Da sich Saliha (wahrscheinlich wegen der wenig aufbauenden Beiträge) nicht mehr meldet, wollte ich noch eine Sache betonen: ich finde es überhaupt nicht schlecht, wenn Studenten heiraten. Nur finde ich es einfach komisch, dass sofort nach staatlichen Hilfen gefragt wird. Wir haben damals überhaupt nicht über so etwas gesprochen, sondern lieber versucht selbst unser Leben zu finanzieren und zu planen. Und jede Hürde, die man alleine und aus eigener Kraft meistert, ist auch etwas sehr positives.
Man sollte auch folgendes nicht vergessen: ein Tunesier spart für seine Hochzeit und das neue Leben mit seiner eigenen Familie sehr lange. Da müssen normalerweise große Opfer gebracht werden.
Ich finde es auch komisch (und das kenne ich tatsächlich von Bekannten), dass oft eine riesige und sehr teure Hochzeitsfeier ausgerichtet wird. In Deutschland angekommen weiß man dann kaum wie man die Miete und das Essen bezahlen soll.
Darüber kann ich nur den Kopf schütteln.
Nehmen wir mal einen hypothetischen Betrag von 5000 Euro. Damit kann man auf jeden Fall schon die Mehrkosten für den Partner abdecken, solange er noch keinen Job hat. Und dann muss man nicht sofort nach staatlichen Hilfen schreien.
Wenn sowieso genug Geld da ist, dann kann natürlich auch tagelang gefeiert, gegessen, getrunken und getrommelt werden.
Ich hoffe, ihr versteht wie ich es meine

LG,
annadi