@Tammi:
Das Feindbild Islam lässt grüßen. Ist denn unbedingt gesagt das ein Islamischer Staat im Sinne des Korans "handelt"?
Ich habe hier lange nicht mehr geschrieben, und mir fällt auch grad wieder ein warum: Man erklärt, aber es wird nur das herrausgefiltert was einem ins Bild passt.
Islam ist die Religion beinflusst Kulutur, doch Religion ist nicht Kultur, denn während Kultur Religion beeinflusst modifizieren die Menschen eben genau DIESEEin saufender Animateur welcher ruhigen Gewissens Frau um Frau vernascht, lügt, betrügt und unehrenhaft ist, der ist kein Moslem, dieser Mensch ist in keiner Weise Gottesfürchtig, dieser legt sich alles so zu Recht wie er es gern hätte.
Er ist genau so MOSLEM wie ein Atheist hier laut Pass Evangelisch ist. ER ist genauso Moslem wie ein Katholischer Religionslehrer nicht weiß, dass eins der 1 Gebote gestrichen wurde und dafür ein anderes in 2 geteilt wurde, damit man wieder auf 10 kommt, so wie er nicht weiß, dass einst auch führ Christen Schweinefleisch verboten war. (Diese Infos über das Christentum nur mal Rande
Und ist denn die Christliche Frau reicher an Rechten als die Muslimische? Nein.
Und lebt nicht selbst die libanesische Christen nach den gleichen Normen wie die libanesische Muslima?
Ich finde es schlimm wenn man Menschen nur auf ihre Religion reduziert und dieser darum entsprechende Dinge zuschreibt. Genauso Schlimm ist es wenn man Religionen auf Menschen reduziert, welche meinen in ihrem Sinne zu handeln.
Eine FRAU 2. Klasse?Was bedeutet das Wort "Islam" ?
Islam bedeutet Frieden machen und Hingabe. Frieden machen heißt, daß der Gläubige mit sich selbst und mit seiner Umgebung in Frieden leben soll. Hingabe drückt sich in der Annahme des Willens Gottes aus.
Werden die Frauen im Islam unterdrückt?
Nein, im Gegenteil. Der Islam hob die Stellung der Frau bereits vor 1400 Jahren an, indem er ihr das Scheidungsrecht, das Recht auf finanzielle Unabhängigkeit und Unterhalt, sowie das Recht, als ehrbare Frau erkannt zu werden (Hidschab), zubilligte, und dies zu einer Zeit, in der die Frauen in der übrigen Welt, Europa eingeschlossen, keine derartigen Rechte besaßen. In Bezug auf ihre religiösen Handlungen ist die Frau dem Mann gleichgestellt (Qur'ãn 33:35). Dies wird im Qur'ãn auch in 4:124 wie folgt erläutert: "Diejenigen aber, die handeln, wie es recht ist - sei es Mann oder Frau - und dabei gläubig sind, werden ins Paradies eingehen und nicht im geringsten Unrecht erleiden." Der Islam erlaubt der Frau, nach der Heirat ihren Mädchenamen zu behalten, ihr selbst verdientes Geld zu verwalten und es so auszugeben, wie sie es wünscht. Er trägt dem Mann auf, die Frau in der Öffentlichkeit vor Belästigung zu beschützen. Der Prophet Muhammed sagte zu den muslimischen Männern: "Der Beste unter euch ist derjenige, welcher am besten zu seiner Familie ist." Nicht der Islam, sondern einige muslimische Männer unterdrücken heutzutage ihre Frauen. Dies geschieht aufgrund ihrer kulturellen Angewohnheiten oder aus Unkenntnis über ihre eigene Religion.
Hat der Mann einen höheren Stellenwert als die Frau ?
Aufgrund der Erschaffung ist der Mann der Frau oder die Frau dem Mann nicht überlegen, es gibt nur Unterschiede im Hinblick auf ihre Aufgaben. Nur im Hinblick hierauf gibt es Bereiche, in denen die Frau dem Mann überlegen ist, und wiederum Bereiche, in denen der Mann der Frau überlegen ist. Im Islam ist der Mann verantwortlich für die Familie . Dafür gibt es zwei Gründe: Der Mann ist aufgrund seines natürlichen Körperbaus stärker als die Frau. Aus diesem Grunde ist das Bedürfnis, beschützt zu werden, bei einer Frau stärker ausgeprägt als bei einem Mann; Männer können nicht durch Frauen beschützt werden. Sie sind auch nicht auf den Schutz der Frau angewiesen, aber Frauen werden durch Männer beschützt; sie brauchen diesen Schutz. Das ist der eine Grund. Der zweite Grund ist folgender. Wie oben bereits erwähnt, ist der Mann verantwortlich für die Familie . Dazu gehört auch, daß er verpflichtet ist, für die Familie zu arbeiten und Geld zu verdienen. Er muß vor der Heirat der Frau einen bestimmten Betrag als Sicherheit zahlen; er hat für die Kleidung der Frau zu sorgen; er muß sich um ihre Ernährung kümmern; er opfert also von seinem Besitz und dadurch entsteht der zweite Unterschied zwischen Mann und Frau. Als Gegenleistung fordert der Qur'ãn von der Frau, daß sie die Forderungen des Mannes, die nicht unislamisch sein dürfen, erfüllt und dafür sorgt, daß die Familienehre nicht beschmutzt wird. Das ist die Gegenleistung. Ein weiterer Unterschied, den der Qur'ãn macht, ist folgender: Das Muttersein wird im Qur'ãn besonders erwähnt - hier ist die Frau dem Mann überlegen. Der Grund ist folgender: Die Frau ist es, die das Kind auf die Welt bringt; sie ist es, die Schmerzen erleiden muß; sie kümmert sich die meiste Zeit um das Kind. Deswegen hat die Frau bei der Kindererziehung einen höheren Wert als der Mann. Das heißt, also schon aufgrund der Erschaffung haben Mann und Frau unterschiedliche Aufgaben. Lediglich in den Funktionen ist mal das eine Geschlecht überlegen, mal das andere. Man kann also nicht behaupten, daß der Mann der Frau allein wegen der Erschaffung überlegen ist, und daß die Stellung der Frau geringer eingeschätzt wird.
Wie ist die Stellung der Frau im Islam ?
Im Islam hat die Frau eine sehr hohe Stellung. Sie wird an erster Stelle als Mutter gesehen und aus diesem Grund hat unser Prophet Mohammed, Friede sei mit ihm, gesagt: "Das Paradies liegt zu Füßen eurer Mutter," das heißt, wer nicht das Wohlgefallen seiner Mutter erlangt hat, kann nicht in das Paradies gelangen. Des weiteren antwortete der Prophet auf die Frage, ob man der Mutter oder dem Vater mehr dienen soll: "Zuerst der Mutter, dann der Mutter und danach wieder der Mutter und erst danach dem Vater." Drei Viertel des Respekts, des Dienens und der Achtung sollte man also der Mutter schenken und nur ein Viertel dem Vater. Das dreimalige Betonen der Mutter hat folgenden Grund: 1. Die Frau ernährt und trägt das Baby neun Monate in ihrem Leib, sie erleidet Schmerzen und Unbehagen. 2. Sie hat große Schmerzen bei der Geburt. 3. Nur die Mutter kann ihr Kind stillen. All diese drei Aufgaben fallen der Frau alleine zu und erst danach teilen sich Mann und Frau die Arbeit. Der Islam sieht die Frau an erster Stelle als Mutter und betrachtet dies als eine große Ehre. Wenn jemandem eine große Ehre zugeschrieben wird, besitzt er zugleich einen großen Wert. Wenn man aber für Geld etwas kaufen und verkaufen kann, dann hat solch eine Sache keine Ehre und ist etwas Wertloses. Aus diesem Grund kann man eine Frau weder kaufen noch verkaufen oder zur Schau stellen lassen; eine Frau ist ein Bestandteil einer Gesellschaft und genießt die selben Rechte wie der Mann. Wenn der Mann das Recht hat, Besitz zu haben, dann hat die Frau das auch. Wenn der Mann Handel betreibt, kann die Frau das auch. Genauso wie der Mann durch sein Arbeiten, durch sein Geld-Verdienen und durch das Beschützen der Frau einen anderen Stellenwert, eine "Überlegenheit" gegenüber der Frau genießt, genauso genießt die Frau in Dingen wie Kinder-Bekommen, Kinder-Erziehen und so weiter einen höheren Stellenwert als der Mann. Wenn man also die Überlegenheit des Mannes in bestimmten Dingen mit der Überlegenheit der Frau in wiederum anderen Stellen vergleicht, muß man sagen, daß Mann und Frau denselben Stellenwert haben.
http://www.enfal.de/63fr1.htmIn diesem Vers wird eine Konfliktsituation zwischen Frau und Mann thematisiert,
und es geht hierbei insbesondere um die Ignorierung der Rechte des Ehepartners
seitens der Frau; den Männern wird dazu gesagt:
„[...]Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet, - ermahnt sie, meide
sie im Ehebett und (!)schlagt(!) sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein
Mittel gegen sie.[…]“[4:34]
In dem besagten Vers gibt es keinerlei Erläuterung im Hinblick auf schlagen,
sondern darin wurde der Begriff „Darb“ benutzt. Dieser Begriff wird im Qur’an
zehnmal gebraucht, und zwar in mindestens fünf unterschiedlichen Bedeutungen (z. B.
Sure 3, Vers 312, wo „Darb“ im Sinne von „auferlegen“ gebraucht wird; Sure 43, Vers
5, im Sinne von „übergehen“; Sure 18, Vers 11, im Sinne von „abwenden“). Wenn man
sich die Bedeutung dieses Verses mit Aufmerksamkeit erschließt, besteht kein Zweifel
daran, dass der Begriff „Darb“ in diesem Vers nicht als „schlagen“ verstanden werden
kann und darf, sondern dass „abwenden“ die passende Bedeutung ist.
Hieraus geht deutlich hervor, dass die Benutzung des Begriffes „schlagen“ anstelle
des Begriffes „abwenden“ (d. h. sich distanzieren), niemals mit der Botschaft und
dem Tonfall dieses Verses und der logischen Folge der darin genannten Vorschläge
harmoniert und übereinstimmt.
Da der Qur’an, selbst wenn das Gespräch und entsprechende Ratschläge nichts nützen,
nicht einmal die Erlaubnis für eine Trennung vom gemeinsamen Bett gibt und
stattdessen dem Mann nur empfohlen wird, als Ausdruck seiner Sorge und
Unzufriedenheit die Frau im Bett zu meiden, wie sollte man akzeptieren können, als
nächster Schritt werde schlagen empfohlen? Wäre es nicht logisch, selbst wenn
schlagen empfohlen worden wäre, dass dies als viel spätere Möglichkeit empfohlen
worden wäre?
Deshalb muss das Wort „Darb“ hier die Bedeutung „abwenden“ haben, d. h. nachdem das
Meiden nicht die erwünschte Wirkung erzielt hat, wird deshalb empfohlen, sich von
der Frau abzuwenden, und diese Abwendung kann eine vollkommene Trennung von Tisch
und Bett und auch vom gemeinsam Heim sein, was insgesamt logischer erscheint. Der
nachfolgende Vers beschreibt einen Fall, in dem diese Methode wiederum wirkungslos
ist, und zwar wird darin empfohlen, dass der Weg von Trennung und Scheidung nicht
fortgesetzt wird, sondern aus den Familien des Mannes und der Frau von beiden Seiten
akzeptierte Mediatoren benannt werden, die diese Angelegenheit untersuchen, und die
mit ihrem Urteil und ihrer Entscheidung zu einer Lösung dieses Problems beitragen.
Sure 4, Vers 35:
„Und wenn ihr Widerstreit (bzw. Trennung) zwischen den beiden
befürchtet, dann setzt einen Schiedsrichter aus seiner Familie und einen
Schiedsrichter aus ihrer Familie ein. Wenn sie (beide) eine Aussöhnung wollen, wird
Alla sie (beide) in Einklang bringen. Gewiß, Allah ist Allwissend und Allkundig.“
Da die Stärke des Konfliktes zwischen Frau und Mann sie der Fähigkeit beraubt,
diese Rückkehr von Freundschaft und Liebe in der Familie selbst herbeizuführen,
sollen die Familienmitglieder helfen, diese Freundschaft und Liebe wieder in diese
Beziehung zurückzubringen.5 Das bisher Gesagte wurde auch in einigen Überlieferungen
betont und bestätigt. In diesem Zusammenhang sagt Imam Sadiq (a.s.) in aller
Deutlichkeit, über einen Mann, der seine Frau schlägt, dass wenn wirklich jemand
geschlagen werden sollte, dies der Mann und nicht die Frau sei. "Ihr dürft eure
Frauen niemals schlagen, ansonsten werdet ihr bestraft werden. (Aber wenn sie euer
Recht nicht beachten) sollt ihr von ihnen Abstand nehmen und ihnen eure
Unzufriedenheit auf andere Weise zeigen."
http://www.izhamburg.com/de/detailnews.asp?id=242