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Meine Odyssee nach Tunesien #221247
04/10/2007 00:42
04/10/2007 00:42
Joined: Oct 2007
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Tunesien
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Tunesien
Wie fing alles an, oder warum bin ich hier?

Es ist ein wunderschöner Spätsommertag im September 2007, ein Tag vor Ramadan. Das ist nun mittlerweile mein sechster in Folge und ich habe mich schon ein wenig daran gewöhnt. Auch wenn ich als „Heide“ nicht viel davon halte, respektiere ich die Vorgehensweise und Umsetzung dieses Rituals der gläubigen Moslime. Nur leider werde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob ich auch daran teilnehme, an der „Seelen Reinigung“ und antworte immer mit der Gegenfrage, wenn du in Deutschland wohnst, würdest du Ostern und Weihnachten feiern?

Nach dem ich fünf Jahre zwischen Deutschland und Tunesien gependelt bin um das Land und Leute kennenzulernen, habe ich mich entschlossen, mich in diesem Jahr hier um eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung zu kümmern. An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Herrn „Salem“ Amor Krimi bedanken, der mich zu allen zuständigen Ämtern und Behörden begleitet hat, um mich tatkräftig bei der Umsetzung und Übersetzung zu unterstützen. Ohne seinem Engagement wäre ich wohl noch nicht so weit gekommen. Nur leider stellte sich im nachhinein heraus, das auch er nicht gewillt ist umsonst zu arbeiten. Was lernen wir daraus, das es nicht mit einem gegenseitigem Einvernehmen getan ist.

Wenn man in ein fremdes Land geht, sollte man ein persönliches Lebensmotto haben und meines ist und bleibt in diesem Falle „mit den Strukturen leben und arbeiten!“. Ich möchte nicht damit andeuten, das man gleiches mit gleichen vergelten soll, sondern sich in das tägliche Leben mit eingliedert und die „Rituale“ des Gastgeberlandes toleriert und respektiert. Ihr möchtet doch auch das die „Ausländer“ in eurem Heimatland sich einordnen oder sogar unterordnen.
Also habe ich mich dazu entschieden, mich direkt bei einer tunesischen Familie ein zu mieten und wohne nun schon seit fünf Jahren hier, mit kurzen Unterbrechungen. Man glaub gar nicht, wie schnell sich doch Menschen von verschiedener Nationalität und Religion zueinander finden und auf einmal ist man ein Familienmitglied. Das alles ist nicht von heute auf morgen passiert, das braucht seine Zeit und natürlich als Deutscher sehr viel Ruhe, Ausdauer, Kraft und einen großen Willen.
Das hatte ich anfangs überhaupt nicht, ich muß gestehen, Tunesien war für mich total unbekannt, ich wußte nicht einmal das es das gibt. Ich hatte keinerlei Ahnung von dem Land und Leuten, welche Sprache sie sprechen und Lebensgewohnheiten sie haben.

Es begann vor sechs Jahren, ich hatte einen guten Job als Küchenoperator bei einer System-Gastrokette in Deutschland und hatte die wundervolle Aufgabe die neuen Mitarbeiter in den Neueröffnungen einzuarbeiten. Zu der Zeit war das Klima unter den Angestellten hervorragend und wir verstanden uns als Team. So kam es eines Tages, das wir aus einer Laune heraus zum Flughafen gefahren sind und uns einen Flug nach Tunesien gebucht haben. Eine Woche „Party“ und Sonne pur! In diesem Zeitraum hatte ich meine damalige Freundin Kerstin kennengelernt und haben sie mitgenommen oder sie uns? Hinterher stellte sich heraus, das sie schon zwölfmal hier war und sie uns da hin geleitet hat. War aber nicht so schlimm, wir also rein in den Flieger und ab in den Süden. Auf Djerba angekommen, hatten mein Kumpel Philip und ich den gleichen Gedanken, wo sind wir? Das war ein Schock für unsere Augen, aber wie gesagt „Party und Sonne“, aber es kommt immer anders als man denkt! Nach einer Woche Sonne und ohne Party, braun gebrannt und erholt ging es zurück nach Deutschland. Kerstin und ich sind uns hier näher gekommen und wie sollte es auch anders sein, sind wir zusammen gezogen und noch zweimal nach Tunesien in den Urlaub geflogen. Was macht man nicht alles für seine große Liebe!

Dann wurde es ernst, wir hätten in Deutschland wieder neu anfangen müssen, ich hatte meine Arbeit aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen, unsere Wohnung wurde gekündigt, weil extremer Schimmelbefall und somit zur Gesundheitsfalle wurde. So schmiedeten wir den Plan, alles verkaufen was geht, alles was man für den „Neuanfang“ benötigt in einen Transporter und das letzte Pferd von Kerstin mit in den Anhänger und nach Fähren Richtung Tunesien Ausschau halten. Es war ein kalter und nebliger Morgen letzte Woche im Oktober, als sie losging unsere Odyssee nach Tunesien. So blauäugig wie wir gestartet sind, sollte es die nächsten Jahre weiter gehen. Wir fuhren nach Marseille, unterwegs immer Ausschau halten nach Pensionen inklusive für das geliebte Pferd, hier möchte ich kurz erwähnen, das sie hoch tragend war und die Geburt für den Dezember bevor stand. Im besagtem Hafen angekommen der erste Schock, die Überfahrt mit einem Pferd und Passagier sollte uns damals knapp 4.000 Euro kosten, inklusive Container und Kfz. Nach langem hin und her entschied ich mich weiter zufahren, wir hatten ja genügend Zeit.

Das Glück ist bei den dummen, so fuhren wir über Monaco Richtung Genua, immer der Küste entlang, mit der Hoffnung einen Hafen zu finden, der uns samt dem Pferd in Richtung Tunesien bringt. Auf der Italienischen Autobahn wurden wir von der Polizei aufgefordert, diese zu verlassen, da wir ein Hindernis für den Verkehr sind und so fuhren wir die Küstenstrasse Richtung San Remo und dort sollte es zu ende sein mit unserer Fahrt. Nach einer halbstündigen Bergabfahrt hinter einem Linienbus, kam es dazu, das mein Bremssystem ausfiel und wir glücklicherweise auf einen Parkplatz rollen konnten, ohne Unfall und Schäden. Nach dem ich mir San Remo etwas genauer anschaute, auf der Suche nach Werkstätten und ich keine Hilfe erwarten konnte von den Leuten, hatte sich der Transporter abgekühlt und machte den Eindruck, das nie etwas gewesen wäre. Hinterher stellte sich heraus, das der Bremskreislauf zu heiß geworden war. So setzten wir unsere Fahrt fort und kamen glücklich in Genua an. Hier waren die Ticketverkäufer sehr freundlich und konnten uns nicht weiterhelfen wegen dem Pferd, einer mußte ja schuld sein. So stellten wir uns darauf ein, bis nach Palermo zu fahren und auf diesem weg alle Häfen anzufahren und zu fragen. In La Spezia ging ich schon unmotiviert an den Ticketschalter und erhielt prompt die Aussage, wir können nach Sardinien mitfahren und dort umsteigen nach Tunis.

Gesagt getan, wir führen nach Olbia und durchquerten die Insel Richtung Süden an zwei Tagen, mit einem Verkehrsunfall. Ich bin Rückwärts mit dem Anhänger in ein Auto gefahren und der Besitzer war kein geringerer als ein Polizist, wir erledigten alle Versicherungsformalitäten und im nachhinein half er uns noch bei der Quartier suche. Am nächsten Morgen wachten wir zwischen Schweineställen auf, was den Geruch vom Vorabend erklärte. So fuhren wir nach Cagliari und hofften auf ein Wunder. Am Abend im Hafen angekommen, erfuhren wir, das am nächsten Tag eine Fähre nach Tunis abfährt und es keine Probleme wegen dem Pferd geben wird. So kauften wir ein Ticket nach Tunis mit Zwischenstop in Palermo. Dort sollte es Probleme mit der Reederei geben wegen dem Pferd. Aber auch dort half uns freundlicherweise die Polizei und der Zoll und eine kleine Geldleistung, so daß wir mit dem Pferd nach Tunis reisen konnten.

Das heißt noch lange nicht das wir problemlos einreisen konnten in das schöne Tunesien. Hier sollen wir das Land und die dazugehörige Bürokratie so richtig kennenlernen. Die Polizeikontrolle war verhältnismäßig einfach und reibungslos vonstatten gegangen, Paßkontrolle, Einreisestempel und drinnen waren wir am Ziel unserer Träume. Nur wußten wir nichts von einer Zollabfertigung, ich sage nur „blauäugig“! So sollte es sein, daß wir nach vierstündiger Fahrzeug- und Inventarkontrolle unsere Fahrt hätten fortsetzen können, nur fehlte für den tunesischen Veterinär eine Blutauswertung vom Pferd, und zwar ein Negativbescheid über die afrikanische Viehseuche. Wo bitte schön bekommt ein Pferd in Deutschland, welches noch nie im afrikanischem Ausland war eine solche Seuche her? Also nichts wie rann ans Telefon und unsere Tierärztin in Deutschland gebeten, das Laborergebnis zu faxen, das würde dem Veterinär voll und ganz reichen, aber Pusteblume. Natürlich reichte es den Behörden hier nicht und verlangten einen neuen Test. So kam es, das Kerstin, die Besitzerin des Pferdes, sich auf den Weg machte um eine Einfuhrerlaubnis zu bekommen. Um dieses hier etwas abzukürzen, dieser Vorgang dauerte nur fünf Tage. Ihr denk, in der Zwischenzeit konnte ich mich ein wenig in der Metropole umsehen? Es durfte immer nur einer von uns das Hafengelände verlassen und so war es, das ich unter Kontrolle der Polizei stand. Ich bewachte das Fahrzeug und das Pferd und die Polizei wachte mit argwöhnischem Blick und Maschinengewehr über mich. Es kam zu kleinen Gesprächen zwischen dem Diensthabenden und mir, wenn ich mich Richtung Toilette bewegte um ein „Geschäft“ zu machen oder um Wasser zu holen für das Pferd, dabei halfen mir sogar die Polizisten. Ihr fragt euch jetzt, warum es so lange gedauert hatte das Dokument zu bekommen? Wir hatten Ramadan, das war mein erster hautnah miterlebter und so erfuhr ich schon damals, das in dieser Zeit nur bis halb zwei gearbeitet wird, das heißt aber nicht, wenn man um eins ins Büro kommt, das man noch einen Stempel bekommt. Wäre der diensthabende Stempler so freundlich gewesen, dann wären wir schon am vierten Tag aus dem Hafengelände gefahren. Mit den erworbenen Dokumenten sollten wir uns dann in Zarzis bei dem Tierarzt melden, dort bekommen wir die Aufenthaltsgenehmigung fürs Pferd.

Noch eine Anmerkung für alle Tierfreunde, das Pferd durfte ich mehrmals am Tag ein wenig aus dem Anhänger lassen, damit es sich die Beine vertreten konnte und das zweite, wir durften Live mit erleben, wie die Plage mit den streuenden Hunden eingedämmt wird. An einem Abend wurden diese aus Jeeps der Polizei regelrecht abgeknallt, eine Hinrichtung durften wir direkt vor unseren Augen mit erleben. Die Überreste wurden langsam am Ende des nächsten Tages weggeräumt.
Nachdem wir alles erledigt hatten und aus dem Hafengelände raus waren, wollten wir einfach nur weg und haben tatsächlich vergessen Geld zu wechseln, so daß wir kurz vor Medenine kein Benzin mehr hatten. Das Glück war auf unserer Seite, an einem Kiosk war ein älterer Mann so freundlich unsere Euro in Dinar zu tauschen und konnten gleich gegenüber volltanken. Nach strammen durchfahren und kurzen Pausen erreichten wir erschöpft unsere neue Heimatstadt „Oasis Zarzis“. Hier wurden wir herzlichst empfangen, dieses wir nicht zu sehr ausdehnen wollten und gingen in einer Olivenplantage schlafen. Heute weis ich, das diese Herzlichkeit im Zusammenhang mit unserem Gepäck stand, die Deutschen bringen immer viele Geschenke mit!
In den nächsten drei Monaten passiert nur soviel das wir ein wunderschönes Fohlen bekamen, es kam am 30.Dezember morgens um zwei Uhr auf die Welt, ich kam gerade von meinen Toilettengang, als ich im Schein des Vollmonds ein kleines Häufchen neben der Stute liegen sah. Wir machten ein Feuer und verscheuchten die Wildhunde, die den Geruch der Nachgeburt folgten. Wir wohnten immer noch in der Plantage, in einem Haus welches nur für die Zeit zur Olivenernte genutzt wird. Das Haus bestand aus einem Raum und sollte uns für den Übergang ausreichen. Natürlich hatten wir zu der Zeit immer einen Begleiter bei uns. Er half uns bei allen möglichen Sachen und im Gegenzug übernahm ich unbewußt die Fütterung seiner Pferde mit und kam auch für sein Wohl auf. So war es auch das ich mich immer mehr mit meiner Freundin stritt und es immer nur um die Tiere ging für die wir mit aufkamen. So war es an der Zeit sich um eine vernünftige Bleibe zu kümmern. Das klappte hier sehr schnell, man spricht in einem Café etwas lauter seine Wünsche aus und schon hat man den ersten Besichtigungstermin. Man nennt diese Kommunikation auch „arabisches Telefon“. Das die Geldvorstellungen der Tunesier überzogen und unrealistisch sind möchte ich nur am Rande erwähnen. Als Beispiel, ein wunderschönes Haus renoviert 70qm Wohnfläche, Grundstück und in guter Lage sollte im Monat 600 Dinar kosten, nachdem ich abgelehnt hatte und der Besitzer mich zwei Wochen später auf der Strasse ansprach, war der Preis ganz schnell bei 200 Dinar. Also ich fand ein Haus in Strandnähe für den selbigen Preis, wir hatten eine Bleibe von kurzer Dauer, dann kam schon die erste Forderung auf mehr Geld und die Nachbarn wollten oder konnten nicht mit uns und den Tieren. So kam es das wir eine Wohnung direkt bei einer arabischen Familie bezogen. Dieses Glück sollte fast drei Jahre halten.

Bei der Beschaffung der Papier für das Pferd kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen mir und den Doktoren. Sie forderten eine Zahlung für die Beschaffung der Dokumente und ich nur eine Quittung für die Zahlung mit einer kurzen schriftlichen Erklärung. Um es kürzer zu machen, wir erhielten eine Kontonummer auf welches wir die geforderte Summe überweisen sollten. Gesagt, getan! Nach weiteren drei Monaten kam das Geld zurück mit der Begründung „Empfänger unbekannt“. Seitdem ist nichts mehr passiert, wir haben das Geld und um das Pferd kümmert sich keiner mehr von den Behörden.

Und so ging die Zeit ins Land, wir mußten alle vier Monate das Land verlassen und sind dann wieder glücklich und zufrieden eingereist. Ich bin zeitweise in Deutschland geblieben und habe für uns etwas Geld verdient. Dann kam die Zeit, das unser Vermieter es für richtig hielt, die Miete von heute an zu verdoppeln und es zu Wortgefechten kam. Ich war aber gar nicht da, ich war in Deutschland und ahnte nichts schlimmes. Nachdem ich wieder hier war, erklärte mir meine Freundin, das sie ein neues Haus gefunden hat und wir umziehen. Nichts leichter als das und verabschiedeten uns von unserer Familie. Das ging ein Jahr gut und da merkte ich, das es nicht mehr so ist in unserer Beziehung und verabschiedete mich von der deutschen Glückseligkeit und zog zurück zu Magid und seiner Familie.

Ich packte alle meine Sachen und brachte diese in die Wohnung, die ich so vorfand wie ich sie einst verlassen hatte. Durch die häusliche Trennung war meine Freundin nicht glücklich, da ich mir herausnahm, alles mitzunehmen, was ich in der Zeit mitgebracht hatte aus Deutschland. Das Zubehör und Materialien für die Tier habe ich bei ihr gelassen. In der Trennungsphase hatte ich noch das große Los gezogen! Ich infizierte mich mit Fleckfieber und wurde von Arzt zu Arzt geschickt, bis ich zu einer „Kinderärztin“ kam und sie mich ins Hospital einwies. Ich weis noch, das ich mich gewehrt habe um nicht in diese Klinik zu kommen und so wurde ich in eine Privatklinik eingewiesen. Nach fünf Tagen Aufenthalt wurde ich als Gesund entlassen. Hier noch einmal einen herzlichen Dank an die Ärztin und an das Klinikpersonal, sowie an meine Krankenkasse, die meine im voraus gezahlte Rechnung anstandslos zurück überwiesen hat. In der Klinik besuchte mich mein derzeitige und heutige Freund Magid als erstes, wo rüber ich heute noch mich freue, wenn ich daran denke. Er hörte von meiner mißlichen Lage und besuchte mich ganz spontan und bot mir auch gleich an wieder in die Wohnung zu ziehen, wenn ich möchte. Zwei Wochen später traf ich ihn und besprach den Umzug. Ich war wieder zu Hause!

Was macht man in einem Land, welches von Millionen Touristen jedes Jahr aufgesucht wird, wo man als Europäer keine Arbeit bekommt oder unter erschwerten Bedingungen?

Ich hatte das Glück eine deutsche Frau in Zarzis kennenzulernen, sie war zu dieser Zeit schon acht Jahre in Tunesien und leitete eine Reiseagentur in Sfax und suchte zur Firmenerweiterung Personal und einen neuen Standort in der Nähe von der libyschen Grenze. Es bot sich Zarzis als neuer Standort und ich zur Personalerweiterung an. Wie sagt man immer so schön: schlechtes Personal ist gut zu bekommen! Oder andersherum? Um es auch hier wieder kürzer zu machen, ich habe viel gehört und Erfahrungen was den Tourismus angeht gesammelt und habe mich, nach fünf Monaten von der Agentur getrennt. Ich konnte nicht länger warten bis das erste Geld kommt. Aber wie gesagt, immer positiv denken und das beste für sich zu nutze machen.

Hier möchte ich ganz lieb meinen Papa erwähnen, der mich in allen Lebenslagen unterstützt hat und für mich in Deutschland die Stellung hält! Danke!!!

Und so kam es das ich mit meinem besten deutschen Freund und Tunesienexperten „Onkel“ Willi in unserem Stammcafé bei Amor saßen und überlegten, was ich mit meiner derzeitigen Erfahrung machen könnte. Das erste und einfachste wäre die Zelte abzubrechen und nach Deutschland zurück zu gehen. Aber darauf hatte ich keine Lust und ich war schon zu lange hier um alles auf einen Schlag aufzugeben. So meinte doch Willi, das ich die gewonnenen Erfahrungen sammeln und in eine Agentur „Mal anders“ stecken solle. So setzte ich mich an meinen alten Computer und entwarf die ersten Konzepte für eine deutsche Reiseagentur mit Sitz in Tunesien. Nach mehrmaliger Überarbeitung und Änderung, reiste ich mal wieder nach Deutschland und traf meinen alten Kumpel Oli Hein, Fotograf aus Leidenschaft. Ich erzählte ihm von meinem Projekt und er rat mir zu einer Internetseite, da dieses Medium wohl an erster Stelle steht. Nach langem überlegen und beraten und abwiegen, trat ich ein Schritt nach vorne und lies eine Website von zwei Profis erstellen, nicht geringeren als mein Freund Oli und unser liebgewonnener Web-master Hendrik Just. Die DuneDesertDiscover-Agentur wurde im Februar diesen Jahres gegründet und offizielles Mitglied im WWW. Unter erschwerten Bedingungen besuchte mich Oli hier in Tunesien, da wir für unserer Web-site noch schöne Fotos brauchten, die kein geringerer machen konnte als er selber und das war auch gut so. Durch die Aufnahmen wurde eine Produktionsfirma des WDR auf uns aufmerksam, die ein Drehort für ein Wüstenexperiment suchte. Nach mehreren e-Mails und Telefonaten erhielt unsere Agentur den Zuschlag.

Die DuneDesertDiscover-Agentur, ist ein kleines erfolgreiches junges deutsches Einzelunternehmen und arbeitet mit hochqualifizierten tunesischen Fachkräften der Touristikbranche zusammen. Wir sind bestrebt, mit speziellen Events, kulinarischen und kulturellen Höhepunkten, den Reiseteilnehmer über seine Erwartungen hinaus zu überraschen und zu überzeugen.
Unser Ziel ist die Durchführung eines verantwortlichen Tourismus der Kulturen miteinander und durch Begegnung mit Menschen im Einklang der Natur. Zusätzlich fördern wir die kulturelle Beziehung zwischen den arabischen und europäischen Ländern.
Wir organisieren und veranstalten Fahrrad- und Wandertouren, geführte Einzel-/Gruppentouren mit Begleitfahrzeug und sprachgewandten Reiseleitern, sowie individuelle Touren mit vorgebuchten Unterkünften, organisierter Gepäcktransport und Streckenbeschreibung.
Des weiteren bieten wir an, Wüsten- und Trekkingreisen, Städte und Kulturreisen, Rundreisen, Kurzreisen / Tagestouren, exklusive Outdoors und sportliche Aktivitäten. Unsere derzeitigen Serviceleistungen sind, Beratung, Planung und Organisation bei der Reisevorbereitung für:

Selbstfahrer – Jeeps, Bikes, Camping/Caravan, Oldtimer, Bus, Lkw
Sportcamps / Trainingslager
geführte Fahrrad – und Wandertouren
Wüstencamps, Wüstentouren - mit Kamel, zu Fuß, mit Quad, Jeep
Seminar – und Bildungsstätten für Vereine, Betriebe und Schulen
Organisieren von individuellen Reisen, Betriebsausflüge, Klassenfahrten, Sportcamps, Seminaren
Betreuung der Reiseteilnehmer von An- bis Abreise
Führung und Begleitung zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten und Naturschauplätzen
Unterstützung bei eventuellem Arztbesuch, Behördengängen, Visumantragstellung für Libyen
Organisieren von kulinarischen und/oder kulturellen Events
erfahrene Guide´s vor Ort, mehrsprachig und diskret
geländefähige Fahrzeuge 4x4, Reisebus, Quads, Fahrräder
Reservierung von Zeltplätzen / Camp, Jugendherbergen und Hotels (alle Kategorien/Klassen)
Transfer von/nach allen (international/national) Flug- und Seehäfen in Tunesien
Flughafentransfer im Umland von Berlin
Flugreservierung und Buchungen

Seit dem 01.01.2007 haben wir ein Regionalbüro im Süden Tunesien, um ein noch schnelleren und besseren Service vor Ort dem Reisenden bieten zu können.

So bin ich in Tunesien gelandet und werde wohl noch eine gewisse Zeit hier verbringen.

Viele liebe grüße aus Tunesien

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221272
04/10/2007 10:40
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Tanja Tinkerbell Offline
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Tanja Tinkerbell  Offline
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Sehr gut geschrieben \:\)

Hab mir eben mal Deine Seite angesehen - die ist wirklich toll geworden!!!


Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen... (Walt Disney)
Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221275
04/10/2007 12:02
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Habiba50 Offline
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Habiba50  Offline
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Hallo Karsten,

Willkommen im Forum und ganz herzlichen Glückwunsch zu Deinem Mut! Viel Erfolg, sehr gute Voraussetzungen für eine dauerhafte Präsenz! Deine Geschäftsidee ist aus meiner Sicht solide und kann - wenn Deine oben enthaltene Grundeinstellung durchgehalten werden kann - von Erfolg gekrönt! Insbesondere behalte das Betätigungsfeld "Lybien" zum jetztigen Zeitpunkt als lukratives Entwicklungsfeld im Auge; denn dieses Land ist eigentlich noch interessanter und mit seinen unbekannten Kulturstätten für Europäer bisher weniger erschlossen! Die lybischen Behörden sind mit Sicherheit unter der jetztigen Führung für solche Projekte sehr aufgeschlossen. Du solltest dort ein Gespräch suchen...Nochmals viel Glück!

Viele Grüße

habiba


Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt.
Christian Morgenstern
Es gibt zwei Motive menschlichen Handelns: Eigennutz und Furcht.
Napoleon
Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: Tanja Tinkerbell] #221290
04/10/2007 13:59
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Anwar08 Offline
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Hallo Karsten

Ich finde das total spannend, wie du deine 'Abenteuer' beschreibst. Gerade durch deine Unvoreingenommenheit und Spontaneität bist du ja an diesen Punkt gekommen, wo du jetzt bist.
Mit Planung und dem stetigen Blick aufs Zifferblatt könntest du sowas sicher nie erleben.
Mach nur weiter so.
Gruss. Monika

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221306
04/10/2007 15:13
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susann Offline
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hallo auch von mir!

neugierig wie ich bin, ahab ich mir auch gleich deine homepage angeschaut!

finde deine geschichte sehr mutig und was daraus geworden ist sehr ansprechend. vor allem finde ich deine preise sehr kundenfreundlich....speziell wenn ich daran denke, was ich vor vier jahren für einen tag inder wüste bezahlt habe (im hotel gebucht).....

sollte ich wieder einmal in tunesien sein, hast du eine weitere kundin sicher

weiterhin viel erfolg und viele grüße, susann

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: susann] #221308
04/10/2007 15:27
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koelnermaedchen70 Offline
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ich bin beeindrückt wie du das alles geschafft hast
mansch anderer hätte das nicht durchgestanden
deine seite ist auch richtig klasse werde ich mir auf jednefall merken
lg koelnermaedchen


et kütt wie et kütt
Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221354
04/10/2007 19:39
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Gera
Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Hallo Karsten,

na endlich bist du hier und ich bin froh das du es geschafft hast dich anzumelden. Freue mich dich bald zu treffen, hast du meine Mails bekommen?

Melde dich bitte mal.

Deine Odyssee kannte ich ja schon, trotzdem Willkommen und viel Spaß auf der Seite.

Claudia

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: Tanja Tinkerbell] #221388
04/10/2007 23:04
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hachi500 Offline
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hallo karsten, hab mir eben deine seite angesehen,
einfach wunderschöne aufnahmen und die seite ist euch wirklich gelungen. ich wünsch euch ganz viel erfolg.

lg karin


es recht zu machen jedermann ist eine kunst die keiner kann
Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221391
04/10/2007 23:28
04/10/2007 23:28
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mummay1 Offline
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Hallo Karsten!

Wir sind nächsten Februar wieder in der Wüste, werde mich vorher evtl bei Dir melden.

Respekt für Deine wirklich gelungene Hompage!

mummay1


"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derjenigen, die die Welt nicht angeschaut haben" ( Alexander von Humboldt)
Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221392
04/10/2007 23:57
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Vielen Dank an alle, die meinen Beitrag gelesen und mir noch einen kurzen Satz dazu geschrieben haben. Seit mir bitte nicht böse,das ich euch nicht persönlich anschreibe, aber wie Ihr schon gelesen habt, bin ich im Tourismus tätig und da stehen die Kunden und deren Wünsche an erster Stelle. Ich würde mich freuen, wenn Ihr eure "Drohungen" hier her zukommen war machen würdet und schön weitersagen!
Also, vielen Dank nochmal!
Liebe Grüsse aus Tunesien von Karsten Stanigel

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221451
05/10/2007 13:35
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ein traum wird wahr \:\)

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #221534
05/10/2007 21:48
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AliBaba Offline
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Hallo Karsten,

HAMMERMÄSSIG...

Und ich dachte schon, ich müßte mir alles allein zusammenklamüsern. Aber eine Frage hätt ich da noch: Kann man auch zu einer Gruppe bzw. der entsprechenden Anzahl Einzelpersonen dazubuchen oder muß die Gruppe schon bei der Buchung komplett sein???

LG, Alibaba

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: AliBaba] #221540
05/10/2007 23:15
05/10/2007 23:15
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Hallo AliBaba,

ich versuche alles möglich zu machen. Sowohl als auch ist eine Buchung und oder Organisation möglich. Melde dich nur rechtzeitig bei mir, dann kannst du mir deine Wünsche mitteilen!

danke für dein Smile-chor!!!

Gruss Karsten

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #222199
12/10/2007 11:00
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LOE151215 Offline
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Guten Morgen Karsten

Danke für deinen Erlebnisbericht - sehr schön und interessant geschrieben!
Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, deine Homepage anzuschauen - aber das werde ich heute über Mittag nachholen. Bin schon gespannt.

Euer Angebot klingt sehr gut und breitgefächert. Eine Wüstentour (hoch zu Kamel) mit Übernachtung würde mich persönlich auch mal interessieren.
Ich bin im Dezember (18. bis 01.01) vor Ort (Djerba/Zarzis) und vielleicht kann ich ja mal vorbeikommen...

Ich habe deinen Bericht ganz genau durchgelesen und hätte nun noch ein paar Fragen an dich. Wenn es zuviele sind, tut`s mir Leid. Du musst dich nicht beeilen mit antworten oder kannst mir dazu auch eine PN schicken. Also:

1. Wo und mit wem wohnst du aktuell in TN?

2. Dein Alter habe ich gesehen, das heisst du bist mit 33
ausgewandert?

3. Hast du bei der Arbeit in TN noch gesundheitliche
Probleme oder kommst du gut damit klar?

4. Habt ihr vor der Überfahrt nirgends eine Reservation auf
einer Fähre vorgenommen? Nirgends das Pferd angemeldet
und einfach "auf gut Glück" losgefahren?

5. Wieviel kostete nun die gesamte Übersiedlung nur des
Pferdes (falls du das noch weisst...)?

6. Was musste Kerstin für die Einfuhrerlaubnis tun? Wurde
das Pferd von Tierärzten in TN kontrolliert?

7. In welcher Sprache hast du dich mit den Polizisten
unterhalten?

8. Als ihr alle 4Mte. nach DE gereist seit - wo habt ihr
dann gewohnt (und als was gearbeitet)? Und das Pferd
blieb in TN, oder?

9. Wodurch bekommt man Fleckfieber und wie konnte es
geheilt werden? Warum zahlte dir die KK die Rechnung
zurück?

So, das wären mal die Fragen, welche mich interessieren ;-)
Ich habe übrigens hier im Forum das Thema "Import eines Pferdes aus TN" eröffnet. Falls du was dazu schreiben kannst (auch wenn du die umgekehrte Variante kennst), würde es mich freuen.

Viel Erfolg weiterhin mit deiner Unternehmung und vielleicht auf bald,

Pina

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE151215] #222223
12/10/2007 14:31
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...So, jetzt habe ich sie auch gesehen. Kompliment auch von mir
Die Preise habe ich aber noch nicht gesehen, sieht man die erst nach einer Anfrage?
Habt ihr ein Büro auf Djerba oder in Zarzis?
Und wäre es möglich privat zu wohnen (also nicht im vorgesehenen Hotel) und dann einfach zur Tour zu kommen?
Und die vorerst letzte Frage: Gibt es Fotos von bisherigen Kameltouren?

Danke für die Beantwortung der Fragen und viele Grüsse aus der Schweiz.
Pina

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE151215] #222500
14/10/2007 22:39
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Hallo Pina,

du bist aber neugierig, macht aber nix! Ich freue mich über dein Interesse und werde es so gut wie möglich beantworten, nur leider habe ich nicht immer die Zeit dafür. Wenn du noch fragen hast immer los, gib mir nur ein wenig Zeit OK?!

1. Wo und mit wem wohnst du aktuell in TN?
Re: Ich wohne alleine in Zarzis, also wenn noch jemand einen „gutaussehenden deutschen Mann“ mit Wohnsitz in Tunesien sucht?! ;\) ...

2. Dein Alter habe ich gesehen, das heisst du bist mit 33 ausgewandert?
Re: Psst nicht weitersagen!

3. Hast du bei der Arbeit in TN noch gesundheitliche Probleme oder kommst du gut damit klar?
Re: ich bin fit wie ein Turnschuh!

4. Habt ihr vor der Überfahrt nirgends eine Reservation auf einer Fähre vorgenommen? Nirgends das Pferd angemeldet und einfach "auf gut Glück" losgefahren?
Re: Wir haben uns vorher bei der Tunesischen Botschaft und beim Zoll erkundigt, alles auf gut Glück!

5. Wieviel kostete nun die gesamte Übersiedlung nur des Pferdes (falls du das noch weisst...)?
Re: Die ganze Tour incl Fähre hat uns damals circa 1.200Euro gekostet. + 1.200Euro für Transporter und Anhänger

6. Was musste Kerstin für die Einfuhrerlaubnis tun? Wurde das Pferd von Tierärzten in TN kontrolliert?
Re: sie mußte eine Unbedenklichkeitserklärung abgeben, in Zarzis haben die Tierärzte das Pferd untersucht und Blut abgenommen

7. In welcher Sprache hast du dich mit den Polizisten unterhalten?
Re: multi-kulti kauderwelsch (deutsch, englisch, französisch und zwei/drei arabischen Worte, Hände und Füße)

8. Als ihr alle 4Mte. nach DE gereist seit - wo habt ihr dann gewohnt (und als was gearbeitet)? Und das Pferd blieb in TN, oder?
Re: Anfänglich sind wir abwechselnd gefahren, das wir das Pferd nicht alleine lassen mußten, nur ich habe als Koch und Kurierfahrer gearbeitet. Gewohnt haben wir bei Freunden und Familie. Ist jetzt vorbei, ich habe nun ein Bleiberecht

9. Wodurch bekommt man Fleckfieber und wie konnte es geheilt werden? Warum zahlte dir die KK die Rechnung zurück?
Re: das Fieber kann man durch die Nahrung (Obst / Gemüse) oder durch Insekten bekommen, ist aber sehr gering es hier zu bekommen, ich hatte Glück !Behandelt wurde es mit Infusionen und Antibiotika. Ich bin KK Mitglied, mit Auslandschutz!

PART II

Die Preise habe ich aber noch nicht gesehen, sieht man die erst nach einer Anfrage?
Re: Wenn du auf die Menüleiste Touren gehst, steht unten Preisliste, bei den Hotelangeboten direkt unter dem Angebot

Habt ihr ein Büro auf Djerba oder in Zarzis?
Re: ich habe mein Büro in Djerba aufgegeben und habe jetzt im Moment ein „Wohnbüro“ in Zarzis

Und wäre es möglich privat zu wohnen (also nicht im vorgesehenen Hotel) und dann einfach zur Tour zu kommen?
Re: in den nächsten Tagen wird das Angebot auf meiner website erweitert, unter anderen auch eine Ferienwohnung in Zarzis Umland / Strandnähe. Wir bieten individuellen Urlaub!

Und die vorerst letzte Frage: Gibt es Fotos von bisherigen Kameltouren?
Re: Ja gibt es, diese sind im Privatbesitz der Teilnehmer, ich selber fotografiere nicht, (mein Fotograf meckert immer über meine Bilder, also lass ich es sein!)


Liebe Grüsse aus Tunesien, Karsten

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #222616
15/10/2007 20:07
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Guten Abend Karsten

Erstmal vielen Dank für die Beantwortung der Fragen ;-)
Das mit dem Zeit lassen, habe ich ja schon erwähnt - ich weiss dass in TN die Uhren etwas anders laufen - und wenn man mit Touristen arbeitet sowieso ;\)

"Re: Ich wohne alleine in Zarzis, also wenn noch jemand einen "gutaussehenden deutschen Mann" mit Wohnsitz in Tunesien sucht?! ;\) ..."

Ich suche tatsächlich noch den passenden Mann - und dass ich und meine Familie mal in TN leben werden ist auch gar nicht ausgeschlossen

"Die ganze Tour incl Fähre hat uns damals circa 1.200Euro gekostet. + 1.200Euro für Transporter und Anhänger"

Meine Freundin importiert eine Stute aus Marokko. Das Ganze beläuft sich auf ca. 3`000.- Euro.

"sie mußte eine Unbedenklichkeitserklärung abgeben"

Woher bekommt man die? Aus DE?

"ich habe nun ein Bleiberecht "

Wie kommt man dazu, was muss man dafür tun oder vorweisen können?
Laut meinem letzten Stand dürfen wir Schweizer 3 Monate in TN bleiben, ohne Visum beantragen zu müssen.

"Fleckfieber"

Meine Mutter hatte das Dengue-Fieber. Ich nehme aber an, dies ist nicht das selbe.

"Wenn du auf die Menüleiste Touren gehst, steht unten Preisliste, bei den Hotelangeboten direkt unter dem Angebot"

Danke. Werde also nochmals nachschauen gehen. Neue Frage zu den Touren: Dürfen auch Tunesier/innen an einer solchen Tour teilnehmen?

"ich habe mein Büro in Djerba aufgegeben und habe jetzt im Moment ein "Wohnbüro" in Zarzis "

Das heisst kein öffentliches Büro, in dem man sich erkundigen und buchen könnte? Buchungen ausschliesslich über Internet?

"Ja gibt es, diese sind im Privatbesitz der Teilnehmer, ich selber fotografiere nicht"

Schade, dann werde ich die wohl nicht anschauen können...

Viele Grüsse zurück aus der Schweiz nach Tunesien
Pina

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE151215] #222641
15/10/2007 22:33
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Hallo Pina,
du bist aber hartnäckig!!!!

Also, dann werde ich mal versuchen deine fragen zu beantworten!

Ich suche tatsächlich noch den passenden Mann - und dass ich und meine Familie mal in TN leben werden ist auch gar nicht ausgeschlossen
Re: ist das ein Angebot?

Meine Freundin importiert eine Stute aus Marokko. Das Ganze beläuft sich auf ca. 3`000.- Euro.
Re: da mußtest du mir vielleicht noch ein paar Detail zu kommen lassen, wie wo wann wer.....

Woher bekommt man die? Aus DE?
Re: für was?

Wie kommt man dazu, was muss man dafür tun oder vorweisen können?
Laut meinem letzten Stand dürfen wir Schweizer 3 Monate in TN bleiben, ohne Visum beantragen zu müssen.
Re: wir DE dürfen 4Monate, warum weiß ich nicht! Ein längeres Bleiberecht bekommt man, wenn man eine Arbeit hat oder Finanziell abgesichert ist.

Meine Mutter hatte das Dengue-Fieber. Ich nehme aber an, dies ist nicht das selbe.
Re: ne, kommt dem aber schión sehr nahe!

Dürfen auch Tunesier/innen an einer solchen Tour teilnehmen?
Re: ich mache überhaupt keine Unterschiede von Nationalität und Religion(wenn die Gäste mit mir Zurecht kommen)!?

Das heisst kein öffentliches Büro, in dem man sich erkundigen und buchen könnte? Buchungen ausschliesslich über Internet?
Re: Büro für Laufkundschaft ist im Auftrag, meine Arbeit ist hauptsächlich die Repräsentanz für europäische Agenturen und Internet

Schade, dann werde ich die wohl nicht anschauen können...
Re: ich glaube, wenn du auf meine Gallerie gehst, da gibt es ganz viele Bilder

Liebe veregnete Grüsse aus Tunesien von

Karsten

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #222716
16/10/2007 13:40
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Hallo Karsten

Merci für die Antworten. Ging ja doch ganz schön schnell.

"du bist aber hartnäckig!!!!"

Um wichtige Infos zu bekommen, muss man im Leben halt manchmal hartnäckig sein

"Re: ist das ein Angebot?"

Um festzustellen, ob mir jemand wirklich symphatisch ist und zu mir passen würde, brauche ich immer eine persönliche Begegnung. Aber mit den braunen Augen+schwarzen Haaren könnten die anderen schon Recht gehabt haben. Meine Mutter wünscht sich doch soo sehr Enkelkinder mit schwarzen Locken und dunkler Haut \:D

"Re: da mußtest du mir vielleicht noch ein paar Detail zu kommen lassen, wie wo wann wer....."

wie = mit Fähre
wo = von Marokko in die Schweiz
wann = noch nicht klar
wer = das Pferd, meine Freundin, eine Kollegin und evt. ich

Aber dazu hast du mir ja nun im anderen Thema geantwortet ;-)

"Re: für was?"
Für diese Unbedenklichkeitsbescheinigung

" Re: Ein längeres Bleiberecht bekommt man, wenn man eine Arbeit hat oder Finanziell abgesichert ist."

Danke.

"Re: wenn die Gäste mit mir Zurecht kommen)!?"

Ich dachte du gehst bei den Touren gar nicht mit..?

"Re: ich glaube, wenn du auf meine Gallerie gehst, da gibt es ganz viele Bilder"

Das stimmt, aber ich wollte gerne nur welche von den Kameltouren, von den Kamelen, Führern, Gepäck und den Rast/Übernachtungsorten. ;\) Halt solche, die man bei so einer Tour macht.

Liebe Grüsse
Pina

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE151215] #222722
16/10/2007 13:59
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Aua! Und wieder erhält der Gewinner einen Blumentopf!

Natürlich begleite ich alle Touren oder führe diese selber durch, wenn ich kann, das ist doch das highlight hier! Es heißt in unserer Werbung ja auch "individual Reisen"!

Wegen den Bildern geh doch mal auf http://www.wuestenschiff.de

LG

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #222734
16/10/2007 14:53
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Tut mir Leid...Ich habe nur das hier gelesen:

"Sie erhalten von uns zwei Camele und erfahrene
Wüstenguide´s
, sie erleben die Wüste aus einer anderen Perspektive.
esen: "

...Deshalb dachte ich, du überlässt das Einheimischen Kamelführern und Wüstenbewohnern ;\)

Bitte nicht böse sein.
LG

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE151215] #222736
16/10/2007 15:12
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Ich begleite doch nur die Gäste, die erfahrenen Wüstenguide's kann ich nicht ersetzen, ich bin nicht hier um jemandem die Arbeit weg zu nehmen!
ICH BIN VERMITTLER!!!

Entschuldigung angenommen! Bin nicht böse, ist vielleicht nicht richtig ausgedrückt! Nach einem längeren Aufenthalt in TN kann man schon ein wenig die DE Sprache vernachlässigen!

Liebe und sonnige Grüsse aus Tunesien

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #222751
16/10/2007 16:43
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Hey Karsten

Eben da du "nur" Vermittler bist, bin ich davon ausgegangen, dass du bei Touren nicht anwesend bist und demnach die Kunden an dir nichts zu meckern haben können ;-)

...Dann bin ich froh, wenn du die Entschuldigung angenommen hast. Ich bin nach wie vor an einer solchen Tour interessiert. Bin mir nur wegen der Begleitung noch nicht sicher.

Sonnige Grüsse zurück

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE151215] #222761
16/10/2007 17:19
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Wenn es der ausdrückliche Wunsch ist, das ich die Gäste mit begleite, denn tu ick det!!!

Hier ein gerade erhaltenes Zitat, von Frau U.R. aus Z. in der Sw:

"...Ich bedanke mich auch nochmals herzlich für Ihre sichere Führung durchs Land, es war wunderbare, interessant und lehrreich. Ich werde sicher gut Reklame für Sie machen. ..."

hört sich doch gut an, oder?

LG Karsten

Re: Meine Odyssee nach Tunesien [Re: LOE090126] #222764
16/10/2007 17:53
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Ja, hört sich schon gut an *schulterklopf*