Sorry seid mir nicht böse, aber ich kann mich mit dem Ramadan nicht anfreunden. Ich verstehe dies nicht als fasten, wenn dann nach Sonnenuntergang das Leben in vollen Zügen beginnt und bei den meisten Familien noch viel mehr und üppiger gegessen wird als sonst. Die Mehrzahl der tunesischen Familien geben im Fastenmonat Ramandan das doppelte an Geld für Lebensmittel aus als normal. Also alles wird dann nachts nachgeholt und der Fernseher läuft auch bis am Morgen, für viele ein wahres Fest. Für mich ist dies nicht fasten. Viele junge Leute praktizieren Ramanden nur aus LIEBE und RESPEKT zu den Eltern.
Ferner wird ja nur während dem Tag verzichtet, für mich hat dies überhaupt nichts mit fasten zu tun und ist zudem für die Arbeitenden noch ungesund, zumal man nicht einmal einen Schluck Wasser trinken kann. Also warum macht man das, wenn man sich sonst auch nicht an die Regeln der Religion hält. Auch sind die meisten nach dem Ramandan total übermüdet, da sie viel zu wenig schlafen.
Also nicht böse sein, ist meine Meinung. Unter Fasten verstehe ich etwas anderes.
Grüssli Sisi