Guten Abend Krümel
Ich muss ein wenig ausholen:
Mein Mann war praktizierend als Kind/Teenager.Dann begann er im Tourismus zu arbeiten wo er sehr viele Frauen,den Alkohol, Zigaretten usw. kennen-und liebenlernte und alles voll auskostete.Nach unserem Kennenlernen und unsere Heirat war Schluss mit den Frauen.Als gläubiger Moslem wusste er aber,dass er immer noch nicht so lebt, wie er es eigentlich sollte.Sein schlechtes Gewissen wurde immer stärker.Es kamen eine Arbeitslosigkeit,der 11.September und der Ramadan zusammen.Gleichzeitig besuchte er das erste Mal eine Moschee hier...und das wars.Der Beginn des Extremen.Die Moslem sagen,dass auf jeder Seite der Schulter ein Engel sitzt. Einer notiert das Gute das du tust,der andere das Schlechte(das Gute sollte immer überwiegen).Da mein Mann aus islamischer Sicht viel gesündigt hatte, musste er das Gleichgewicht wieder herstellen.Seine Moschee ist die konservativste hier von
allen die wir haben.Dort fand er den Weg zurück zum Islam.Er war stundenlang dort jeden Tag. Manchmal dachte ich er wohnt dort.Die Männer dort tragen lange Bärte und kleiden sich wie Mohammed das vor ca.1400 Jahren gemacht hat.Sie wollen so sein wie er(aber mit Handys, Autos etc.).Ich kenne niemanden von ihnen,was für mich auch wieder schwierig ist.Aber im korrekten Islam haben Männer und Frauen keinen Kontakt ausser Familienmitglieder(nur enge). Ich kenne also nicht Mal die Freunde meines Mannes.
Es hat sich alles verändert. Er hat sich total verändert.
Ich habe ihn anders kennengelernt.Wäre er von Anfang an so gewesen...ich weiss nicht, ob wir geheiratet hätten.
Es ist alles kompliziert.
Kayla