Oje - Claudia, ich veruch's mal mit einer Zusammenfassung. Ich dachte, als politisches Statement lässt man es besser so, wie es der Verfasser geschrieben hat. Inhalt und Wortwahl, die auf französisch gerne etwas krasser ausfallen als auf Deutsch, bleiben auch auf Deutsch allein beim Verfasser!

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Tunesischer Asylbewerber in deutschem Gefängnis
24. Jan. 2004

Fathi Zitouni wurde vom Bundesgrenzschutz nach seiner Ankunft auf dem Frankfurter Flughafen am 30. Januar 2004 verhaftet, nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde. Nach drei Monaten soll er nach Tunesien abgeschoben werden, obwohl er dort von Verhaftung un Folter bedroht ist.

F. Zitouni wird in Tunesien verfolgt, weil er sich als Polizeikomissar geweigert hat, "schmutzige Arbeiten" für das Regime zu erledigen. Er ist in der liberal-sozialen Opposition engagiert und ist wegen seiner Bedrohung durch das Regime nun gezwungen, das Land zu verlassen. In Frankreich ist er als politischer Flüchtling anerkannt.

Die wahren Gründe für die Entscheidung der deutschen Behörden seien beeinflusst von der guten Beziehung der europäischen Regierungen mit den Diktaturen auf der anderen Seite des Mittelmeeres.

Deshalb bittet der Verfasser um Unterstützung gegen die "Diktatur von Karthago" und um Solidarität mit M. Zitouni, der bald einen neuen Antrag an das deutsche Innenministerium stellen will.