Ich finde eigentlich, dass man das Denken und Handeln nicht voneinander trennen kann.

Wer eine positive Grundeinstellung hat, handelt doch auch danach, oder?
Schon um den Geist zu befriedigen...

Meine Meinung: Nur wenn ich die ohne Füsse gesehen habe, kann mir bewusst werden, dass es nicht so schlimm ist - keine Schuhe zu haben.

Ich hatte dieses Erlebnis in Tunesien, vielleicht kommt daher meine große Liebe zu dem Land. Weil die einfachen Menschen dort so intensiv leben und so glücklich seien können, wie ich es gar nicht kannte. Erst wenn man es gesehen hat, merkt man doch, wie dumm teilweise unsere Ideale und Klagen sind.

Meiner Mutter reicht die Vorstellung von Menschen denen es schlechter geht als ihr, nicht aus. Und dem Kind, dem sein Mittag nicht schmeckt, reicht es nicht - an die hungernden Kinder in der Welt erinnert zu werden....
Man muss es - glaube ich - gesehen (erlebt) haben!

Ines