Norbi, das ist ein schöner Wunsch von Dir, vorab schon auf die Fähre und dort die Zeit bis zur Abfahrt verbummeln......
Wir mußten bisher die langen Stunden am Hafen warten, umzingelt von hunderten voll- und aufgepackten Autos (ist sehr interessant, dort spazieren zu gehen). Und wenn dann endlich die Fähre von Tunis angekommen ist, dauert es noch eine Zeit, bis die Passagiere und Fahrzeuge aus der Fähre draussen sind, danach geht's ans Reinfahren, das ist schon stressig. Man muß sehr dicht an den anderen Fahrzeugen parken und dann noch irgendwie aus dem Auto raus, das Gepäck für die 1 Nacht mitrauszerren und irgendwie zur Treppe finden (aufpassen, daß man nicht zusammengefahren wird). Dann die Kabine suchen und das war's dann auch schon. Man macht sich in der Kabine oder auf der Fähre gemütlich und wartet, bis sie ablegt (bei uns hatte sie meistens 2 Std. Verspätung). In der Nacht erledigt man die Formalitäten (stundenlanges Warten) an den "Schaltern" (es gibt ein paar Schlaue, die das erst in der Früh machen, dann muß man nicht mehr so lange warten). In Tunis angekommen sind wir meistens gegen 14.00 Uhr, raus aus der Fähre - aber Achtung, die Tunesier haben jetzt keine Geduld mehr und es kann schon mal ein bißchen rumpeln und bis jetzt gab es immer etliche Hupkonzerte, wenn es nicht schnell genug geht. So, endlich aus der Fähre muß man zum Zoll und jetzt heißt es Geduld haben und warten, warten, warten. Jedes einzelne Auto wird mehr oder weniger kontrolliert. Teilweise muß das ganze Gepäck ausgeladen werden, teilweise nur der Kofferraum geöffnet. Je nach Lust und Laune des Zöllners.... Sobald man diese Kontrolle hinter sich hat, muß man nur noch durch das letzte Nadelöhr: die Ausfahrt. Aus, ich schätze mal, 8 Zollausfahrten kommen die Fahrzeuge und drängen sich auf eine einspurige Ausfahrt. Dort geht es nochmal sehr heiß zu, weil jeder so schnell wie möglich nach Hause will. Und endlich ist man auf der Straße Richtung (2.) Heimat
