Klingt für mich primär - mal ganz nationalitätsunabhänging - nach dem typischen Schema, in dem ein Alkoholiker verfangen ist. Sich selber kann er die Schuld nicht geben, weil er sie ja nicht einsieht, also sind tausend Ausreden für das Fehlverhalten zur Hand. Das Umfeld wird unter Druck gesetzt, einerseits, um bei der Stange zu bleiben, da irgendwo im Unterbewusstsein das Wissen um das falsche Verhalten ja da ist und Verlustängste schürt, andererseits als stiller Hilferuf (weil das Wissen, das man da alleine nicht rauskommt ja auch vorhanden ist), damit sich jemand erbarmt und einen aus dem selbstangelegten Sumpf zieht. Auf jeden Fall kein Typ, den ich mir als optimalen Counterpart für eine Beziehung vorstellen könnte, es sei denn, ich habe Lust, mir - ohne selber einen Tropfen zu trinken - das Leben durch Alkohol zur Hölle zu machen, weil ich zwangsläufig "Co-Alkoholiker" werde. Der Junge muss wohl erst ganz, ganz unten auf der Nase in der Sch.... liegen, bis es (falls überhaupt) klick macht. Ansonsten wird er bei dem Lebenswandel wahrscheinlich als letzte "Auswahl" nur noch die haben, ob er lieber an Leberzhirrose oder AIDS sterben möchte. Ich weiss nicht Sunny, ob es dir das wirklich Wert ist. Schneid dir lieber eine dicke Scheibe von Pattys sehr gesunder Einstellung ab und rette dich selber, ihn kannst du auf diese Distanz eh nicht retten, ohne selber massiv Schaden zu nehmen. Klingt hart, aber das Leben ist hart und wir müssen lernen, härter zu sein.
Mal ohne Gruß, weil mir bei diesem Thema nicht mehr nach Grüßen ist
Susanne
Last edited by sousse-anne; 08/08/2007 06:47.