...ich kenne es anders und finde auch eigentlich nichts dabei, sich anzumelden; denn wenn "was" vorfällt,...
kommt ganz darauf an. Bei der Ausländerpolizei in Kantaoui wollte ich mich damals anmelden und die haben meine Paßkopie nur in Empfang genommen (und in eine Ablage geworfen), weil ich ausdrücklich darauf bestanden habe (die wollten nur eine Anmeldung, wenn ich auch eine Aufenthaltsgenehmigung beantragte), meine Freundin hingegen hat die GN ein paar Kilometer weiter vor einiger Zeit gegriffen und abtransportiert, damit sie sich ordnungsgemäß anmeldete <g> (danach war dann alles ok und sie wird nun immer freundlich als Nachbar gegrüßt).
Es geht den Polizisten wohl weniger darum, wo sich ein Europäer aufhält, sondern vielmehr darum, wo sich ein Tunesier aufhält und welcher Tunesier eine Wohnung vermietet hat (wenn man sich nicht anmeldet und die Polizei macht Ärger, betrifft der Ärger immer den Vermieter, nicht etwa den Touristen).
Ansonsten weiß es die Polizei ohnehin früher oder später, wo jemand wohnt, und zwar auch ohne, daß man sich angemeldet hat (die Horden Nicht-Uniformierter, die bald überall zu finden sind, lassen grüßen) <g> - bei Tunesiern werden zudem auch Bewegungsbilder erstellt, weil die alle Naselang ihre Ausweise zeigen dürfen und alle Angaben notiert und später in eine Kladde eingetragen werden (danach dann z.T auch in ein Computersystem), so kann man später sehr schön sehen, wer wann wo gewesen ist.
...denn wenn "was" vorfällt, ist es auf jeden Fall bedeutend einfacher...
stimmt, weil die wissen, wo man wohnt, kann man sich in dem Falle, wenn man die Polizei ruft, langschweifige Erklärungen sparen und sie finden es selbstätig. :-)