Hallo Kayla..

ich verstehe deine Situation, sorry wenn das nicht so rüberkam. Aber ich denke, es ist nötig, auch wenn es schmerzhaft ist, sich ein bissl von dem Bild des Mannes zu verabschieden, den du geheiratet hast. Er hat sich verändert und wird nicht mehr so werden wie am Anfang eurer Beziehung.
Ich sehe die Ursache für seinen drastischen Sinneswandel in einem überwältigenden schlechten Gewissen, das er bekommen hat, weil er vielleicht erst durch das Familienglück mit dir erkannt hat, was in seinem Leben zu Tourizeiten fehlte.
Da neigt man schnell zu Selbstbestrafung und krassem Verhalten. Das erkennt er Stück für Stück und korrigiert sich nun langsam wieder in Richtung Normalmass. Das dich das ganze Hin und Her stresst und verunsichert... das verstehe ich. Wie sieht es bei euch mit der Kommunikation über das Thema aus? Könnt ihr reden und hört er dir zu? Dann würde ich da ansetzen, damit er deine Gefühlslage kennenlernt und versteht, das du leidest. Bei aller Liebe.. rin inne Kartoffeln - raus ausse Kartoffeln.. das geht so nicht.
Und wenn er Sachen aus seinem Leben streichen will, muss oder so.. wie die Seidenhemden.. soll er das allein und auf eigene Rechnung tun. Damit du ein bissl verschont bleibst.
Für mich persönlich steht das Thema Religion immer im Raum, da mein Mann und ich uns da sehr offen darüber unterhalten und ich seine Religionsausübung positiv verstärke, wie er die meine akzeptiert und unterstützt.

Ich wünsche dir und allen anderen hier ein besinnliches drittes Adventswochenende ...







Wenn nicht Meinung gegen Meinung offen gesagt wird läßt sich die bessere nicht herausfinden.

Je dis ce que je pense et je fais ce que je dis.