Immer weiter mit dieser endlosen und hier schon oft geführten Diskussion.
Warum brauche ich um meinen Glauben zu leben ein äusseres Symbol? Ich trage meinen Glauben für mich in meinem Herzen und nur da gehört er hin. Ich kann jeden Tag ein anderes Kopftuch oder Kreuz tragen, meinen Glauben wird das nicht beinflussen.
Ich bin aber auch der Meinung, dass Menschen in Vorbildfunktion, ganz besonders die im Staatsdienst, sprich Lehrer, irgendwelche äusseren Zeichen ihrer Religion in den Unterricht tragen, das muss nicht sein.
Im privaten Bereich kann doch jeder tragen was er/sie will. Nur im Beruf ist das nicht immer machbar.
Warum wird eigentlich immer von uns die volle Toleranz erwartet?
Ich würde mich freuen, wenn Menschen die in Deutschland ihren Glauben leben dürfen, auch ein bisschen Respekt vor unseren Werten und Gefühlen hätten. Dazu gehört nun mal dass in einer öffentlichen Position ein Kopftuch nun mal nicht das Gelbe vom Ei ist.
Wenn sich dann jemand in seiner Glaubensausübung eingeschränkt fühlt, soll er bitte dahin gehen wo das nicht ist. Komisch nur, dass die meisten das nicht wollen. Warum wohl?
Man kann nicht nur die Rosinen haben, alles andere gehört auch dazu.
Würde in Tunesien oder einem anderen arabischen Land eine Lehrkraft, die durch ein grosses Kreuz ihren Glauben zeigt, ohne weiteres in den Schuldienst übernommen?
Nicht immer nur von uns Toleranz fordern, die gibt es hier zur Genüge und umsonst.