Also,
ich wollte nur einwerfen, dass der Kanzler Neuwahlen nicht einfach so abhalten kann. Dies geht ja erst, wenn er die Vertrauensfrage stellt und dann quasi durchfällt. Neuwahlen kann ja offiziell nur der Bundespräsident herbeiführen, wenn er den BT auflöst.

Ich bin nebenbei gesagt auch kein CDU/CSU-Wähler, aber manches hier liest sich so, als ob Merkel & Co. direkt dem braunen Sumpf entspringen. Ich denke, dahingehend sollte man doch zwischen Demokraten im weitesten Sinne und linken bzw. rechten Extremisten unterscheiden.

Gerade für mich als "Wessi" ist es immer noch nicht ganz nachvollziehbar, weshalb bspw. die PDS heute wieder kräftig mitmischt. Sicher ist mir klar, das die immerhin Nachfolge-Partei der SED sich gehörig gewandelt hat, dennoch bleibt für mich da ein "Gschmäckle" (wie man im Süden sagt).

Im übrigen empfinde ich Neuwahlen nicht als Weltuntergang oder Götterdämmerung. Ob jetzt oder im nächsten Jahr - Wahlen finde ich grds. nicht schlecht. Mit sich bringen sie wahrscheinlich einen Eindruck davon, wie das Wahlvolk, immerhin der Souverän in diesem Staat, empfindet. Was das dann hinterher über eben dieses Volk aussagt, steht auf einem anderen Blatt. [Winken]