Einen schönen guten Morgen! Lese schon lange so Eure Berichte und kann nur dazu feststellen, egal ob man jemanden aus seinem Lebenskreis oder aus einer fremden Kultur heiratet, es ist doch immer einen Versuch wert! Natürlich ist eine Ehe kein Übungsfeld, aber niemand gibt uns die Garantie das es für immer ist. Es ist toll zu lesen, wieviele von Euch doch die täglichen kleinen und großen Probleme mit ihrem Liebsten lösen. Das läst auch mich hoffen. Wie ihr wisst, ist es bei mir umgkehrt, Ich bin Deutscher und meine Verlobte ist aus TN. Gerade gestern haben wir wieder ein sehr langes Telefonat gehabt. Dabei wurde der Ablauf der Hochzeit (wir haben uns auf zwei Tage geinigt) besprochen. Ja, wenn alles klappt heiraten wir im August in Gabes! Der erste Tage ist der "traditionelle": Morgens getrennt ins Hamam,ich mit dem Onkel und den Brüdern meiner liebsten. Sie mit Mutter und Freundinnen. Danach für Nourhen-"Hennatag" mit Friseur ect. Ich mit den Männern in die Moschee ! Am Abend dann feiern wir im Elternhaus meiner Liebsten. Mit Kuskus und Hammel und den Süssigkeiten ect.. Am zweiten Tag folgt dann das Standesamt und anschließend begrüße ich die Hochzeitsgesellschaft in " meinem Haus" (im Hotel wo ich wohne! Die Feier sollfür Nourhen und mich um Mitternacht enden. Dann bringen ihre Freundinnen sie in die Hochzeitssuit des Hotels zur " Entschleierung!" . Soweit der Plan und hoffentlich der Star in ein langes gemeinsammes >Leben! Ich bin ein großer Optimist! Allen einen schönen Sonntag! Denkt immer daran- das Leben ist viel zu kurz, um auch nur eine Minute davon zu verschenken! Norbi