...endlich anfangen die Wahrheit zu sagen und nicht alles schön zu reden...

This is not going to happen - denn dadurch zieht sich der Migrant selbst den Boden unter den Füßen weg für sei eigenes Hiersein und könnte zudem in Heimatland und Dorfverband auch nicht mehr von gesteigerter Reputation zehren.
Und selbst dann - es würde nichts helfen: ich habe noch vor zwei Wochen ein derartiges Gespräch geführt und mir wurde dabei gebetsmühlenartig das Beispiel des Tunesiers vorgehalten, der in Italien mit Drogengeschäften reich geworden ist, und dieses eine "gute" Beispiel alleine reicht, um viele andere anzuspornen in der Art "man KANN es schaffen, also wird es versucht".
Daß auf jeden Erfolgreichen ein paar Hundert Nicht-Erfolgreiche kommen, wird ausgeblendet - und dieses Denken kennen wir doch auch sehr gut: Wieviele Deutsche spielen z.B. Lotto, obwohl sie genau wissen, daß die Wahrscheinlichkeit des Verlierens viel höher als die des Gewinnens ist, und da liegt die Wahrscheinlichkeit sogar noch viel deutlicher zuungunsten des Gewinnens, weil man sie überhaupt nicht beeinflussen kann - im Gegensatz dazu kann man bei "Arbeit" immer noch darauf bauen, seine eigene Produktivität bzw. Einfallskraft zu erhöhen...