Ihr dürft zwei Dinge nicht vergessen, fürchte ich.
Das Erste ist: Bei Nachrichten zählt heute - wie bei allen "Gütern" - nur Eines: Sie müssen sich gut verkaufen. Der Wahrheitsgehalt oder die Objektivität sind dabei keine vorrangigen Kriterien mehr.
Das Zweite ist: Wenn es den Leuten nicht allzu gut geht, muss man sie ablenken. Das Schaffen sogenannter Feindbilder war dazu schon immer bestens geeignet, wie uns die Geschichte lehrt. Und D steckt zur Zeit wieder ganz schön im Dreck an einigen Ecken, also kriegt das Volk wenigstens Spiele, wenn es für's Brot schon nicht mehr reicht.
Und keine Sorge - die Nachrichten in allen anderen Ländern dieser Welt werden nach genau diesen Maßstäben ausgewählt, bearbeitet und publiziert. Daher gibt es keine "Wahrheit" in Nachrichten, immer nur Hinweise auf Tendenzen. Ein leicht der Wahrheit ähnelndes Bild kann man sich mit viel Mühe machen, wenn man sich immer beide Seiten anschaut, von beiden 75% Müll aussortiert, den Rest gut mischt, eine große Portion Logik und gesunden Menschenverstand drunter rührt und sich das dann mit Muße in kleinen Dosen einverleibt...
Medienmisstrauischer Gruß
Susanne