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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE150328]
#235408
09/02/2008 20:03
09/02/2008 20:03
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LOE150328
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@Tammi: Das Feindbild Islam lässt grüßen. Ist denn unbedingt gesagt das ein Islamischer Staat im Sinne des Korans "handelt"? Ich habe hier lange nicht mehr geschrieben, und mir fällt auch grad wieder ein warum: Man erklärt, aber es wird nur das herrausgefiltert was einem ins Bild passt.
Islam ist die Religion beinflusst Kulutur, doch Religion ist nicht Kultur, denn während Kultur Religion beeinflusst modifizieren die Menschen eben genau DIESEEin saufender Animateur welcher ruhigen Gewissens Frau um Frau vernascht, lügt, betrügt und unehrenhaft ist, der ist kein Moslem, dieser Mensch ist in keiner Weise Gottesfürchtig, dieser legt sich alles so zu Recht wie er es gern hätte. Er ist genau so MOSLEM wie ein Atheist hier laut Pass Evangelisch ist. ER ist genauso Moslem wie ein Katholischer Religionslehrer nicht weiß, dass eins der 1 Gebote gestrichen wurde und dafür ein anderes in 2 geteilt wurde, damit man wieder auf 10 kommt, so wie er nicht weiß, dass einst auch führ Christen Schweinefleisch verboten war. (Diese Infos über das Christentum nur mal Rande Und ist denn die Christliche Frau reicher an Rechten als die Muslimische? Nein. Und lebt nicht selbst die libanesische Christen nach den gleichen Normen wie die libanesische Muslima? Ich finde es schlimm wenn man Menschen nur auf ihre Religion reduziert und dieser darum entsprechende Dinge zuschreibt. Genauso Schlimm ist es wenn man Religionen auf Menschen reduziert, welche meinen in ihrem Sinne zu handeln.
Eine FRAU 2. Klasse?Was bedeutet das Wort "Islam" ? Islam bedeutet Frieden machen und Hingabe. Frieden machen heißt, daß der Gläubige mit sich selbst und mit seiner Umgebung in Frieden leben soll. Hingabe drückt sich in der Annahme des Willens Gottes aus. Werden die Frauen im Islam unterdrückt? Nein, im Gegenteil. Der Islam hob die Stellung der Frau bereits vor 1400 Jahren an, indem er ihr das Scheidungsrecht, das Recht auf finanzielle Unabhängigkeit und Unterhalt, sowie das Recht, als ehrbare Frau erkannt zu werden (Hidschab), zubilligte, und dies zu einer Zeit, in der die Frauen in der übrigen Welt, Europa eingeschlossen, keine derartigen Rechte besaßen. In Bezug auf ihre religiösen Handlungen ist die Frau dem Mann gleichgestellt (Qur'ãn 33:35). Dies wird im Qur'ãn auch in 4:124 wie folgt erläutert: "Diejenigen aber, die handeln, wie es recht ist - sei es Mann oder Frau - und dabei gläubig sind, werden ins Paradies eingehen und nicht im geringsten Unrecht erleiden." Der Islam erlaubt der Frau, nach der Heirat ihren Mädchenamen zu behalten, ihr selbst verdientes Geld zu verwalten und es so auszugeben, wie sie es wünscht. Er trägt dem Mann auf, die Frau in der Öffentlichkeit vor Belästigung zu beschützen. Der Prophet Muhammed sagte zu den muslimischen Männern: "Der Beste unter euch ist derjenige, welcher am besten zu seiner Familie ist." Nicht der Islam, sondern einige muslimische Männer unterdrücken heutzutage ihre Frauen. Dies geschieht aufgrund ihrer kulturellen Angewohnheiten oder aus Unkenntnis über ihre eigene Religion. Hat der Mann einen höheren Stellenwert als die Frau ? Aufgrund der Erschaffung ist der Mann der Frau oder die Frau dem Mann nicht überlegen, es gibt nur Unterschiede im Hinblick auf ihre Aufgaben. Nur im Hinblick hierauf gibt es Bereiche, in denen die Frau dem Mann überlegen ist, und wiederum Bereiche, in denen der Mann der Frau überlegen ist. Im Islam ist der Mann verantwortlich für die Familie . Dafür gibt es zwei Gründe: Der Mann ist aufgrund seines natürlichen Körperbaus stärker als die Frau. Aus diesem Grunde ist das Bedürfnis, beschützt zu werden, bei einer Frau stärker ausgeprägt als bei einem Mann; Männer können nicht durch Frauen beschützt werden. Sie sind auch nicht auf den Schutz der Frau angewiesen, aber Frauen werden durch Männer beschützt; sie brauchen diesen Schutz. Das ist der eine Grund. Der zweite Grund ist folgender. Wie oben bereits erwähnt, ist der Mann verantwortlich für die Familie . Dazu gehört auch, daß er verpflichtet ist, für die Familie zu arbeiten und Geld zu verdienen. Er muß vor der Heirat der Frau einen bestimmten Betrag als Sicherheit zahlen; er hat für die Kleidung der Frau zu sorgen; er muß sich um ihre Ernährung kümmern; er opfert also von seinem Besitz und dadurch entsteht der zweite Unterschied zwischen Mann und Frau. Als Gegenleistung fordert der Qur'ãn von der Frau, daß sie die Forderungen des Mannes, die nicht unislamisch sein dürfen, erfüllt und dafür sorgt, daß die Familienehre nicht beschmutzt wird. Das ist die Gegenleistung. Ein weiterer Unterschied, den der Qur'ãn macht, ist folgender: Das Muttersein wird im Qur'ãn besonders erwähnt - hier ist die Frau dem Mann überlegen. Der Grund ist folgender: Die Frau ist es, die das Kind auf die Welt bringt; sie ist es, die Schmerzen erleiden muß; sie kümmert sich die meiste Zeit um das Kind. Deswegen hat die Frau bei der Kindererziehung einen höheren Wert als der Mann. Das heißt, also schon aufgrund der Erschaffung haben Mann und Frau unterschiedliche Aufgaben. Lediglich in den Funktionen ist mal das eine Geschlecht überlegen, mal das andere. Man kann also nicht behaupten, daß der Mann der Frau allein wegen der Erschaffung überlegen ist, und daß die Stellung der Frau geringer eingeschätzt wird. Wie ist die Stellung der Frau im Islam ? Im Islam hat die Frau eine sehr hohe Stellung. Sie wird an erster Stelle als Mutter gesehen und aus diesem Grund hat unser Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, gesagt: "Das Paradies liegt zu Füßen eurer Mutter," das heißt, wer nicht das Wohlgefallen seiner Mutter erlangt hat, kann nicht in das Paradies gelangen. Des weiteren antwortete der Prophet auf die Frage, ob man der Mutter oder dem Vater mehr dienen soll: "Zuerst der Mutter, dann der Mutter und danach wieder der Mutter und erst danach dem Vater." Drei Viertel des Respekts, des Dienens und der Achtung sollte man also der Mutter schenken und nur ein Viertel dem Vater. Das dreimalige Betonen der Mutter hat folgenden Grund: 1. Die Frau ernährt und trägt das Baby neun Monate in ihrem Leib, sie erleidet Schmerzen und Unbehagen. 2. Sie hat große Schmerzen bei der Geburt. 3. Nur die Mutter kann ihr Kind stillen. All diese drei Aufgaben fallen der Frau alleine zu und erst danach teilen sich Mann und Frau die Arbeit. Der Islam sieht die Frau an erster Stelle als Mutter und betrachtet dies als eine große Ehre. Wenn jemandem eine große Ehre zugeschrieben wird, besitzt er zugleich einen großen Wert. Wenn man aber für Geld etwas kaufen und verkaufen kann, dann hat solch eine Sache keine Ehre und ist etwas Wertloses. Aus diesem Grund kann man eine Frau weder kaufen noch verkaufen oder zur Schau stellen lassen; eine Frau ist ein Bestandteil einer Gesellschaft und genießt die selben Rechte wie der Mann. Wenn der Mann das Recht hat, Besitz zu haben, dann hat die Frau das auch. Wenn der Mann Handel betreibt, kann die Frau das auch. Genauso wie der Mann durch sein Arbeiten, durch sein Geld-Verdienen und durch das Beschützen der Frau einen anderen Stellenwert, eine "Überlegenheit" gegenüber der Frau genießt, genauso genießt die Frau in Dingen wie Kinder-Bekommen, Kinder-Erziehen und so weiter einen höheren Stellenwert als der Mann. Wenn man also die Überlegenheit des Mannes in bestimmten Dingen mit der Überlegenheit der Frau in wiederum anderen Stellen vergleicht, muß man sagen, daß Mann und Frau denselben Stellenwert haben. http://www.enfal.de/63fr1.htmIn diesem Vers wird eine Konfliktsituation zwischen Frau und Mann thematisiert, und es geht hierbei insbesondere um die Ignorierung der Rechte des Ehepartners seitens der Frau; den Männern wird dazu gesagt: „[...]Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet, - ermahnt sie, meide sie im Ehebett und (!)schlagt(!) sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie.[…]“[4:34] In dem besagten Vers gibt es keinerlei Erläuterung im Hinblick auf schlagen, sondern darin wurde der Begriff „Darb“ benutzt. Dieser Begriff wird im Qur’an zehnmal gebraucht, und zwar in mindestens fünf unterschiedlichen Bedeutungen (z. B. Sure 3, Vers 312, wo „Darb“ im Sinne von „auferlegen“ gebraucht wird; Sure 43, Vers 5, im Sinne von „übergehen“; Sure 18, Vers 11, im Sinne von „abwenden“). Wenn man sich die Bedeutung dieses Verses mit Aufmerksamkeit erschließt, besteht kein Zweifel daran, dass der Begriff „Darb“ in diesem Vers nicht als „schlagen“ verstanden werden kann und darf, sondern dass „abwenden“ die passende Bedeutung ist. Hieraus geht deutlich hervor, dass die Benutzung des Begriffes „schlagen“ anstelle des Begriffes „abwenden“ (d. h. sich distanzieren), niemals mit der Botschaft und dem Tonfall dieses Verses und der logischen Folge der darin genannten Vorschläge harmoniert und übereinstimmt. Da der Qur’an, selbst wenn das Gespräch und entsprechende Ratschläge nichts nützen, nicht einmal die Erlaubnis für eine Trennung vom gemeinsamen Bett gibt und stattdessen dem Mann nur empfohlen wird, als Ausdruck seiner Sorge und Unzufriedenheit die Frau im Bett zu meiden, wie sollte man akzeptieren können, als nächster Schritt werde schlagen empfohlen? Wäre es nicht logisch, selbst wenn schlagen empfohlen worden wäre, dass dies als viel spätere Möglichkeit empfohlen worden wäre? Deshalb muss das Wort „Darb“ hier die Bedeutung „abwenden“ haben, d. h. nachdem das Meiden nicht die erwünschte Wirkung erzielt hat, wird deshalb empfohlen, sich von der Frau abzuwenden, und diese Abwendung kann eine vollkommene Trennung von Tisch und Bett und auch vom gemeinsam Heim sein, was insgesamt logischer erscheint. Der nachfolgende Vers beschreibt einen Fall, in dem diese Methode wiederum wirkungslos ist, und zwar wird darin empfohlen, dass der Weg von Trennung und Scheidung nicht fortgesetzt wird, sondern aus den Familien des Mannes und der Frau von beiden Seiten akzeptierte Mediatoren benannt werden, die diese Angelegenheit untersuchen, und die mit ihrem Urteil und ihrer Entscheidung zu einer Lösung dieses Problems beitragen. Sure 4, Vers 35: „Und wenn ihr Widerstreit (bzw. Trennung) zwischen den beiden befürchtet, dann setzt einen Schiedsrichter aus seiner Familie und einen Schiedsrichter aus ihrer Familie ein. Wenn sie (beide) eine Aussöhnung wollen, wird Alla sie (beide) in Einklang bringen. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allkundig.“ Da die Stärke des Konfliktes zwischen Frau und Mann sie der Fähigkeit beraubt, diese Rückkehr von Freundschaft und Liebe in der Familie selbst herbeizuführen, sollen die Familienmitglieder helfen, diese Freundschaft und Liebe wieder in diese Beziehung zurückzubringen.5 Das bisher Gesagte wurde auch in einigen Überlieferungen betont und bestätigt. In diesem Zusammenhang sagt Imam Sadiq (a.s.) in aller Deutlichkeit, über einen Mann, der seine Frau schlägt, dass wenn wirklich jemand geschlagen werden sollte, dies der Mann und nicht die Frau sei. "Ihr dürft eure Frauen niemals schlagen, ansonsten werdet ihr bestraft werden. (Aber wenn sie euer Recht nicht beachten) sollt ihr von ihnen Abstand nehmen und ihnen eure Unzufriedenheit auf andere Weise zeigen." http://www.izhamburg.com/de/detailnews.asp?id=242
Last edited by Sarra; 09/02/2008 20:05.
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE150328]
#235411
09/02/2008 20:49
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ich will dies nicht unwidersprochen lassen: ...besteht kein Zweifel daran, dass der Begriff „Darb“ in diesem Vers nicht als „schlagen“ verstanden werden kann und darf, sondern dass „abwenden“ die passende Bedeutung ist... wie ich anderer Stelle bereits schrieb - es ist nur erstaunlich, daß diese Zweifellosigkeit erst in neuerer Zeit und bevorzugt im deutschen Sprachraum auftaucht. :-) ..."Das Paradies liegt zu Füßen eurer Mutter,... das muß dann der Grund dafür sein, daß er in der Hölle vorwiegend Frauen gesehen hat. :-) ...und daß die Stellung der Frau geringer eingeschätzt wird... Es gibt dafür ebensoviele Gegenbeispiele, wie Du Beispiele gegeben hast. Ich sehe insbesondere in Deiner Argumentation keine Begründung für die Ungleichheit im Erbe und dem Ablegen eines Zeugnisses - ganz davon abgesehen wird heute kaum noch jemand ernsthaft die biologisch unterschiedlichen "Kräfteverhältnisse" als Begründung für die genannten Unterschiede heranziehen. ...er opfert also von seinem Besitz und dadurch entsteht der zweite Unterschied... und das heißt nichts anderes als: wer reicher ist, der ist der Chef im Ring - dies setzt aber voraus, daß der Mann stets derjenige ist, der über mehr Geld verfügt, was für eine Kultur, in der eine Frau ans Haus gebunden oder sogar von der Erlaubnis des Mannes zwecks Aufnahme einer Arbeitstätigkeit abhängig ist (wie praktisch...) sicherlich zutreffend ist, doch in Kulturen, die anderen Wertmaßstäben folgen, eine Ungleichbehandlung der Frau darstellt (kein Wunder, daß in solchen Fällen dann gefordert wird, daß die Frau zu Herd und Kind zurückkehrt, was nicht paßt, wird ideologisch passend gemacht). ...Islam ist die Religion beinflusst Kulutur, doch Religion ist nicht Kultur, denn während Kultur Religion beeinflusst modifizieren die Menschen eben genau DIESE... Islam ist eine Ideologie, die sich nicht allein auf den Glauben beschränkt, sondern ein Schweizer Messer für alle denkbaren Lebenssituationen darstellt. Das eine vom anderen zu trennen, ist nicht möglich. Den Islam als eine "Religion" zu bezeichnen, wird ihm in keiner Weise gerecht und ist eine irreführende Darstellung. Wo wir gerade bei Ideologie sind ... http://de.youtube.com/watch?v=rcQtkWJ4DlQ&feature=related
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE150328]
#235436
10/02/2008 02:58
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ER ist genauso Moslem wie ein Katholischer Religionslehrer nicht weiß, dass eins der 1 Gebote gestrichen wurde und dafür ein anderes in 2 geteilt wurde, damit man wieder auf 10 kommt Das ist aber, soweit ich weiß nur in kath. Übersetzungen so. Die anderen Übersetzungen beinhalten die originalen 10 Gebote, auch das in kath. Übersetzungen gestrichene Gebot "Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen." so wie er nicht weiß, dass einst auch führ Christen Schweinefleisch verboten war. Schweinefleisch zu essen war nur den Juden verboten. Den Christen war es zu keiner Zeit verboten, da sie nicht unter dem Gesetz, das Moses gegeben wurde, standen/stehen.
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: chadisha]
#235457
10/02/2008 14:47
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und was waren die ersten Christen, einschließlich Jesus? Jesus und seine Jünger waren Juden, oder etwa nicht? Und Jesus hat dieses Verbot nie aufgehoben. Die Nachfolger der Urchristen essen aus diesem Grund auch heute noch kein Schweinefleisch. Jesus hat das mosaische Gesetz mit seinem Tod aufgehoben. Dieser neue Bund wurde schon in Jeremia 31:31-33 angekündigt:"31 »Gebt Acht!«, sagt der Herr. »Die Zeit kommt, da werde ich mit dem Volk von Israel und dem Volk von Juda einen neuen Bund schließen. 32 Er wird nicht dem Bund gleichen, den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Diesen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihnen doch ein guter Herr gewesen war. 33 Der neue Bund, den ich dann mit dem Volk Israel schließen will, wird völlig anders sein: Ich werde ihnen mein Gesetz nicht auf Steintafeln, sondern in Herz und Gewissen schreiben. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein«, sagt der Herr." Jesus selbst bestätigte dies in Lukas 22:20 beim Abendmahl: "20 Ebenso nahm er nach dem Essen den Becher mit Wein und sagte: »Dieser Becher ist Gottes neuer Bund, der in Kraft gesetzt wird durch mein Blut, das für euch vergossen wird." Als es wegen der Streitfrage der Beschneidung (die Judenchristen bestanden weiterhin auf der Beschneidung, die anderen Christen meinten diese wäre nicht mehr notwendig), wurde folgendes beschlossen gemäß Apostelgeschichte 15:28,29: "28 Das »Apostelkonzil« und seine Beschlüsse (15,1-35)Vom Heiligen Geist geleitet, haben wir nämlich beschlossen, euch keine weitere Last aufzuladen außer den folgenden Einschränkungen, die unbedingt von euch zu beachten sind: 29 Esst kein Fleisch von Tieren, die als Opfer für die Götzen geschlachtet wurden; genießt kein Blut; esst kein Fleisch von Tieren, deren Blut nicht vollständig ausgeflossen ist; und hütet euch vor Blutschande. Wenn ihr euch vor diesen Dingen in Acht nehmt, tut ihr recht. Lebt wohl!" Die Lutherbibel drückt dies so aus: "28 Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: 29 dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!" (Die anderen Texte stammen aus der Guten Nachricht-Bibel). Somit besteht lt. der Bibel keine Notwendigkeit für einen Christen, auf Schweinefleisch zu verzichten. Wenn er dies aus persönlichen Gründen tut - o.k. Es ist aber kein biblisches Gebot mehr.
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE151215]
#235464
10/02/2008 16:23
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Eine Frage an alle, die so eine Erlaubnis bereits in den Händen hielten: Für wie lange war die gültig? War darauf das genaue Ausreisedatum bereits vermerkt? Reicht eine selbstgeschriebene Erlaubnis oder ist ein amtliches Formular notwendig?
Hallo Pina, ich habe immer ein formloses Schreiben, wo jedoch die Unterschrift beim tunesischen Standesamt (oder hier beim tunesischen Konsulat)amtlich beglaubigt wurde. Das Ausreisedatum haben wir immer vermerkt. Diese Erlaubnis ist daher immer nur zeitnah und 1mal gültig. (Dauerausstellung leider nicht möglich). Aber selbst wenn man dieses Papier in den Händen hat - kann der vater noch vorOrt am Flughafen die Ausreise verweigern. (Also erst streiten, wenn das Flugzeug abgehoben hat  -> böser Scherz <-  ). ****** --> und ich sags nochmal, erst heiratet man ne Christin oder eine Konvertierte, ggfs. Teilzeitmuslima, findet alles hipp und macht alles mit - und wenns dann plötzlich um die Trennung geht, dann ist man wieder Moslem-deluxe. Ich kann sowas absolut nicht ab! Man(n) weiss vorher, dass man eine Deutsche, und somit aus einem christlichen Land heiratet und dann sollte man einfach von "so einer" erst gar keine Kinder bekommen! Und ich kann keine Mutter der Welt verstehen, die ihre Kinder zurücklassen würde! LG Simla
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE151215]
#235470
10/02/2008 17:55
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Und @ Tunsi2004
Kann es sein, dass der Mann die Kinder lieber bei sich in TN haben möchte, weil er dann weiss, dass sie zwar der Mutter weggenommen wurden (was wenn sie noch klein sind, evt. besser verarbeitet werden kann), aber in TN in einer grossen (neuen) Familie (und islamisch) aufwachsen - was bei einer alleinerziehenden Frau in DE, die dann wohl auch wieder arbeiten gehen müsste, nicht unbedingt gegeben ist..? 1)Wenn du zu den Menschen gehörst, muslimischen Partner planst? Musst du vorher viel über die Unterschiede des Rechtsverständnisses zu Ehe und Familie zwischen dem deutschen und dem islamischen Familienrecht wissen!! Auch wenn viele Frauen das möglicherweise zunächst weniger interessiert. Deshalb sollte man sich im Vorfeld über die Fakten und ihre Auswirkungen auf die Alltagspraxis informieren. Dies ist unbedingt erforderlich, wenn der Lebensmittelpunkt Deine werdenden Familie in einem islamischen Land liegen soll oder Du vielleicht später dorthin umsiedelst. 2)Im muslimischen Selbstverständnis sind Kinder von Muslimen immer Muslime und deshalb im islamischen Glauben zu erziehen. Dabei kommt in der Regel dem Mann das gesetzliche Vertretungsrechts zu, während die Frau, sofern nichts andres vereinbart ist, bis zu einem bestimmte Alter des Kindes in Abhängigkeit von ihrer Religion das Betreuungsrecht hat.. Die gesetzliche Vertretung der Kinder bleibt auch nach einer Scheidung beim Vater. Falls er seine Unterhaltsverpflichtungens nicht nachkommt, können die Befugnisse auf die Mutter übergehen, wenn die kinder dadurch nicht dem Islam entfremdet werden. Das elterliche Sorgerecht ist deutlich anderes geregelt als in Deutschland und kann in Einzelfällen zur Verhinderung des Umgangs der Mutter mit ihren Kinder führen oder den Umgang zumindest sehr erschwere. Das kind als Muslim aufwachsen zu lassen,ist wichtiger als bei die eigene Mutter zu leben,fals keine lösung mehr ist.. Gruss
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE080708]
#235480
10/02/2008 20:28
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...das kind als Muslim aufwachsen zu lassen,ist wichtiger als bei die eigene Mutter zu leben,...
Tja, das hatte ich schon am Anfang des Themas gesagt, da ist es wohl überlesen worden :
"daß Kinder mehr als ein Groß-Familienbestandteil und Gemeinschafts"eigentum" (speziell der islamischen Gemeinschaft)"
...dem Mann das gesetzliche Vertretungsrechts zu, während die Frau, sofern nichts andres vereinbart ist, bis zu einem bestimmte Alter des Kindes in Abhängigkeit von ihrer Religion das Betreuungsrecht hat...
Wäre des dann nicht zutreffender, davon zu sprechen, daß der Mann das Vertretungsrecht und die Frau die Betreuungspflicht hat? In diesem Zusammenhang, wie hoch dsieht der durchschnittliche Unterhalt aus, der in Tunesien vom geschiedenen Vater gezahlt wird (denn das wäre ja das, was die Mutter erhalten würde, wenn sie zuliebe ihrer Kinder z.B. nach einer Scheidung in Tunesien bliebe). Was nicht zur Sprache kam - wie lange hat die Frau für die Betreuung der Kinder zu sorgen, bevor es der Vater alleine darf? Bis 9 Jahren bei Jungen und bis 12 Jahren bei Mädchen?
...können die Befugnisse auf die Mutter übergehen, wenn die kinder dadurch nicht dem Islam entfremdet werden...
was bei Nicht-Muslims wohl regelmäßig angenommen wird. Frage hier: Wenn der Vater seinen Unterhaltspflichten nicht nachkommt, die Mutter ab die Kinder dem Islam entfremden würden, wer genau folgt dann in der gesetzlichen Vertretung nach (z.B. Bruder des Mannes, Vater des Mannes, das Gericht?)
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE080708]
#235486
10/02/2008 23:05
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AliBaba
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Hi,
wenn ich Deine Beiträge hier so lese, ist es für Muslime in der Hauptsache wichtig, neue Muslime zu zeugen, egal was aus Ihnen mal wird. Individualität wird mögl. ausgemerzt im Dienste der Gemeinschaft. Gibt dafür auch später mal ne Belohnung?
Im Glauben soll ja angeblich kein Zwang herrschen. Wenn ich einer Person aber nur die Option auf Tod (direkt oder schleichend) oder Konformität gebe...; tja, was wird der wohl "wählen"???
Aus männlich-islamischer Sicht mögen Deine Erklärungen und das Gesamtkonstrukt isl. Recht ja supertoll sein, aber da wäre ja noch die "klitzekleine" andere Hälfte der Gesellschaft...!*) Wie gut, daß man(n) sie wenigstens zum -ich sag's mal neutral- Kinderzeugen gebrauchen kann oder muß...womit ich wieder am Anfang meines Beitrags bin.
So long, Alibaba
*) Die übrigens oft genug die größere Hälfte ist, weil die Herren sich die Köpfe eingeschlagen oder sonstwie dezimiert haben..
Last edited by AliBaba; 10/02/2008 23:08. Reason: Nachtrag
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