... ja am Anfang aus dem Wunsch meine große Liebe zu heiraten...
Ich hatte auch einmal ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, bin aber ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekommen, nachdem ich gesehen habe, daß beimittlerweile 2 Familien der Glaube zwar eine Rolle spielt, doch erst nach anderen sehr materiellen Dingen, ähnliches hörte ich auch von anderen Seiten mittlerweile.
Und wäre ich konvertiert, wäre ich dann selig geworden? Sichr nicht, da sich mein Leben nicht dadurch geändert hätte, daß ich vom Ungläubigen einer Religion zum Ungläubigen einer anderen geworden wäre. Und genau das ist, denke ich, auch der Punkt - man kann sich einem Glauben annähern, ihn respektieren oder kennenlernen oder interessant finden, doch dies alles wäre keine innerliche Hinwendung, die eine Konvertierung so, wie sie von der Religion gefordert ist, rechtfertigen würde. Es wäre unehrlich und würde der Religion durch die Unhrlichkeit eher schaden, als ein Ungläubiger, der sie zumindest respektiert (und diese Haltung wird in der Tat sogar von gläubigen Moslems durchaus anerkannt, wie ich selbst erfahren durfte). Doch das muß am Ende wohl jeder für sich selbst entscheiden...
...in den letzten 200 Jahren stark verändert...
weniger, es waren nicht einmal 100 Jahre.
...dass die Entwicklung beim Islam noch nicht abgschlossen ist...
ihm fehlte die "Aufklärung", zumdem gab es im Islam früher durchaus Freidenker, doch die sind heute mit einer zunehmenden Polarisierung und dem Zusammenrücken auf gemeinsame Positionen selten geworden.