Liebe Hayati,
ich verstehe, was du mir sagen willst, denke auch, dass Gott uns seine Weisheit in für uns passender Dosis vermittelt. Das finde ich auf keinen Fall kindisch.
Da er aber wünscht, dass wir ihn näher kennenlernen sollen und uns mit seinem Wort beschäftigen sollen, vertraue ich auch darauf, dass er uns die Dinge verstehen lässt, die wir für ein Leben in seinem Sinn benötigen.
Was ich meine ist, dass wir nicht ein Leben führen können, das von Gottes Geboten abweicht/oder uns diese Gebote gar nich weiter interessieren, wir dann, wenn wir daraufhin Probleme haben, sagen "Gott wird's schon wieder richten". Und tut er es nicht, jammern "warum lässt Gott all das zu". Wobei klar ist, das wir nicht für alle Probleme selbst verantwortlich sind, sie werden auch oft von außen zugefügt (anderes Thema).
Wenn wir uns also an Gottes Gebote halten sollen, muss es ein liebevoller Gott es auch ermöglichen, diese Gebote eindeutig kennenzulernen. Wenn er uns aber widersprüchliche Bücher gibt, die beide von ihm stammen sollen, aber nicht als Einheit betrachtet werden können, dann hätte Gott einen Fehler gemacht.
Da Gott aber unfehlbar ist, muss der Fehler in unserer Denkweise liegen.
Daher sollte man genau prüfen, bevor man ein Buch als von Gott inspiriert betrachtet. Den Glauben nur danach auszuwählen, ob er meinen momentanen Neigungen entspricht, ich mich beim Lesen der Glaubensgrundlage gut fühle, etc. ist zu gefühlsbetont. Glauben macht doch mehr aus.
Versteh mich bitte nicht falsch Hayati, dies sind nur meine Gedanken, ich möchte dir davon nichts unterstellen.
