...hier waren keine Parteien gesucht,..

Nun, hier handelt es sich um nicht-eingetragene Vereine, also Konstrukte des bürgerlichen Rechtes, die die politischen Gruppierungen aus gutem Grunde gewählt hatten. :-)

Aber mal ganz davon abgesehen, daß Du von den meisten Deutschen auch keine sinnvolleren Antworten erhalten würdest - wer braucht das eigentlich wirklich im täglichen Leben?

Ich erkenne es zwar an, daß es vom Prinzip her wichtig ist, zu wissen, wie eine Demokratie in der Theorie funktionieren sollte bzw. könnte, doch die Realität, und das ist es, womit Leute jeden Tag zu tun haben, sieht einfach anders aus.

Es stellt sich doch heraus, daß alle diese Sachen, worauf Deutschland einmal so stolz war, nur unter den genau definierten Verhältnissen der Nachkriegszeit und mit dem genau umrissenen Personenkreis der Nachkriegspolitiker funktioniert haben.

Wohlgemerkt, ich sage nicht, daß völlig unwichtig ist, das alles zu wissen, doch das ist eher etwas von historischem Interesse und/oder für politisch Interessierte - und kann nicht Voraussetzung für eine aktuelle Integration sein; da sind vielmehr soziale Kompetenzen wichtig (und auch die Entstehung und der Bestand des Sozialsystems, um es überhaupt verstehen zu können), doch gerade diese werden weder in ausreichendem Maße vermittelt noch vorausgesetzt.