..habe aber die erfahrung gemacht das im ehrenamt mehr menschen sind, die das neben der arbeit machen... und nicht an stelle von...

Nun, dies heißt ja nicht, daß es für die Gesellschaft nicht besser wäre, wenn z.B. qualifizierte Personen mehr Zeit dafür aufwenden könnten.
Es steht zu hoffen, daß das sogenannte "Bürgergeld" eines Tages Wirklichkeit wird, denn damit werden sich schlagartig aller Neid, und alles Gerede über diejenigen, die "Geld bekommen, ohne zu arbeiten" (das habe ich übrigens schon in den 60ern gehört, das ist nichts neues...) erübrigen und Menschen dann auch die Möglichkeit geben, sich noch mehr sozial zu engagieren.

Was hier vergessen wird, ist aberauch, daß wir nicht über Generalitäten reden, sondern über Einzelfälle, teilweise über "urban legends" und daß Fälle vermeintlichen (und tatsäschlichen) Mißbrauches, ähnlich wie es bei dem objektiven und subjektiven Sicherheitsgefühl des Deutschen der Fall ist, disproportional dargestellt werden und in der Wahrnehmung eine Größenordnung erreichen, die sie in der Realität nicht haben.
Ein Mitglied nannte den "EU-Zaun" (den man bei der Wahl eines anderen Ortes hätte komplett einsparen können) - hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, für wieviele Menschen man anstelle des Zaunes die Lebenssituation hätte verbessern können? Oder ist es vielleicht sogar so, daß man sich bei den Menschen einschränkt, um solche monströsen Auswüchse besser finanzieren zu können?