Es geht hier dochnicht um verbiegen, sondern darum, unvermeidliche Probleme im Vorfeld zu vermeiden.
Wenn beide Partner in verschiedenen Religionen aktiv sind und ihren Glauben auch ausleben, kann es schwierig werden, wenn es z.B. um die Kindererziehung geht oder um die Teilnahme an religiösen Festen und Aktivitäten, die für den anderen vielleicht nicht in Frage kommen. Wie gesagt, bei Personen, für die die eigene Religion nicht wichtig ist im täglichen Leben, mag es kein Problem darstellen, für andere schon.
Deshalb verstehe ich nicht, warum gläubige Muslime eine christl. Frau heiraten und sich dann wundern, wenn sie sich nicht wie eine Muslima verhält.
Meiner Meinung nach ist in einer Bi-nationalen Ehe schon eine erhebliche Anpassung beider Partner erforderlich, verbiegen würde ich mich aber auch nicht wollen/wollen lassen.