...Mich würde mal interessieren, ob du an diesen Satz selbst glaubst?...
Nach dem, was ich hier so erlebe, bin ich versucht, "ja" zu sagen. :-)
...Diese Oberflächlich- und Grundsätzlichkeit, der Egoismus für die Gefühle aller anderen zu sprechen geht mir gegen den Strich..wie kann ich sagen, es gibt kein Frau oder keinen Mann in unserem Land der auch nur annähernd einen Europäer oder eine Europäerin lieben kann?...
Es wird sicherlich immer die berühmten Ausnahmen geben, doch wenn schon die eigenen Landsleute sich derart äußern, muß dies zumindest Anlaß zum tiefen Nachdenken geben.
...Seit wann definieren wir Gefühle?...
Aber natürlich tun wir das, was für den einen ein Gefühl ist, ist für den anderen womöglich nur eine untergeordnete Regung oder gar Auswirkung eines Triebes, der eine kann bei einr bestimmten Ursache etwas "fühlen", den anderen läßt es völlig kalt und der empfindet dann wiederum etwas, wenn der erste unberührt bleibt.
Gefühle werden ebenso in jeder Kultur unterschiedlich entwickelt und haben unterschiedliche Stellenwerte.
...Wir definieren uns nicht über unsere Nationalität, sondern über unsere Seele...
Es hat weder mit einem, noch it dem anderen etwas zu tun, sondern nur mit der Sozialisation un den Lebensumständen. Es ist ja schön, daß wir in Europa keine blanken Existenzsorgen haben und uns deshlab den Luxus von dedizierten Gefühlen und philosophischen Abhandlungen über Selle und Geist leisten können, doch andere können dies eben nicht - andererseits aber dürfen wir auch nicht den Fehler machen, jegliche Sozialisation mit Verständnis zu betrachten oder zu akzeptieren.