Hallo Regina,
mir gefällt deine Einstellung. Manchmal finde ich es schade, das man sich einschränken muss beim Helfen - aber mehr als man hat kann man natürlich nicht geben. Leider gibt es viel zu viele Schicksale, wie das dieses Mädchens. (Ich habe nur 20 DM eingezahlt, 5 sind von mir persönlich)
Da muss ich immer an einen Traum aus meiner Kindheit denken. Ich habe mir oft überlegt, wie reich ich währe, wenn mir jeder Mensch aus einem bestimmten Land zwei Mark geben würde. Und zwei Mark hat eigentlich jeder übrig, oder?!
In meiner Strasse gegenüber musste mein geliebter Buchhandel schliessen. Die Angestellen haben richtig lange gekämpft um ihn selbst übernehmen zu können. Leider hat es nicht geklappt, weil für die Banken nicht genügend Sicherheiten da waren.
Gescheitert ist am Ende alles an 10 TDM, ich war zutiefst betroffen das sich nicht 1000 helfende Menschen gefunden hatten, die jeweils 10 DM für zwei Jahre ohne Sicherheit verleihen wollten...
Ich glaube nach wie vor, das es ein gutes Prinzip ist - man muss sich nur verinnerlichen, das man auch im Kleinen helfen kann. Und unsere Gesellschaft muss wieder lernen helfen zu wollen und anderes Leben zu respektieren.
Und die Überzeugung der Menschen, ist wohl der härteste Teil der Arbeit.
Ines 