Hallo Emotionless
So negativ habe ich früher auch gedacht. Ich hatte halt Vorurteile wie so viele. Aber nach dem ich mich begann für die Religion zu interessieren und mich nun ein bisschen besser auskenne, kann ich auch jemandem Fremden oder meiner Mutter erklären, warum ich was tue/tun würde. Würde ich ein Kopftuch in der Öffentlichkeit tragen wollen, würde ich nicht ausschliessen, dass meine Mutter zu Beginn mal vorsichtig nachfragt, ob ich das wirklich aus eigenem Wille tue. Doch sie findet, ich soll leben, wie ich es für richtig halte und wie ich zufrieden bin. Also würde sie sich auf jeden Fall damit abfinden und mit Erklärungen meinerseits auch verstehen/nachvollziehen. Sie sagt ja selbst, dass es Frauen mit schönen Kopftüchern gibt, die modern und elegant aussehen.
Bei Mitarbeitern, Freundschaftskreis etc. wäre das wohl etwas schwieriger, weil da viel die grösseren Vorurteile herrschen. Aber ich würde (falls ich mal Kopftuch tragen sollte, was ich jetzt noch nicht sagen kann) nicht hier einfach mit einem Kopftuch erscheinen, sondern dann am liebsten gleich irgendwo neu beginnen. Das heisst die einfachste Variante wäre umziehen (dort kennt man mich dann nicht anders), anderswo arbeiten und am wenigsten Probleme gäbe es wohl in einem Arab. Land (siehe auch Luise`s Aussage).
Was evt. in der Reportage noch interessant gewesen wäre: Was wohl Mohammed geantwortet hätte, wenn man ihn nach der Meinung zum Kopftuch befragt hätte und zum Vorurteil, dass er es ihr aufgeschwatzt haben könnte.
Bei dem Thema arbeiten teile ich die Meinung der beiden. Und das Thema baden hab ich ja auch schonmal angesprochen.
Viele Grüsse