe und sehe das man vieles bewegen kann wenn man es nur will. Ich habe die Zeit und gebe die Zeit die ich habe, für Menschen und Kinder denen es nicht so gut geht und dies macht mich glücklicher und zufriedener im Leben. Positive Gedanken braucht man natürlich dazu, denn oft steht man an dem Punkt wo man nicht genau weiß wo man beginnen soll, aber irgend wo gibt es einen Anfang und den sollte man nehmen.
Als ich zum ersten mal mit dem Problem / Thema Kinderhandel, kommerzielle sexuelle Ausbeutung an Kindern und Frauen konfrontiert wurde, wußte ich nicht wie ich damit umgehen soll und was ich machen kann, denn ich war wie unmächtig, heute weiß ich das ich kämpfen muß und zwar für die Kinder und Frauen. Ich stelle mich dieser Herausforderung auch wenn es oft schwer ist, weil man doch so hilflos ist. Wenn man dies mal gesehen, erlebt hat, bekommt man Willen, Kraft und Wut die durch positive Gedanken beeinflusst werden und man macht immer weiter.
Wenn ich nicht positiv Denken würde, wäre ich heute sicher nicht so wie ich jetzt bin. Allein schon wegen meinen eigenen gesundheitlichen Problemen, nur durch Positive Gedanken und Kämpfen geht es mir heute etwas besser.
Diesen Spruch finde ich auch sehr gut: Kinder Du kannst ihnen deine Liebe geben, aber nicht deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. von Khalil Gibran
Claudia
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