...Wenn dann sind das diese Frauen,die mit der Chance spielen einen Europäer oder einen reichen Tun aus reiner Profitgier heiraten möchten...
Die, die das tun, tun es meist, um zu überleben, glaube es mir - von einigen "Rabenmüttern" abgesehen (doch selbst dann wissen die Frauen, daß die Kinder in einer Familie aufwachsen werden, sie also nicht völlig "zurückgelassen" werden). Eine Frau mit Kindern, geschieden oder Witwe, hat keinen großen "Marktwert" mehr auf dem Heiratsmarkt.
Für Deutschland wegen der gesellschaftlichen Normen und sozialen Hilfen völlig undenkbar, doch wir dürfen hier eine ANDERE Umgebung nicht mit UNSEREN Augen sehen und beurteilen. Für uns ist es z.B. auch undenkbar, daß eine Wohnung mit langfristig bleibenden Familienmitgliedern verschiedenster Verwandtschaftsgrade bevölkert ist, das ist in Tunesien zwar nicht der Normalfall, aber sicherlich nicht ungewöhnlich.
...es geht sicher nicht generell eine Gefahr aus das der Mann bei einer glücklichen Ehe auf einmal beim gemeinsamen Urlaub das Kind entführt...
Natürlich besteht diese Möglichkeit und zwar ganz alleine deshalb, weil sie gesetzlich ist - wie wahrscheinlich es ist, daß jemand da auf seinem Recht besteht, oder es wegen eines größeren Vorteils (Fortbestand der Ehe, Zusammenleben mit Frau und Kind) nicht ausübt, ist eine andere Sache, die aber nichts daran ändert, daß es das Gesetz (und Recht) gibt.
...ich meine doch dass die meisten Mütter AUCH in TUn,nicht ihr Kind wie einen Gegenstand abgeben...
Wir reden von Extremsituationen, in die Menschen normalerweise nicht kommen - die aber Aufschluß über grundlegende, unmodifizierte Denk- und Verhaltensmuster geben können.