Das hängt davon ab, was man erreichen will - will man dieselbe Richtung verfolgen, dann eifert man zuerst nach, lernt dabei und trachtet, zu übertreffen. Das ist zum Beispiel die Methode von Ländern wie China, Japan, Südkorea. Doch das bezieht sich alleine auf wirtschaftliche Dinge; eine Gesellschaft dagegen entwickelt sich immer aus sich selbst heraus und nimmt dabei ständig Einflüsse von außen auf, die sie selbst weiterverändern.
Wichtig ist aber nicht, was der außenstehende Betrachter, als wir, will, sondern was die Betroffenen, nämlich die Einwohner, wollen - ich warne stets davor, unsere romantisierende Sicht von Drittweltstaaten zum Maß aller Dinge zu machen, damit sind ja bekanntlich die Hilfeorganisationen schon mehr als einmal kräftig auf den Bauch gefallen und es wird auch von den Staaten selbst bemängelt.
Natürlich stellt es dabei ein Problem dar, daß die westlichen Staaten ihre wirtschaftliche (die ja die Basis der sozialen ist) Entwicklung selbst gemacht haben, während den meisten Drittweltstaaten, und alle, die nicht über dingliche Ressourcen verfügen, diese Entwicklung verwehrt ist, und ihnen als einziger Weg der bleibt, anderen nachzueifern, mit allen negativen Folgen wie z.B. der, daß Außensetehende dann Einfluß nehmen (müssen) und dieser Einfluß natürlich zurückgewisen wird, was wiederum die Entwicklung erschwert und unter Umständen gar unmöglich macht.