... Aber es erleichtert es, und es tut gut, eine Gemeinschaft zu erfahren, und gemeinsam best. Rituale zu haben. Nicht jeder braucht das, aber für viele ist es nicht nur in Bezug auf ihren Glauben sondern auch für ihre soziale Gemeinschaft wichtig...
Es wird im Prinzip das Familien- bzw. Stammesleben auf die größere Gemeinschaft abgebildet, mit Rollen- und Aufgabenverteilungen und festen, allgemein bekannten und verständlichen Mustern. Dies erleichtert es, sich in größeren Gemeinschaften zurechtzufinden und ohne große Überlegung bzw. Rollenkämpfe seinen Platz zu finden und seine Funktion auszuüben - insofern stellt es also ein Mittel dar, um ein Gesellschaftsmitglied "funktionieren" zu lassen und das Mitglied selbst, in Beschränkung auf die Werte der Gemeinschaft, weitgehend zufriedenzustellen. Je größer und einheitlicher die Gemeinschaft ist, umso geringer wird der Wunsch nach "Höherem" und umso weniger erstrebenswert das Verlangen nach Veränderung.