In meinen ersten Hotelurlauben habe ich sowohl Putzfrauen und Kellnern grundsätzlich ihre Arbeit mit einem Trinkgeld gedankt, doch ich möchte auch hier einmal andere Gedanken in den Raum stellen
Es ist alles viel zu sehr zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Mittlerweile gehören sowohl Kellner und Mitarbeiter in der Tourismusbranche mit zu den Besserverdienern nicht nur in Tunesien( Italien ist das ganz schlimm) und verlassen sich in Ihrem Zweiteinkommen auf die Touristen...
Mittlerweile fahre ich aber hinaus und sehe und erlebe Menschen, die mich mit ihrer Lebensfreude trotz Armut viel mehr begeistern, als die Menschen, die aus Erfahrung die Hand aufhalten..
Ich sehe kein gespieltes Lächeln, wenn ich der Frau aus dem Shop um die Ecke einfach mal 2 oder 3 Dinar mehr in die Hand drücke, weil sie bereits früh, wenn wir unser Appartement verlassen und abends wenn wir heim kehren um ihre Existenz kämpft.
Es berührt mich, wenn mich der Kellner aus unserem cafe, fernab jedes Touristen drückt und tausend mal dankt, weil für ihn 5 Dinar eine Welt sind..
das soll nicht heißen, dass ich gegen Trinkgelder bin..aber, das wir mittlerweile diese Selbstverständlichkeit und auch ab und an verlorene Freude darüber fördern..
lg
Last edited by armsofanangel; 07/05/2007 16:33.