mein sohn ist anfang märz geboren. zu meinem späteren glück (später deshalb, weil er mich terrrisiert hat damit) hasste er nasse/volle windeln. in seinem 2. sommer, so zwischen 15 +17 monaten, konnte er ja ohne windeln rumfetzen und hat relativ schnell den zusammenhang zwischen "ich muss mal" und "ui, da kommt ja was aus meinem mini-schniedel bzw. popo" erfasst, weil er es logischerweise sehen konnte und nicht nur unangenehm fühlen musste. da war das klo natürlich eine willkommene und freiwillig angepeilte alternative.
vom "zwanghaftem" sauberkriegen halte ich allerdings genausowenig wie von dem zustand, wo die kids aus bequemlichkeit der eltern mit 4 noch windeln haben. so ein buch würde ich daher auch nicht kaufen, weil es mir gegen die natur erschiene. wie soll ein kleines menschlein, dessen leben von gefühlen wie hunger, durst, geborgenheit, wärme, angst oder schmerz den komplexen sachverhalt nahrung/verdauung/entleerung in den griff kriegen, bevor er auch nur andeutungsweise artikulieren kann, dass er mal muss? das klingt mir stark nach konditionierung und die lass ich lieber für ratten und pawlowsche hunde [Winken]