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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE080708]
#235367
09/02/2008 15:44
09/02/2008 15:44
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Joined: Oct 2007
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Tammi
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Ich finde dass auch richtig,dass die kinder Genehmigung von der Vater für die ausreise brauchen,da viele Muslemischen männern bis heute darunter leiden müssen. Kindesentführungen unter Eheleuten sind immer noch aktuelles Problem. Immer mehr Eltern nehmen inzwischen das Gesetz in die eigenen Hände und entführen ihre Kinder, um die Sorgerechtsregelung zu umgehen. Entführungen innerhalb der Familie kommen dabei besonders häufig in binationalen Ehen vor. Geht die Beziehung in die Brüche, setzt sich einer der Partner (In die meisten fälle die europäische Frau) mit dem Kind oder den Kindern ins Heimatland ab. @ tunsi2004 Woher hast du denn diese Infos? Soweit mir bekannt ist, ist es in den meisten Fällen immer noch so, dass der tunesische Mann die Kinder nicht ausreisen lässt. Außerdem ging es ja um eine Familie, die in D lebt und der Mann sich plötzlich entschlossen hat, D zu verlassen und das Kind mit nach TN zu nehmen. Da ist doch wohl eindeutig, wer sich ins Heimatland absetzen wollte. Genauso wie in den geschilderten Fällen, in denen europ. Mütter ihr Kind/Kinder nach einem Urlaub nicht wieder mit zurücknehmen durften. Bei jeder Trennung leiden die Kinder. Aber sie leiden sicher noch viel mehr, wenn ihnen die Mutter entzogen wird und ihnen dann noch gesagt wird, dass die Mutter kein Interesse mehr an ihnen hat. Desweiteren ging es darum, dass die Rechte der Eltern in Tunesien in der Praxis doch ausschließlich beim Vater liegen. Das kann nun mal nicht richtig sein!
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: Tammi]
#235371
09/02/2008 16:29
09/02/2008 16:29
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@ tunsi2004 Woher hast du denn diese Infos? Soweit mir bekannt ist, ist es in den meisten Fällen immer noch so, dass der tunesische Mann die Kinder nicht ausreisen lässt. Außerdem ging es ja um eine Familie, die in D lebt und der Mann sich plötzlich entschlossen hat, D zu verlassen und das Kind mit nach TN zu nehmen. Da ist doch wohl eindeutig, wer sich ins Heimatland absetzen wollte. Genauso wie in den geschilderten Fällen, in denen europ. Mütter ihr Kind/Kinder nach einem Urlaub nicht wieder mit zurücknehmen durften. Bei jeder Trennung leiden die Kinder. Aber sie leiden sicher noch viel mehr, wenn ihnen die Mutter entzogen wird und ihnen dann noch gesagt wird, dass die Mutter kein Interesse mehr an ihnen hat. Desweiteren ging es darum, dass die Rechte der Eltern in Tunesien in der Praxis doch ausschließlich beim Vater liegen. Das kann nun mal nicht richtig sein! Die Eltern haben sich getrennt,Die Geborgenheit des Elternhauses ist weg,Die Wärme fehlt.Dass ist sehr schmerzhaft.. Natürlich die kinder brauchen Ihre Mutter,ich kann es mir kaum vorstellen kind zuhause ohne Mutter. Aber trotzdem ich sehe es aus meiner sicht,daß die kinder Islamisch erzogen werden müssen. Winn die Frau dies nicht realisiert dann muss man ihr das sorgerecht entziehen. Aber einige Frauen sollten froh sein,dass in Deutschland bis jetzt andere regeln sind  Gruss
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE080708]
#235374
09/02/2008 16:39
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Kayla
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Aber trotzdem ich sehe es aus meiner sicht,daß die kinder Islamisch erzogen werden müssen.
Du schon, die Frau sieht das aber nicht unbedingt so. Das Problem tritt aber sowieso nur auf, wenn du Kinder mit einer Nichtmuslima hättest. Wie die Frau dies nicht realisiert dann muss man ihr das sorgerecht entziehen. Sorgerecht entziehen? Glaubst du, eine Frau, die nicht nach dem Islam lebt, kann keine Kinder erziehen? Wenn es für euch Muslime so wichtig ist, dass eure Kinder als Muslime aufwachsen und auch so erzogen werden, dann frage ich mich, weshalb ihr überhaupt das "Risiko" eingeht, eine Nichtmuslima zu heiraten und Kinder mit ihr habt. Denn eine Trennung/ Scheidung kann es immer geben. Und dann? Lg Kayla
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE080708]
#235378
09/02/2008 17:05
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Tammi
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Man MUSS sich vorher darüber im Klaren sein, in welcher Religion die Kinder erzogen werden. Die Verantwortung für religiöse Erziehung liegt nun mal bei den Eltern. Wenn man sich nicht trennt, wird eine christl. Mutter das Kind doch auch nicht musl. erziehen. Wenn für dich eine musl. Erziehung unerlässlich ist, kann es ja nicht gut ausgehen, wenn du eine christl. Frau heiratetst. Wenn dein Frau zu deinem Glauben konvertiert, dann kann sie auch weiterhin das Sorgerecht behalten, da sie die Kinder ja auch im musl. Glauben erzieht, auch wenn sie mit den Kindern in D lebt. Wobei ich bei den Fällen von Kindesentziehung nicht den Eindruck hatte, dass es dabei um die Erziehung der Kinder im musl. Glauben geht. Wenn die Frau den Mann verlassen hat, geht es auch oft darum, ihr über den Entzug der Kinder weh zu tun.
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: Kayla]
#235385
09/02/2008 17:27
09/02/2008 17:27
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LOE150328
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@Kayla: Zb wegen dem Deutschen Pass, Bezness, und wenn dann dummerweise ein Kind gezeugt wird haben wir das Problem. Im Übrigen bin ich der Meinung, das ein wahrer Moslem (also kein Animateur @Co welche sich nur aus Harbgier, Langeweile und Dummheit auf solch ein Spiel einlassen) alles in seiner Macht tun wird um solch einer Situation entgegen zu wirken. Das heißt entweder, dass er erst garkeine Europäerin möchte, es sei denn sie ist in so fern gläubig (oder konvertiertt, verinnerlicht also die für ihn wahrhaftigen Gebote) als das er davon aussgehen dann, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu solch einer Extremsituation kommt relariv gering ist. Und selbst wenn dies geschehen würde, so würde ein Moslem welcher die Gebote Gottes achtet seiner Familie niemals solch ein Leid zu fügen. Ich kenne ein paar Fallbeisspiele, auf denen ich mein Theorie hierbei stütze. Oft ist es ja auch so, dass ER erst nach der Eheschließung, angekommen im Hoch gelobten Deutschland frustiert feststellen muß das es ihm hier ja garnicht so gut geht, die Ehe am Boden liegt und er Trost sucht (in Alkohol, Drogen, oder dem Islam) Wobei letzteres sicherlich noch das wünschenswerteste ist, soweit hierbei keine fundamentele Grenzen überschritten wrden, welche rein garnix mit dem Islam zu haben. Somit kann am also nicht immer vorrausschauend auf solch eine Situation eingehen. Die Kindesentführungen mit welchen ich konfrontiert wurde wurden von dem "Alkoholabhängigen, unkultivierten Exanimateur" begangen, die Halb Tunesischen Scheidungskinder welche ich kenne, deren Vater den Islam praktiziert, hat meist in jeder Situation das GLÜCK der Kinder über alles andere gestellt, wissend, das Kinder in erster Linie zu der Mutter gehören. Man kann also nicht das Feinbild des Islam gedankenlos auch auf solche Situationen übertragen. Im Übrigen: Das mit der Ausreise ist natürlich echt ein Problem, und es wäre zu schön wenn es hierbei einheitliche Lösungen geben würde, dennoch: Es kann nicht sein, dass dem T. Vater per Deutschem Gerichtsentschluss die Aussreise mit dem Kind verboten werden kann /soll, wenn man (zb Ihr) zur selben Zeit auf der Tunesischen Ausreisegenehmigung herrumtrampelt. Ein Welt für uns alle,- kunterbund Multikulti und wundervoll, Deutschland intern vielleiht möglich, aber Tunesien ist ein eigenständiges Land mit eigenständigen Regeln, welche man zu bachten hat. Man braucht eine Ausreisegenehmigung für die Kinder und Punkt. Entweder nimmt man Habibi ganz oder garnicht. Und Tunesien IST numal auch HABIBI, ebenso eure (zukünftigen) Kinder, und das ist auch gut so. Wem das nicht gefällt, der sollte über Habibi halt nochmal nahdenken. Ach ja noch ein Buch Tipp: Aus Liebe zu meiner Tochter von Betty Mahmoudi, ist der 2. Teil... 
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: saja]
#235387
09/02/2008 17:45
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Und kein Muslimischer Man hat hinterher das Recht dies seiner ungläubigen bzw nicht muslimischen Frau vorzuwerfen oder sie schlecht zu behandeln. Denn darüber hätte er sich eher Gedanken machen sollen (was die meisten leider nicht tun). Ich finde es ganz schlimm, wenn jemand sich und seinen Lebenstiel über andere stellt, nur weil er "meint" sich mit seinen Normen am Islam zu oritieren. Beisspiel: Wieviele "muslimische" Familien kenne ich in Deutschland und Tunesien und und, deren Kindern heute Arm an Menschlichkeit sind? Viel zu viele..., und wieviele Nichtmuslimische Eltern kenne ich, deren Normen welche sie ihren Kindern vermittelt haben absolut MENSCHLICH und vertretbar waren? Man kann also nicht den "Wert" eines Menschen an seiner Religion aussmachen, denn wie dieser Mensch eben diese Religion (Islam) versteht, interpretiert und lebt,- DAS hat Einfluss auf die Gesellschaft und auch die Erziehung seiner Kinder. Der Islam kann sicherlich ein wichtiger Faktor in der Kindererziehung sein, nüzt aber rein garnichts, wenn er nicht kompetent und richtig vermittelt wird. Jemand sagte mal: Gott sei Dank habe ich erst den Islam kennen gelernt, bevor ich Muslimen begegnete.
Last edited by Sarra; 09/02/2008 17:48.
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Re: Eine Szene wie aus einem Hollywood-Streifen...
[Re: LOE080708]
#235405
09/02/2008 18:51
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Guten Abend zusammen
Eine Frage an alle, die so eine Erlaubnis bereits in den Händen hielten: Für wie lange war die gültig? War darauf das genaue Ausreisedatum bereits vermerkt? Reicht eine selbstgeschriebene Erlaubnis oder ist ein amtliches Formular notwendig?
Und @ Tunsi2004
Kann es sein, dass der Mann die Kinder lieber bei sich in TN haben möchte, weil er dann weiss, dass sie zwar der Mutter weggenommen wurden (was wenn sie noch klein sind, evt. besser verarbeitet werden kann), aber in TN in einer grossen (neuen) Familie (und islamisch) aufwachsen - was bei einer alleinerziehenden Frau in DE, die dann wohl auch wieder arbeiten gehen müsste, nicht unbedingt gegeben ist..?
Viele Grüsse Pina
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