Zitat: Ein einigermassen akzeptabler Stellplatz kostet dich je nach Qualität, Umfang der Leistungen und Region zwischen min. 150,-- und 400,-- Euro. Ein gut sitzender Sattel kostet dich einen Tausender. Tierarzt - und den wirst du bei so einem Tier erstmal öfter im Stall haben - kommt schnell mal mit "Kleinigkeiten" auch auf tausend Euro, weil er ja kommen muss, und Hausbesuche sind bei Ärzten halt nicht billig. Bliebe noch der Schmied alle 4-6 Wochen mit 50,-- bis 100,-- Euro. Je nach Zustand von Taktik könnten gerade in der Anfangszeit auch noch erhöhte Kosten für diätetisches Futter dazukommen, um ihn erstmal aufzupäppeln. Gewichtigerer Faktor ist allerdings die Zeit, die du investieren musst - und zwar bis an das Lebensende des Tieres, auch, wenn es eines Tages nicht mehr "benutzbar" ist (wobei auch in diesem Falle die Kosten weiterlaufen). Falls der Stall, wo er steht, keinen "Full-Service" mit Füttern und Misten anbietet, müsstest du jeden Morgen und Abend mindestens 1 Stunde zum Hinfahren und Füttern kalkulieren, eine weitere Stunde geht für's Putzen drauf und 1-2 Stunden solltest du ihn an mindestens 5 Tagen, besser 6, bewegen. Womit wir beim nächsten Punkt wären - deinen Reitkünsten. Sollten die für ein eigenes Pferd nicht ausreichend sein (und wenn du erst 12 bist, können sie das fast nicht sein) musst du mit deinem Pferd Reitstunden nehmen, da du sonst das Pferd schlicht ruinierst, denn nur ein gut gerittenes und gymnastiziertes Pferd wird auf lange Sicht keine Schäden an Rücken und Beinen davontragen. Und es stehen wahrhaftig schon genug lahme Pferde herum, die von zwar gutwilligen aber leider unfähigen Freizeitreitern zu Schanden geritten wurden.
ah ja - und was war das in deinen Augen - das Wort zum Sonntag oder was? Und genau dafür wurde ich hier angeöst....