Hallo Annabel
Sorry dass es lange gedauert hat



Antwort auf:

Es steht viel geschrieben über Priesterinnen. Bei meinen Recherchen stellte ich fest, daß die Alt Katholiken das weibliche Priesteramt erlauben und die röm. Kath. Kirche das Priesteramt für Frauen ablehnt.




Annabel, jeder kann sagen und schreiben was er will. Die wichtigste Frage ist zwar, ob seine Argumente mit dem Glauben Quellen stimmen oder nicht.
Man kann vieles über Islam schreiben und reden aber ob das stimmt? weiss man nur wenn man zurück zu Quellen greift.


Damit ich gerecht sein und ich niemanden verletze benutze ich immer die quellen nicht was der gemacht oder gesagt hat.

Der Qur'an befiehlt uns immer die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie unseren Angehörigen nicht gefällt.

Qoran Sura An-Nisa'Vers 135 O ihr, die ihr glaubt, seid auf der Hut bei der Wahrnehmung der Gerechtigkeit und seid Zeugen für Allah, auch dann, wenn es gegen euch selbst oder gegen Eltern und Verwandte geht. Ob der eine reich oder arm ist, so ist Allah beiden näher; darum folgt nicht der persönlichen Neigung, auf daß ihr gerecht handeln könnt. Und wenn ihr aber (die Wahrheit) verdreht oder euch von (der Wahrheit) abwendet, so ist Allah eures Tuns kundig.

Mag es sein, dass Was du geschrieben hast, für eine Gruppe gilt aber ob das mit der Christentum oder Judentum zu tun hat, glaube ich nicht. In der Geschichte gab es immer Frauen, die über die Kirche und die Lage der Frauen, die in der Bibel dargestellt wurde, rebelliert. Aber es heisst nicht, dass was sie gemacht haben, war gemäß der Bibel richtig ist.


Deswegen stelle ich vor, dass wir die Stellung der Frau in den drei Religionen über originelle Quellen der Religionen untersuchen, nicht über die zurzeit üblichen Referenzen der Anhänger dieser Religionen.
Daher werde ich meine Beweise aus dem Qur'an, dem Hadith des Propheten Mohammad (Allahs Segen und Frieden sei auf ihm), der Bibel, dem Talmud und den Aussagen bedeutungsvoller Geistliche, deren Meinungen den Christentum beeinflusst hat, zitiere.

Viele Leute vermischen Religion und Kultur, andere kennen sich mit ihren Religionsvorschriften nicht aus, anderen ist das ganze Thema egal.
Wenn man in die Drei Religion rein forscht, findet man in alle Drei dass, Männer und Frauen von Gott, dem Schöpfer des gesamten
Universums, erschaffen sind. Doch die Unterschiede treten alsdann sofort auf.

Das Genesis ist wie für Juden als auch für Christen Gotteswörter und sollte von Moses(Friede sei mit ihm) geschrieben werden, obwohl man überall drin liest“ Moses(f,s) hat gesagt, hat getan , Moses(Friede sei mit ihm) gestorben und wurde begraben aber trotzdem das Buch gehst weiter. Wer schreibt weiter weiß man nicht. Aber das ist hier nicht unsere Thema. Das wichtigste für uns ist, dass das Genesis für beide Religion als Glauben quelle betrachtet wird.
Im Genesis ab Kapitel 2 zitat 24 bis das ganze Kapitel 3 wird die Schöpfung von Adam und Eva dargelegt. Gott verbot den beiden von den Früchten des verbotenen Baumes zu essen. Doch der Schlange gelang es Eva zu verführen davon zu essen, die wiederum Adam (Friede sei auf ihm) ebenfalls dazu verführte mit ihr zu essen.

Zwar versuchen apologetische christliche Seiten den offensichtlichen Sinn der Erzählung in der Bibel in seitenlanger Wortverdrehung und Interpretation zu verändern, doch dass die Schuld nach christlich-kirchlicher Auffassung bei Eva liegt, daran gibt es nichts zu rütteln, nur bei bewusster Manipulation und Falschzitierung des Bibeltextes könnte man zu einer zusammengeflickten Apologetik gelangen. Nach der Genesis soll Adam (F.s.a.i) die ganze Schuld und Verantwortung für die Versuchung auf Eva "die Frau an seiner Seite" abgeschoben, als Gott ihn für was er getan hatte zu Rede stellte, und gesagt haben: "Sie gab mir Früchte von dem Baum zu essen und so habe ich Sie mitgegessen."

Darauf soll Gott zu Eva gesagt haben:"Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein.
"

Und wie du siehst Annabel nur nach diesem Satz kann die Frau nie nach der Bibel über den Mann herrschen. Aber schauen wir weiter vielleicht wurde etwas geändert.

Zu Adam (F.s.a.i) soll Er gesagt haben: Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. 18Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. 19Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

Hier kann man nochmal durchlesen<<<<<<<<<<<<<.

http://www.bibel-online.net/buch/01.1-mose/3.html

Dieser Abschnitt ist für christliche Apologeten der Ausgangspunkt einer akrobatischen Wortspielerei und einer Verrenkung, die Ihresgleichen sucht. Denn wie soll man einer im modernen Deutschland, in dem Emanzipation, Gleichberechtigung und Befreiung der Frau angesagt ist,
vom Christentum überzeugen können, wenn die Bibel offensichtlich die gesamte Schuld auf Eva überträgt, Gott sich an ihr "rächt" (eine typische
Darstellungsweise der Bibelautoren, die sich Gott vermenschlicht vorstellen), und den Mann als Herrscher über sie einsetzt. Sicherlich ein schwerer Stand für die christliche Apologetik und Mission - eine verfälschte Bibel, frauenfeindliches Dogma und zur Einschwörung der Massen die Auswahl des Islam als Feind. Dass es unter diesen Umständen nicht möglich ist, die Stellung der Frau im Christentum mit der Frau im Islam zu vergleichen, wird besonders deutlich, wenn wir uns nun der Quranischen Darstellung der Geschehnisse im Paradies widmen:

Qoran[20:117] ""Sodann sprachen Wir: ""O Adam, dieser ist dir und deiner Frau ein Feind; (achtet darauf,) daß er euch nicht beide aus dem Garten treibt! Sonst würdest du unglücklich sein. 118 "Es ist für dich gesorgt, daß du darin weder Hunger fühlen noch nackt sein sollst. 119 "Und du sollst darin nicht dürsten noch der Sonnenhitze ausgesetzt sein."" 120 ""Jedoch Satan flüsterte ihm Böses ein; er sagte: ""O Adam, soll ich dich zum Baume der Ewigkeit führen und zu einem Königreich, das nimmer vergeht?"" 121 "Da aßen sie beide davon, so daß ihnen ihre Blöße ersichtlich wurde, und sie begannen, Blätter des Gartens über sich zusammenzustecken. Und Adam befolgte das Gebot seines Herrn nicht und ging irre. 122 Hierauf erwählte ihn sein Herr und wandte Sich ihm mit Erbarmen und Rechtleitung zu.

Der Qur'an betont, dass der Teufel Adam (F.s.a.i) einflüsterte, woraufhin beide vom Baum aßen. Die Schuld wird nicht auf Eva gelegt noch wird impliziert, dass sie Adam (F.s.a.i) verführte. Die nüchterne und reine Quranische Darstellung ist frei von Beimischung, Mythos, Aberglaube und Auswüchse menschlicher Phantasien. Allah berichtet uns im Qur'an, dass Er Adam (F.s.a.i) vergeben hat, aber Feindschaft zwischen ihm und dem Teufel setzte. Glaubt der Mensch an die Offenbarungen Gottes und hält sich an seine Gebote und Verbote, so ist er ein offenkundiger Feind des Teufels, der versucht ihn durch Einflüsterungen vom rechten Wege abzuwenden. Der Teufel ist somit der Feind des Menschen, in dem er ihn zum Unglauben und zu Sünden verführt.

Offensichtliche Phantasiegeschichten über die Feindschaft zwischen Frau und Schlange und spezielle Bestrafungen für Schlange, Frau und Mann finden sich im Quran nicht.

Die biblische Vorstellung von Eva als Verführerin führte zu einer sehr
negative Auswirkung auf die Frauen in der gesamten jüdische-christlichen
Tradition. Man glaubte, dass alle Frauen von ihrer biblischen Mutter Eva,
gleichzeitig ihre Sünde und ihre List geerbt haben. Somit wurden sie als
unzuverlässig, moralisch minderwertig und böshaft dargestellt. Menstruation, Schwangerschaft und Kindererziehung wurden als gerechte Bestrafung für die ewige Schuld des verdammten weiblichen Geschlechtes angesehen. Um herauszufinden, wie sehr der negative Einfluss der biblischen Eva auf all ihre weiblichen Nachfahren war, müssen wir uns die Schriften der wichtigsten jüdischen und christlichen Persönlichkeiten betrachten.
Beginnen wir mit dem Alten Testament und schauen wir uns Auszüge aus
dem Teil, der sich Weisheitsschriften nennt, wo wir folgendes lesen:
Prediger [7:26-28] Und ich fand, bitterer als der Tod sei ein Weib, das ein Fangnetz ist und Stricke ihr Herz und Fesseln ihre Hände. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen; aber der Sünder wird durch sie gefangen. b 27Schau, das habe ich gefunden, spricht der Prediger, eins nach dem andern, daß ich Erkenntnis fände. 28Und ich suchte immerfort und hab's nicht gefunden: unter tausend habe ich einen Mann gefunden, aber ein Weib hab ich unter allen nicht gefunden.

In einem anderen Teil der hebräisch-katholischen Bibel lesen wir:
"Keine Gemeinheit kommt der einer Frau gleich … Sünde begann mit
einer Frau und ihr verdanken wir, dass wir alle sterben müssen" (Sirach
25:19,24).

Bis zum heutigen Tag beten orthodoxe männliche Juden in ihrem
täglichen Morgengebet:"Gesegnet sei Gott, der König der Welten, dass Er
mich nicht als Frau erschuf."Die Frauen andererseits danken Gott dafür,
dass" Du mich gemäß Deines Willens erschufst.".

Die biblische Eva spielt eine noch größere Rolle im Christentum als im
Judentum. Ihre Sünde ist Dreh- und Angelpunkt des gesamten
christlichen Glaubens, denn der Grund für die Mission Jesus (Friede sei auf ihm) auf der Erde leitet sich direkt von Evas Ungehorsam Gott gegenüber ab. Sie sündigte und verführte danach Adam (F.s.a.i) es ihr gleichzutun. Dadurch vertrieb Gott beide vom Paradies zur Erde, die wegen ihnen verflucht wurde. Sie gaben all ihren Nachkommen ihre Sünde weiter, die von Gott nicht vergeben war, so dass alle Menschen in Sünde geboren werden. Um die Menschen von ihrer "Erbsünde" zu befreien, ist es anscheinend dem allmächtigen Gott in der christlichen Lehre nicht möglich, diese Sünde direkt zu vergeben, so dass Er Jesus (F.s.a.i.), der angeblich als Sein Sohn (astaghfirullah) angesehen wird, opfern muss, damit diese Sünde vergeben.wird. Somit ist Eva verantwortlich für ihren eigenen Fehler, für den ihres Mannes, der Erbsünde der gesamten Menschheit und auch noch für den Tod des Gottessohnes (!). Da also eine Frau nach ihrem Belieben handelte – war dies der Grund für die Sturz der gesamten Menschheit. (5)
Angesichts dieser folgenschweren Argumentationskette verwundert es den Beobachter nicht, welche Verachtung die Frau in den christlichen Schriften erfährt. Ihre Töchter werden wie sie ebenfalls als Sünder angesehen und als solche behandelt. Betrachten wir den strengen Ton von Paulus im NT:
I Timotheus [2:11-14] Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei,
sondern sie sei still. Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen.



Die Einstellung von Paulus im NT ist auch nicht erfreulicher:
(1. Korinther 14:34-35-36) sollen edie Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern fsie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden. 36Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist's allein zu euch gekommen?


so muss sich der Betrachter doch zu Recht fragen, wie eine Frau sich intellektuell weiterentwickeln soll, wenn sie sich gegenüber ihrem Mann in völlige Unterwerfung begeben muss?

Sobald ein Mädchen geboren wird, beginnt der Unterschied zwischen der biblischen und der Qur'anischen Einstellung gegenüber der Frau. So behauptet also ein Bibelautor in der Bibel, dass die Zeitspanne der rituellen Unreinheit bei Geburt eines Mädchens doppelt so lange anhält wie bei der Geburt eines Knaben.

3 Buch Moses[12:3,..5] Rede mit den Israeliten und sprich: Wenn eine Frau empfängt und einen Knaben gebiert, aso soll sie sieben Tage unrein sein, wie wenn sie ihre Tage hat. 3Und am achten Tage soll man ihn beschneiden. b 4Und sie soll daheim bleiben dreiunddreißig Tage im Blut ihrer Reinigung. Kein Heiliges soll sie anrühren, und zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung um sind. 5 Gebiert sie aber ein Mädchen, so soll sie zwei Wochen unrein sein, wie wenn sie ihre Tage hat, und soll sechsundsechzig Tage daheim bleiben in dem Blut ihrer Reinigung.


Es geht weiter

Bis zum nächst
Gruss Mouwahid