mein Mann war aber strikt dagegen und hat hochgerechnet, was das Zimmermädchen dann im Monat an Trinkgeld erhält...., diese Hochrechnung hat mir dann die Augen geöffnet
Dann frage ich mich ernsthaft, warum nicht mehr Frauen als Putzfrauen arbeiten, kann man sich doch offensichtlich damit eine goldenen Nase verdienen
Sorry, musste sein

Aus zuverlässiger Quelle (ich selbst habe früher in den Ferien als Zimmermädchen gearbeitet) weiß ich, dass eben nur ein Bruchteil der Touristen ein Trinkgeld für die Zimmermädchen übrig hat. Also kann ich die Rechnung deines Mannes leider nicht nachvollziehen...
Aber es geht ja nicht darum, wieviel man gibt, sondern es sollte darum gehen, dass man etwas gibt, den bei der Zahlung der Gehälter werden eben (leider) Trinkgelder mit eingeplant und in Zeiten von AI bekommen die Angestellten nicht (mehr) so viel.
Da ich immer in das gleiche Hotel fahre, kenne ich unsere beiden "Zimmerfrauen" schon etwas und genauso wichtig wie Trinkgeld ist, dass man sie wie Menschen und nicht wie Diener behandelt. Ein freundliches Wort und immer einen (arabischen) Gruß auf den Lippen ist manchmal besser als ein liebloses, vielleicht noch vorher ausdebattiertes 1-Dinar-Stück liegen läßt.
So kommt man dann auch in den Genuss von Waschpulver (ich war echt in Not), neuen Moskitonetzen, doppelt Toilettenpapier, mehr Handtüchern etc.

LG
Nadja