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Gericht bestätigt Kopftuchverbot in Schulen
#214501
17/08/2007 19:40
17/08/2007 19:40
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An Nordrhein-Westfalens Schulen dürfen muslimische Lehrerinnen weiterhin kein Kopftuch tragen – auch wenn sie es nicht in „islamischer Version“ binden. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies am Dienstag die Klage einer Hauptschullehrerin ab, die vor einigen Jahren vom christlichen zum muslimischen Glauben übergetreten war. Zugleich bestätigten die Richter das seit Juni 2006 geltende Verbot. Nach ihrer Auffassung stellt das Kopftuch eine religiöse Bekundung dar und verstößt deshalb gegen das Schulgesetz. Die Klägerin, Frauenbeauftragte und stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Muslime,will gegen die Entscheidung Berufung einlegen.
Schulministerium „sehr zufrieden“
Mit der neuen Entscheidung wurde erstmals in Nordrhein-Westfalen einer langjährigen Beamtin das Tragen eines Kopftuchs gerichtlich untersagt. Zuvor hatten die dortigen Gerichte jedoch bereits in vier anderen Entscheidungen das Kopftuchverbot bestätigt: Drei der früheren Klägerinnen waren Angestellte; eine Muslimin wollte als Beamtin auf Probe eingestellt werden. Ein Sprecher des Schulministeriums äußerte sich „sehr zufrieden“ über die neue Entscheidung.
Nach Ansicht der Richter macht es auch keinen Unterschied, dass die 52-jährige Klägerin ihr Kopftuch nicht in der „islamischen Version“ bindet, sondern als „Grace-Kelly-Variante“ – Haare bedeckt und Knoten im Nacken. „Allein, dass die Klägerin das Kopftuch ständig trägt, zeigt, dass es ein Erkennungsmerkmal ihrer religiösen Gesinnung ist“, sagte der Kammervorsitzende Kurt Büchel. Das Kopftuch im Unterricht könne die staatliche Neutralität beeinträchtigen oder den Schulfrieden stören. Dies gelte auch für Kleidungsstücke anderer Religionen.
Die Klägerin ist seit 1980 Lehrerin und trat 1994 vom christlichen zum muslimischen Glauben über. Seitdem bemüht sie sich um die Erlaubnis, das Kopftuch auch in der Schule tragen zu dürfen. Nach ihrer Darstellung hatte sie zunächst mit Rücksicht auf die Schulleitung auf das Kopftuch verzichtet und es nur außerhalb des Gebäudes getragen – zum Beispiel bei Klassenfahrten. Vor den Sommerferien 2006 entschied sie sich, auch mit Tuch zu unterrichten.
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Re: Gericht bestätigt Kopftuchverbot in Schulen
[Re: sousse-anne]
#214571
18/08/2007 14:09
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Weil ihr das Kopftuch verboten worden war, hat eine muslimische Sozialpädagogin fortan eine Baskenmütze getragen. Ein deutsches Gericht verbietet ihr nun auch den Filz auf dem Kopf.
Das Baskenland ist eine Region an der Atlantikküste und liegt auf spanischen und französischen Boden. Die Baskenmütze stammt aus diesem Gebiet, ist mit dem Barett verwandt und ein auch in Deutschland beliebter Hut. Heinrich Böll hat zum Beispiel gerne eine Baskenmütze getragen.
Die Baskenmütze besteht meist aus Wolle oder Filz, beides relativ feste Stoffe. Dennoch kann die Baskenmütze auch als Kopftuch getragen werden, so das Urteil des Düsseldorfer Arbeitsgerichts. Jedenfalls kann auch eine Baskenmütze unter das Kopftuchverbot für Lehrerinnen fallen.
Es wies damit die Klage einer muslimischen Sozialpädagogin ab, die gegen eine Abmahnung vorgegangen war. Bis zum Kopftuchverbot hatte die Türkin jahrelang ein Kopftuch getragen. Als das nicht mehr möglich war, war die Frau kreativ und griff zur Baskenmütze. Doch auch diese Kopfbedeckung bleibt ihr jetzt vesagt.
"Jegliche äußeren Bekundungen sind verboten"
Der Gesetzgeber habe das Recht, das äußere Auftreten von Lehrern zu regeln, begründete die Vorsitzende Richterin ihr Urteil. Ziel des Gesetzes sei es, Kinder und Jugendliche vor Einflussnahme zu schützen, sagte die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer (CDU). Dies gebe das Neutralitätsgebot vor.
"Jegliche äußeren Bekundungen sind verboten, die geeignet sind, den Schulfrieden zu gefährden oder zu stören. Ich begrüße daher, dass das Gericht auch angesichts der im verhandelten Fall getragenen Baskenmütze zu keiner anderen Bewertung gelangt ist und so das Gesetz einer einheitlichen Auslegung zugeführt hat."
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Re: Gericht bestätigt Kopftuchverbot in Schulen
[Re: LOE070710]
#214572
18/08/2007 14:13
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Niederländischer Politiker will Koran verbieten
Der Koran verlangt von Muslimen, Andersgläubige zu ermorden, glaubt Geert Wilders. Der rechtsgerichtete Politiker aus den Niederlanden will das Buch deshalb aus dem Land verbannen.
Der rechtspopulistische niederländische Politiker Geert Wilders hat ein Verbot des Korans gefordert. Die religiöse Grundlage des Islam müsse ebenso verboten werden wie das nationalsozialistische Machwerk «Mein Kampf» von Adolf Hitler, verlangte Wilders in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die Zeitung «De Volkskrant».
Als Anlass für seine Forderung nimmt der Oppositionspolitiker mehrere gewalttätige Überfälle auf einen jungen Mann, der den muslimischen Glauben aufgegeben und ein Komitee für Gleichgesinnte gegründet hat. Der Mann war mehrfach von jungen Muslimen zusammengeschlagen worden und steht nun unter Polizeischutz.
«Der Kern des Problems ist der faschistische Islam, die kranke Ideologie von Allah und Mohammed, wie sie in dem islamistischen 'Mein Kampf' niedergelegt ist», meint Wilders. In verschiedenen Suren des Korans würden Muslime aufgerufen, Juden, Christen, Andersgläubige und Ungläubige zu unterdrücken, zu verfolgen oder zu ermorden. «Suren im Überfluss, die die Muslime zu Tod und Verderben aufrufen und anstiften», kommentiert er rechtsgerichtete Politiker. Neben dem Verbot des Korans verlangt Wilders, dass keine muslimischen Einwanderer mehr in die Niederlande kommen und keine Moscheen mehr gebaut werden dürfen.
Wilders hatte im vergangenen Jahr die Partei für die Freiheit gegründet, die bei der Parlamentswahl im November auf Anhieb neun der 120 Sitze im Parlament erzielte. Er ist Fraktionschef. Im Frühjahr hatte er zwei sozialdemokratische Staatssekretäre heftig angegriffen, die neben der niederländischen auch die türkische beziehungsweise marokkanische Staatsangehörigkeit besitzen.
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Re: Gericht bestätigt Kopftuchverbot in Schulen
[Re: LOE060901]
#214593
18/08/2007 20:46
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Hallo zusammen An diejenigen, welche den Entscheid unterstützen: Kann es sein, dass ihr euch mit dem Islam nicht genügend auskennt? Zitate wie diese: "Ich finde das Kopftuch symboliesiert die Unterdrückung der Frau" und "Dabei ist "Unterdrückung" doch ein sehr beliebtes Mittel im ISLAM, oder etwas nicht ??? " lassen mich zweifeln... Viele Grüsse Ps: Bei uns kommen Mädchen mit Kopftuch zur Schule. Zum Glück ist das aber kein Problem. Auch auf Fotos für Pässe, darf ein Kopftuch getragen werden. Ich weiss nur noch aus der Grundschulzeit, dass jegliche Kopfbedeckung verboten war (mehrheitlich an die Jungs mit Caps gerichtet).
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Re: Gericht bestätigt Kopftuchverbot in Schulen
[Re: LOE060901]
#214595
18/08/2007 20:52
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CouCou
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Was ist denn daran bitte ok? Gut jeder hat ne andere meinung, aber wieso sollte man an schulen, unis etc. kein kopftuch tragen dürfen? das ist die religion! wie sousse anne geschrieben hatte, müssten dann auch die lehrer die kreuzkette etc ablegen! macht aber auch keiner! Kopftuch=unterdürckung der Frau  ich glaube ja wohl ich spinne! es gibt sicherlich frauen, die es unfreiwillig tragen, aber noch viel mehr die es freiwillig für gott tragen! also so ein stuss hab ich selten gehört! Sind nonnen dann auch unterdrückte frauen?? Glaube mal nicht! Und wieso solten frauen das kopftuch ablegen, wenn sie es doch für gott tun? das wäre ziemlich dämlich, denn dann bräcuhten sie nie wieder eins zu tragen! weil die ganze schule diese frau ohne kopftuch kennt! ist doch total schwachsinnig! was ist daran so schlimm wnen jemand kopftuch trägt. man verletzt damit niemanden. würden da 3 m lange stangen rechts und links rauskommen, und man würde anderen menschen weh tun, würde ich sagen ok, aber es stört bzw verletzt doch keinen! Und nehmen wir an, eine deutsche christliche familie zieht nach ägypten, tunesien, algerien oder sonste wo, diese familie würde weiterhin schwein essen, würde weiterhin, das kreuz tragen, würde weiterhin ein gläschen wein oder bier trinken usw!
Last edited by CouCou; 18/08/2007 20:55.
Ich bins die alte "Boussa" nur unter neuem Namen!
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Re: Gericht bestätigt Kopftuchverbot in Schulen
[Re: LOE060901]
#214597
18/08/2007 21:03
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Aufgrund der komplexität des unmfans und meine eigenen Gefühle,im bezug auf dieses Theme,fallen mir stellungnahmen sehr schwer.Man schäme sich das kopftuch-beispiel zu dem dir stellungnahme angesprochen wurde:in Tunesien sei es doch auch verboten,warum regt man sich über deutschland auf?! Weil deutschland ein (freies land)ist,was auf tunesien so nicht zutreffen kann!! Weiter wollte ich die Aussagen von euch sehen,ohne das ihr von meiner meinung und ansicht vielleicht verblümt werden. Mein anliegen galt und gilt einer ansicht ohne jegliche vormanipulation,jede Meinung,oder viele,verändern sich durch die art wie ich es vermittelt wird. Wenn ich nur aus meiner sicht geschrieben hätte,mit all dem dahinter stehenden gefühle,hätte dies,viel mehr in das theme hinein versetzt und bestimmt auch meine einsichten gebracht.Mir kommt es so vor,das aufgrund des Medien,viele in eine art paranoidität rutschen.. Gruss-souheib
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