Hallo habebte,

für mich gibt das Sinn was ich schreibe, weil ich eben Religion, Kultur und Mentalität trenne. Klar beeinflusst die Religion beides, aber das stört mich auch nicht und das seh ich auch als Bereicherung. Ich denke ich bin auch von westlichen/christlichen Werten beeinflusst, obwohl ich nicht an Gott glaube, insofern kann ich das eben trennen.
Ansonsten- ja, er weiß natürlich, dass ich nicht gläubig bin, da hab ich ihm nie was vorgemacht. Ihn stört das nicht und das heißt ja auch nicht, dass ich keinen Respekt zeige vor dem Glauben seiner Familie, den Gepflogenheiten in seinem Land etc. Ich bin da sehr anpassungsfähig, auch wenns hier nicht so klingt. Wir haben schon drüber geredet wie das mal mit Kindern werden soll. WIr waren uns da eigentlich einig, dass wir in Deutschland leben und gewissen Freiheiten da sind, die es in Tunesien nicht gäbe. In vielen Moralvorstellungen stimmen wir überein und da er sich auch nicht vorstellen kann seine Religion auszuleben besteht er auch nicht auf streng muslimische Erziehung. Was aber die VErmittlung von Werten und sonstigem aus der jeweiligen kultur angeht, so kann das Kind nur einen Vorteil davon haben 2 Seiten kennenzulernen und ist doch prima, wenn es sich dann das Beste raussuchen kann ;-) aber das ist eh noch reine Theorie, ich bin noch weit davon entfernt an Kinder zu denken. DAs ist vielleicht auch schon ein Punkt den ein streng gläubiger Muslim nicht mitmachen würde- ich werde in einem Jahr mit meinem Studium fertig, dann 2 Jahre Referendariat und dann will ich auch endlich mal arbeiten und was von der Studiererei haben. Also gibts eben erstmal keine Kinder- oder er bleibt daheim und kümmert sich...
Macht ja nix, wenn ihr das skeptisch seht, ich denk auch öfter drüber nach was wäre wenn, aber vielleicht reagier ich ja dann ganz anders als ich jetzt denke