mein ex war so ein "starker" mann, hatte vor nichts ausser gott angst, gab mir eine geborgenheit, die ich genoss - und konnte trotzdem heulen wie ein schlosshund, wenn er traurig und ganz schwach sein, wenn er krank war. diese mischung fand ich sehr schön - denn sie zeigte mir, wie vielschichtig dieser mensch an meiner seite war. mal macho, mal warmduscher. ich fand genau diese mischung so reizvoll. allerdings - nach aussen, jenseits der heimischen vier wände - gab es nur den "starken mann", gefühle zeigen war etwas, was auf das privatleben ohne zuschauer beschränkt war. diese gratwanderung war nicht immer leicht nachvollziehbar. aber ähnliche verhaltensweisen habe ich auch bei nicht-arabern schon erlebt. ich denke, man darf das, was männer gemeinhin so ausmacht, nicht unterschätzen und nicht nur unter dem aspekt der nationalität betrachten. denn auch hier in D kennen indianer bekanntlich keinen schmerz und jungs weinen nicht. gröhlemeyer hat sein lied nicht umsonst geschrieben...
Last edited by Karmoussa; 29/11/2007 23:41.