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ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144993
05/04/2002 23:02
05/04/2002 23:02
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hab ich gerade gefunden und wollte ihn euch nicht vorenthalten...!

Liebe Grüße
Stephie

Ein Traum von einem Mann

Frauen, die der Liebe wegen an ferne Strände reisen, gelten als Sextouristinnen. Doch ihre Lust segelt unter romantischer Flagge, Heirat nicht ausgeschlossen. Ein Report aus Tunesien

Von Edith Kresta

Kennen Sie mich nicht?«, fragt der junge Mann in Jeans, blau-rotem Plastik-Shirt und Badelatschen im Zentrum Hammamets. »Ich arbeite doch als Kellner in Ihrem Hotel.« Mag sein, dass er in schwarzer Hose, dezenten Schuhen und weißem Hemd anders, vielleicht auch vertrauenerweckender aussieht als in schnittiger Freizeitkluft. Spätestens jedoch nach dem fünften Versuch eines Unbekannten, auf diese Art Kontakt zu knüpfen, ist klar: Die vermeintlichen Bekannten wollen Touristen Souvenirs aufschwatzen, einfach nur ins Gespräch kommen oder oft ganz zielgerichtet mit einer Frau anbandeln.
Hammamet ist neben Sousse und Monastir die touristische Hochburg Tunesiens. Mit langen Stränden und einer überschaubaren Medina direkt am Meer. Trotz der riesigen Hotelanlagen, wo die Strandcharmeure flanieren, ist Hammamet ein beschauliches Nest geblieben. Touristische Freizone mit deutscher Brauerei und bevorzugter Ferienort der tunesischen Mittel- und Oberschicht: offen, freizügig, europäisch mit orientalischer Kulisse. »Hammamet ist der liberale Vorort von Tunis«, sagt Lamia. »Anders als in Tunis kann man hier ungestört in Shorts durch die Straßen laufen.« Die Versicherungsexpertin aus Tunis - Mitte 30, unverheiratet, eine selbstständige, moderne Frau - verbringt hier viele Wochenenden mit Freunden, zu denen auch Raouf gehört.
Professionelle Anmache
Raouf ist ein diskreter Plauderer. Sein Frisiersalon liegt mitten im Zentrum. Roter Plüsch und warme Brauntöne. Hier schneidet der Chef noch selbst. Raouf kennt sich aus in Hammamet, wo man französische Modeschöpfer und Starlets neben dauerurlaubenden deutschen Rentnern und Kleinfamilien in den Sommerferien trifft. Und er kennt viele Geschichten, die von Strandcasanovas handeln und einsamen Touristinnen, die besonders gern an Tunesiens Küsten reisen. Zum Beispiel die der 60-jährigen Deutschen und ihres viel jüngeren tunesischen Liebhabers, den sie mit nach Berlin nahm und heiratete. Eine Story ohne Happy End: Der schöne 20-Jährige wurde schnell flügge, erzählt Raouf, und ging nach dramatischer Trennung seine eigenen Wege.
Raoufs Herzgeschichten gehören zum Urlaubsalltag - nicht nur in Tunesien. Ob in Kenia oder auf Jamaika, im Senegal, in der Türkei oder auf Kuba: in Diskotheken und Bars südländischer Urlaubsländer, meist Männergesellschaften mit großem ökonomischen und sozialen Gefälle, funktioniert die Anmache zwischen einheimischem Mann und ausländischer Frau glänzend und oft professionell. Der Südmann lockt. Die Zahlen sprechen für sich: Allein 1500 deutsche Frauen informieren sich jedes Jahr in der Botschaft in Tunis über die Formalitäten von Ausreise und Eheschließung mit einem tunesischen Partner. Manche Paare verwirklichen ihren Traum vom gemeinsamen Leben an den Gestaden des Mittelmeers; bei den meisten besteht jedoch der Wunsch, in Deutschland zu heiraten und zu leben.
Der planmäßige Kontakt mit Touristinnen gehört längst zum Urlaubsalltag. Mag es manchmal auch Liebe sein, ein harmloser Flirt, ein sexuelles Abenteuer, oft steckt hinter der inbrünstigen Verführung der Männer ein ökonomisches Motiv: die Suche nach einem gehobeneren Lebensstil oder der Traum von einer besseren Perspektive im reicheren Land.
Die wenigen Studien zum Thema nehmen die Frauen keineswegs aus. »Sextouristen sind alle Reisenden, die in den Zielländern der Dritten Welt materiell belohnte, sexuelle Kontakte mit einheimischen Partnern haben«, stellt eine empirische Studie zum Thema Aids, Sex, Tourismus des Bundesministeriums für Gesundheit fest. Wenn auch bislang vor allem der Mann als Sextourist im Blickpunkt steht. Sexuelle Kontakte, bei denen sich das männliche Objekt der Begierde aus ökonomischen Gründen prostituiert, sind in vielen Ländern an der Tagesordnung.
Der tunesische Film Bezzness (vom englischen business abgeleitet) setzte sich in den neunziger Jahren kritisch mit der Prostitutionskarriere eines jungen Tunesiers auseinander. Der Film thematisierte die moralische Empörung über Werteverfall und Entwurzelung in der tunesischen Gesellschaft.
Rasierwasser als Liebeslohn
Heute ist bezzness in Tunesien zum geflügelten Wort dieser Art der Begegnung geworden. Man hat sich an die Strandanmache genauso gewöhnt wie an kurze Hosen und Badelatschen im Restaurant. Und trotz Verstoßes gegen das kulturelle Wertgefüge bleibt die männliche Nutte zu Hause der Patriarch. Mehr noch: Er gilt unter seinesgleichen als potent, als ganzer Mann. Der bezahlte Sex kratzt kaum am männlichen Selbstbild, er wird toleriert. Ungestraft darf der Mann seine Sexualität ausleben, auch wenn er sich dafür bezahlen lässt. Sogar für die moderne tunesische Frau wäre es undenkbar, sich ähnlich zu verhalten.
Vom Papagallo der sechziger Jahre an der Adria über den jamaikanischen Beach-Boy zum tunesischen Strandadonis - das Reservoir der männlichen Gespielen im globalen Tourismusgeschäft kam und kommt fast immer aus der Unterschicht. Es findet ein unausgesprochener Austausch statt zwischen Arm und Reich. Die jugendlichen Strandcharmeure wollen vom Reichtum der »Nordländerinnen« profitieren, indem sie ihren Körper auf den Markt tragen. Das hat das tunesische Bezzness mit der weiblichen Prostitution in Thailand gemein. Allerdings funktioniert sowohl die Begegnung als auch die materielle Belohnung der männlichen Prostituierten anders.
Die Frauen selbst zählen ihre Affäre ohnehin nicht zur Kategorie Sextourismus. Die Lust der Urlauberin segelt unter romantischer Flagge. Sie freit, indem sie sich freien lässt. Die Frau bezahlt den Mann selten in barer Münze, so wie es bei Liebesdamen seitens der Männer üblich ist. Sie schenkt ihm Parfüm und Kleidung, lädt ihn zum Essen ein, nimmt ihn ein paar Tage mit auf den Trip durch Tunesien oder finanziert ihm den Flug in den saturierten Norden. Ihre »Bezahlung« spielt sich verschämt ab, für sie ist es ein Liebesdienst. Auch wenn unter der Hand an der Hotelrezeption schon mal männliche Begleiter für eine Woche angeboten werden, die Regel lautet: Frauen wollen vom professionellen Liebhaber nichts wissen. Und wenn sie doch einmal an ihn geraten sollten, dann glauben sie seinen Liebesschwüren nur zu gern. Die so genannten Sextouristinnen bewegen sich in einer Grauzone von Anmache und Anziehung, sexueller Ausbeutung, Gefühl und Helfersyndrom.
Da ist zum Beispiel Assiz. Mit seinen streng nach hinten gekämmten schwarzen Haaren, dem muskulösen, braun gebrannten Körper und dem römisch-griechischen Profil sieht er klasse aus. Seit Tagen umschwirrt er Claudia, die 39-jährige Krankenschwester aus Berlin, mit ausgesuchter Höflichkeit, kleinen Aufmerksamkeiten und unmerklichen Berührungen. Es spielt keine Rolle, dass sie sich nur in gebrochenem Französisch unterhalten können. Habibi, Liebling, hat er ihr schon auf Arabisch beigebracht und in der Disko die ersten Bauchtanzschritte mit ihr eingeübt. »Ich fühle mich ungemein weiblich mit ihm«, gesteht die strahlende Claudia abends an der Hotelbar. Sie findet ihn »wahnsinnig charmant, jungenhaft und anziehend«.
Mit dem männlich-herben Duft von Assiz' teurem Duftwasser zieht der Frühling in Claudias Herz ein. Auch wenn das Eau de Toilette möglicherweise ein Geschenk von Renate ist. Denn Assiz, der Hotelanimateur aus Kairouan, umgarnte Renate aus Wuppertal zwei Wochen zuvor genauso charmant wie jetzt Claudia. Doch das muss die Krankenschwester aus Berlin nicht unbedingt wissen. Liebe macht ohnehin blind.
Strandjünglinge wie Assiz ziehen alle Register der Verführung. Ihr Handwerkszeug ist Einfühlungsvermögen und viel Gespür für die Wünsche der Touristin. Doch diese schlichten Liebesanbieter, auf der Suche nach einem angenehmen »Nebenverdienst«, vielleicht auch einer Perspektive in Deutschland, haben wenig gemein mit der aggressiven Prostitutionsindustrie für männliche Touristen: Weiblichem Sextourismus fehlt die organisierte Eindeutigkeit und Eindimensionalität männlicher Sexausflüge nach Pattaya oder auf die Philippinen. Die Frau ist allenfalls romantisch verbrämte Lusttäterin, die sich ihren Prinzen, dank des modernen Tourismus, nun weltweit sucht. Bei dieser Begegnung verknüpfen sich emotionale Bedürfnisse der Frauen auf ganz eigene Weise mit ökonomischen Bedürfnissen der Männer.
Assiz, der Schlüssel zum Paradies
»Hier wollen doch alle weg«, erzählt Mabrouk und schlürft an seinem frisch gepressten Erdbeersaft. Manchmal treffen sich Lamia und ihre Freunde im Café Canari. »Bei einem Durchschnittseinkommen von etwa 300 Dinar (rund 500 Mark) gibt es kaum eine Perspektive. Alle leben auf Kredit, außer natürlich ein paar Reiche«, erzählt Mabrouk weiter. Majid legt die Finger auf die Lippen: »Psst, Spitzel.« Er zeigt zwei Tische weiter. »Das Polizeiaufkommen hat sich unter Präsident Ben Ali vervierfacht«, fährt Mabrouk, der Intellektuelle in der Clique, ungerührt fort. »Hier kann man in der Öffentlichkeit nicht offen reden.« Die sechs Freunde am Tisch erzählen dennoch von der Schwierigkeit, eine Familie zu gründen, weil kein Geld da ist, von der Repression durch die Politik, die im Kampf gegen den Islamismus und zum eigenen Machterhalt jede Opposition im Keim erstickt.
»Viele Männer wollen eine Touristin zwischen 35 und 59 kennen lernen. Zwecks Heirat und einer Zukunft in einem anderen Land«, meint Ali. »Warum auch nicht?« Sieht man den jungen Ali, wundert man sich über das fortgeschrittene Alter des begehrten Frauentyps. Doch Ali stellt klar: »In diesem Alter sind die Frauen auf jeden Fall unabhängig und frei vom Elternhaus.« Und damit womöglich offen für eine Liebe auf der anderen Seite des Mittelmeers.
Übereilte Lebensgemeinschaften
Auf die Ferne ist viel Sehnsucht gerichtet. »Sie repräsentiert das Andere, das sich der Einverleibung ins eigene Leben widersetzt. Die Fremde ist aber auch immer das eigene Fremde, das in der fremden Fremde aus dem Tiefschlaf erwacht. Ein erregender, hocherotisierender Prozess«, schreibt der Freizeitforscher August Krümpelmann. Jahrhundertelang hat der Reiz des Anderen die Männer um den Globus getrieben. Längst lassen sich auch Frauen davon locken - und manchmal verfallen sie der Erotik des Reisens ganz. Wie sonst könnten sie sich das Fremde besser einverleiben als durch die Beziehung zu einem Mann, der das Andere verkörpert? Frauen sind geneigt, mit dem unbekannten Land, dem unbekannten Liebsten zu verschmelzen. Frauen machen ihre Grenzerfahrung auf den Klippen der Seele, Männer steigen auf den Himalaya.
Und viele Touristinnen sind dabei nur allzu bereit, ihre eigene Kultur hinter sich zu lassen. Davon zeugt auch der große Erfolg von Büchern wie Corinne Hofmanns Die weiße Massai, in denen Autorinnen ihre interkulturellen Beziehungskisten öffnen. In der Literatur und im Urlaubsalltag passen die Obsessionen vom fremden Mann häufig wunderbar in unser romantisch-verkitschtes Bild der Geschlechterbeziehungen. Es ist die ewige, alte Geschichte vom Prinzen, der der Geliebten sein sagenhaftes Königreich zu Füßen legt. Völlige Hingabe wird bei diesem Konzert der Gefühle oft mit weiblicher Erfüllung gleichgesetzt. Auch Claudia, die Krankenschwester aus Berlin, träumt schon vom Leben unter Palmen, das sie gern gegen den aufreibenden Job in der Charité eintauschen würde. Assiz, der Strandcharmeur, ist ihr Schlüssel zum Paradies.
»Gerade lebenserfahrene Frauen in den mittleren Jahren mit einer gesicherten materiellen Existenz sind bereit, noch einmal alles zu verändern und auf eine Karte zu setzen«, weiß Renate Fisseler-Skandarani vom Verein deutscher Frauen in Tunesien. »Dabei scheinen sie die fremde Realität oft auszublenden.« Doch diese ist nüchterner. Auf beiden Seiten. Denn auch die Männer, die nach Deutschland übersiedeln, haben Bilder und Projektionen im Kopf. Doch wirkliche Annäherung und das Sicheinlassen auf die fremde Kultur erfordern Anstrengung und bedeuten Arbeit. »Das kann einem auch der verliebteste Partner nicht abnehmen«, sagt Fisseler-Skandarani. Sie kennt viele Erzählungen von gescheiterten Urlaubslieben, aber auch von geglückten Beziehungen. »Ein großes Problem ist, dass diese Urlaubslieben ja gezwungen sind zu heiraten. Sonst können sie aufgrund des Ausländerrechts nicht zusammenleben, weder in Deutschland noch in Tunesien.«
Ja, das muss doch Liebe sein. Denn ausprobiert und gelebt werden kann eine Beziehung unter blauem Himmel und Palmen erst nach der Heirat. So wird ein heißer Urlaubsflirt schnell zur übereilten, romantisch überzogenen Lebensgemeinschaft, in der von den ursprünglichen Gefühlen oft nichts mehr bleibt. Lamia, die hübsche, selbstbewusste Tunesierin, die gar nicht ins Klischee der unterdrückten, ins Haus verbannten Frau passen will, steht solchen Liebesgeschichten ohnehin skeptisch gegenüber. »Alles Heuchler«, sagt sie, wenn es um die Strandcasanovas geht. Und die wissen, dass sie mit ihrer Tour bei Lamia nicht landen können: »Sie laufen sowieso erst bei hellhäutigen Blondinen, denen sie was vormachen können, zu Hochform auf.«

Literatur

"Aids, Sex, Tourismus". Ergebnisse einer Befragung deutscher Urlauber und Sextouristen. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Gesundheit, Band 33; Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1995; 426 S., 59.-DM. Grundlegende Studie
Corinne Hofmann: "Die weiße Massai". Droemer-Knaur-Verlag, München 2000; 462 S., 19,36 DM. Über das Leben mit einem Massai in Kenia
Aneti M. Moimoi: "Der Traum von den freundlichen Inseln". Tanner Verlag, Adliswil 1997; 409 S., 27,80 DM. Autobiografische Geschichte vom Ausstieg und Leben in der Südsee. Ehedrama ohne literarischen Tiefgang
Hilke Thode-Arora: "Interethnische Ehen". Theoretische und methodische Grundlagen ihrer Erforschung. Reimer Verlag, Berlin 1999; 517 S., 58,- DM. Wissenschaftliches Werk mit Fallbeispielen
Uwe Wandrey: "Liebesfluchten". Was Frauen in den Süden zieht. Rasch und Röhring, Hamburg 1992; 208 S. Schöne analytische Annäherung an das Thema. Leider vergriffen
Evelyne Kern: "Sand in der Seele". Jahn & Ernst Verlag, Hamburg 1997; 361 S., 29,80 DM. Geschichte der gescheiterten Beziehung zwischen einer Deutschen und einem Tunesier. Voller Klischees und Vorurteile gegenüber der "arabischen" Mentalität

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144994
06/04/2002 01:31
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danke stephie, das ist echt inter [Lächeln] essant!!!

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144995
06/04/2002 09:32
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So, so wir sind also Sextouristinnen. Also ich klammere mich da mal aus. [nein1]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144996
06/04/2002 10:10
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Bekommt der jeweilige Sexualpartner (Tunesier) für seine "Mühen" materielle Güter bzw. Bares? Wenn ja, bist du Sextouristin - wenn nicht, sei froh! [winken3]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144997
06/04/2002 10:55
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da bin ich ja mla lieber froh... [Winken]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144998
06/04/2002 23:15
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Hallo,
ich möchte dann auch einmal etwas dazu schreiben, und eigentlich dazu nur eine rage stellen weil ich dies alles etwas anders sehe.

Wenn man eine Beziehung führt wo Liebe im Vordergrund steht kann man auch geben, denn man bekommt etwas man kann es nicht immer mit Geld, oder Materiellen vergleichen.

"Bekommt der jeweilige Sexualpartner (Tunesier) für seine "Mühen" materielle Güter bzw. Bares? Wenn ja, bist du Sextouristin - wenn nicht, sei froh! "

Dazu möchte ich gern auch meine Meinung sagen, denn dieses Thema hatte ich so in der Art mit Annegret schon.

Ich sehe es nicht ganz so, denn man kann es nicht so Pauschal sagen, sicher ist es so wenn eine Frau immer nur gibt (egal was) aber wenn es auf Gegenseitigkeit ankommt und es eben von beiden Seiten her so ist, dann ist es kein Sextouristin.

Ich ahbe auch meinem Ex eiiges mitgenommen, aber nicht, weil er mir das gesagt hat und auch nicht weil ich mir ihn so "warm halten" oder erkaufen wollte. Es war aus Liebe und ich habe genau so dies bekommen, und wenn es ein Straß Blumen war, oder eine Einladung zum Essen, man sollte nicht immer dies gleich mit Sextouristin vergleichen.

Für mich ist Sextourist/in das: wenn eine Frau mit ihrem Mann + Kind nach Tunesien fährt und der Mann im Bett ist beim Kind und sie sich einen sucht fürs Bett, ihm ständig Getränke kauft, und eben alles gibt, das ist für mich dann eine Dienstleistung was der Mann ihr gibt, da sie es ja auf eine weise zahlt.

Claudia

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #144999
06/04/2002 23:57
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Clautschi, wenn du meinen Beitrag genauer durchliest, wirst du feststellen, dass du meine Aussage jeglich in einer anderen Art und Weise wiedergegeben hast, zumal ich auch betont habe, dass der jeweilige Sexualpartner auch für seine "Mühen" belohnt wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Sextourismus ist für mich das Geben von Geld (zumindest indirekt) bzw. Gütern an den jeweiligen "Partner", natürlich in Erwartung einer entsprechenden Gegenleistung (der Partner verzichtet natürlich auf die Devise "Geben und Nehmen" und übernimmt nur den sogenannten "Nehmen"-Part). Komischerweise gibt es besonders in Tunesien (zum Leidwesen vieler "aufrechter" Touristinnen) zahlreiche Männer, die für ihre "Aktivitäten" keinerlei Wertgegenstände oder ähnliches verlangen - ein Urlaubsvisum in irgendeinem europäischen Land natürlich ausgeschlossen... [Winken] . Nichtsdestotrotz ist jeder einzelne unter uns Individuum und vermag den Begriff "Sextourismus" auf andere Art und Weise zu interpretieren...bis dann! [winken3]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145000
06/04/2002 12:36
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Claudia ich habe dich schon verstanden ich bin nur von diesem Satz ausgegangen.

Ist meine Meinung und nicht direkt auf Claudia bezogen:
Wenn ich meinem Freund 200 Dinar geben, weil er dringend Geld braucht egal für was, bin ich kein Sextourist, man sollte es wirklich unterscheiden, was der Partner einen zurück gibt, es muß nicht immer mit gleichen verglichen werden.

Man sollte Sextourismus schon unterscheiden, denn es ist ein Gebiet wo man sehr aufpassen muß, siche rgibt es dies in Tunesien so wie in vielen anderen Ländern auch, aber bitte unterscheidet die Personen.

Schauen wir nach Tailand ich denke ich höre auf, denn dort ist wirklich Sextourismus und es wird auch Strafrechtlich verfolgt.
Ich werde euch gern die Statistiken zum ssextourismus raus suchen, ich bekomme sie recht aktuell denn es ist leider ein Thema was auch heute noch sehr aktuell ist.

Jedes Kind (junge Frau) hat ein Recht auf Schutz vor Ausbeutung, oft ist es mit Sex gegen Geld = weil sie sich so das tägliche Leben finanzieren nicht gegeben, dieser Schutz.

Ich reagiere auf dieses Thema immer recht schnell und sehr und bitte auch um Verständis denn wenn man Tag täglich mit diesen Bildern und Problemen in Kontakt kommt und viele Hintergründe als Infos bekommt würde denke ich jeder so reagieren.

Sicher kann man das nicht mit Tunesien so vergleichen, das ist mir klar, aber das Wort "Sextourist" ist das gleiche und man sollte an dieser Stelle unterscheiden.

Claudia

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145001
06/04/2002 13:21
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gluehwuermchen Offline
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Das Thema hatten wir auch erst im Tunesisch-Kurs.
Man sollte aber nicht nur die Frauen unter die Lupe nehmen, sondern auch die Männer.
Was sind denn dann die Männer, die Frauen anbaggern, nur mit der Absicht einen Profit herausschlagen zu können? Die kann man meiner Meinung nach mit Strichern vergleichen. Sie bieten Sex und wollen dafür Geld oder irgendwelche materiellen Sachen.
Natürlich liegt es dann auch an den Frauen, ob und wieviel sie geben. Viele sind so dumm und schicken ihr ganzen Vermögen nach Tunesien. Aber wenn der Mann immer nur nimmt, ist es offensichtlich was er will. Und die Frauen sind dann auch selber schuld.
Wenn man ein bißchen Menschenkenntis hat (und vor lauter Liebe nicht ganz blind ist), merkt man sehr schnell ob es der Mann ernst meint oder nicht.

LG Kerstin

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145002
06/04/2002 13:39
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Ich denke Edith Kresta hat sich ein paar Ausnahmen herausgepickt und ein Story daraus gemacht. Und solche geschichten verkaufen sich halt immer gut, nach dem Motto Arm und reich, jung und alt usw...

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145003
06/04/2002 13:56
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"Bei dieser Begegnung verknüpfen sich emotionale Bedürfnisse der Frauen auf ganz eigene Weise mit ökonomischen Bedürfnissen der Männer."

Und wenn es tatsächlich so ist, was ist daran schlimm? Ich glaube es gibt Beziehungen, die aus schlechteren Motiven geschlossen werden.
Es muß doch jede/jeder selbst wissen, was er möchte und wieviel jeder bereit ist zu geben (und nicht nur materiell, auch gefühlsmäßig).

Ich denke, bei dem heutigen Informationsstand, moderner Erziehung und ein bißchen Menschenkenntnis weiß doch jede Frau genau, worauf sie sich einläßt.
Wer will uns eigentlich immer verkaufen, die Frauen seien so dumm und blauäugig?
Wenn in einer Partnerschaft jeder seine Interessen verfolgt, auch wenn diese unterschiedlich sind, ist dies absolut legitim!

Martina

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145004
06/04/2002 14:52
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Kann Mabrouk nur Recht geben

Claudia [winken1]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145005
06/04/2002 20:08
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nonameb Offline
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Hm, warum kommen in dem Artikel eigentlich alle in Szene gesetzten aus Berlin...?

Ansonsten finde ich, wenn Frau sich ausnehmen läßt, ist sie selber schuld! Es gibt ja auch Frauen die es absolut nötig haben, für Liebesdienste zu bezahlen. Und das es dann angenehmer ist, das Ganze unter "Verliebtheit" zu verstecken, dann sollen sie doch.
Sicher gibt`s diese Strandromeos, wie überall auf der Welt, nur sind sie im Süden wohl charmanter als in D [Breites Grinsen]

Auf alle Fälle bringt es wohl nix, an den Gefühlen seiner Partner zu zweifeln, aufgrund solcher Artikel...

Ines

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145006
07/04/2002 07:52
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Claudia Poser-Ben Kahla Offline
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Guten Morgen,
Ines genau so ist es jeder soll seine Beziehung so leben und so sehen wir es es mag denn nur so ist es richtig.

Man sollte sich nicht beunruhigen lassen, wann man Geschenke mit nimmt das was man geben kann und mag sollte man geben.

Einen schönen Sonntag wünsche

Claudia

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145007
07/04/2002 23:59
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...und da wir schon bei geschenken sind:
was bringt ihr euren liueben den immer so mit? ich habe echt immer mühe...
klar, zum beispiel könnte man eine cd mitnehmen, aber was haben wir davon wenn sie dort die gleiche cd um einiges billiger kaufen können?
beliebt ist immer unsere schweizer schokolade... [Lächeln] aber auf die dauer wird das ja uch langweilig.
zu weihnachten habe ich mal kiloweise kekse gebachen und mitgebracht. das ist zwar gut angekommen, dafür stand ich aber mehrere tage in der küche...
was gibt's dn sonst noch so?
schmuck haben sie ja auch viel! [Tierisch]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145008
07/04/2002 12:11
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Wenn kich nicht alles täuscht haben wir dazu schon ein Thema schau mal unter suche würde mich freuen.

Wenne s keins gibt dann mache ein neues auf, das wir hier weiter zum Thema Internet Cafe sprechen.

Danke dir ganz lieb

Claudia

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145009
07/04/2002 12:51
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Kaffee als Mitbringsel kommt immer gut an bei mir. [winken2]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145010
07/04/2002 13:17
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internetcafès??? hm... glaube das war in einem anderen thema claudia!
habe bei suchen mal geschenke eingegeben, aber ich hab nichts schlaues gefunden...

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145011
07/04/2002 14:39
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Na dann ist okay dann schreibt eben hier ist auch gut so.

Claudia

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145012
07/04/2002 16:43
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nein ist schon ok, ich tu dann lieber ein neues thema auf! [Ha!]

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145013
08/04/2002 15:44
08/04/2002 15:44
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0leyla Offline
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hallo zusammen!

also "s e x touristin" ich glaub das ist ein sehr heikles thema.

als mein freund seine ex kennenlernte und nach österreich kam, hat sie ihm den himmel auf erden versprochen. sie hat einfach seinen lebensstil was wohnung und so betrifft gesehen und war halt fest der meinung ihm gefällts bei uns besser und er möchte sowieso nichtmehr heim. naja und so wurde die ganze beziehung schon auf lügen aufgebaut.
von wegen ich hab ein haus, du bekommst nächste woche ein auto, in 1 jahr haben wir ein haus in tunesien bla bla. am ende war nichts ausser das er tot unglücklich war weil sie ein nästhäckchen ist und war, 10 jahre älter als er, und einfach eine total andere lebenseinstellung hatte.
nichts von dem was er versprochen bekam wurde wahr usw.

ich denk wenn ich ihn kennengelernt hätte, hätten wir vielleicht nicht gleich geheiratet, und er wär vielleicht nicht sofort mit mir gegangen aber ich hätte ihn wenigstens nicht belogen und wer weis vielleicht hätte das auch so seine vorteile gehabt.
... wie das leben so spielt.

ich glaub es gibt schon viele solche frauen die ein bestimmtes alter erreicht haben und einfach versuchen sich liebe zu "kaufen" auf der anderen seite darf man zwei die sich gefunden haben und wirklich verliebt sind nicht gleich runter tun und sagen des wird eh nichts!!!

naja und überhaupt und sowieso geht mich des eigentlich eh nichts an was die anderen so "treiben" im urlaub!!!! ;-)

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145014
08/04/2002 16:18
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Liebe erkaufen sich viele aber auch in Deutschland, oft ist es ja bei Frauen so die älter werden, oder bei Männern die älter werden.

Sie wollen schauen ob sie noch Chancen haben.

Dein Beitrag finde ich gut.

Vielleicht kannst du uns auch einen Erfahrungsbericht schicken zu Tunesien.

Claudia

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145015
19/09/2002 09:04
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Hi!

Hab das nur wieder raufgeholt, hier sind noch ein paar ältere Beiträge zu dem Artikel den Zabrata ausgegraben hat!

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145016
19/09/2002 13:46
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@Alexandra
vielen Dank für das raufholen des Artikels. Ich finde vor allen Dingen interressant, wie sehr sich
die Meinung von manchen Menschen innerhalb weniger
Monate ändert. [Breites Grinsen]
Zumindest verstehe ich die Aussagen von Mabrouk und Claudia als sehr unterschiedlich im Vergleich zu den jetzigen Antworten. Wie kommt's?

Gruß Marina

Re: ein zum Nachdenken anregender Artikel...! #145017
19/09/2002 13:53
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Es kommt auf die Betrachtungsweise und -blickwinkel an! [Breites Grinsen]

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