1. Empfang tunesischer Menschenrechtler im Auswärtigen Amt Berlin
Von: Aktion 18 Oktober Deutschland

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Datum: Tue, 20 Dec 2005 20:32:29 +0100
Von: Aktion 18 Oktober Deutschland
Betreff: Empfang tunesischer Menschenrechtler im Auswärtigen Amt Berlin


Aktion 18 Oktober Deutschland

Empfang tunesischer Menschenrechtler im Auswärtigen Amt Berlin


Der Beauftragte für Menschenrechte der Bundesregierung, Tom Königs, empfing am Montag, den 19.12.2005 in seinem Büro im Auswärtigen Amt in Berlin Vertreter der tunesischen Opposition sowie einige namhafte Mitglieder der Zivilgesellschaft
Von tunesischer Seite nahmen an diesem Treffen teil:
Dr. Mustafa Jaafer, Generalsekretär des "Forum für Arbeit und Freiheit"
Frau Sihem Ben Sedrinne, Sprecherin des Nationalrates für Freiheiten in Tunesien
Frau Fatma Ksila, Mitglied des "Komitee für Freiheit und Menschenrechte in Tunesien"
RA Samir Dillou, Mitglied des AISPP
Herr Fathi Ayadi, Koordinator für die "Aktion 18. Oktober" in Deutschland
Mohamed Taha Sabri, Sprecher der "Aktion 18. Oktober" in Deutschland

Von deutscher Seite nahm neben Herrn Königs auch der Referent Uwe Bierhoff als Vertreter des Referates Nordafrika im Auswärtigen Amt an den Gesprächen teil.

Es wurde die aktuelle Lage der Menschenrechte vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung in Tunesien, insbesondere in der Zeit um den UNO-Weltinformationsgipfel in Tunis. Beide Seiten waren sich in der Einschätzung der aktuellen Situation einig. Herr König sprach den Angehörigen der "Aktion 18. Oktober" seine Anerkennung und Sympathie für ihre Leistungen aus, sowohl im Allgemeinen, als auch im Besonderen für die Hungerstreik-Aktion vor dem Auswärtigen Amt in Berlin. Gleichzeitig forderte er die in Deutschland lebenden Tunesier zu mehr Aktivität auf, um einen größeren Beitrag zur Verständigung der Zivilgesellschaften Tunesiens und Deutschlands zu leisten. Beide Seiten hoben außerdem die positive Entwicklung auf europäischer Ebene hervor, die Hoffnung auf mehr Unterstützung für eine Demokratisierung des nordafrikanischen Landes mache.
Mohammed Taha Sabri