Hallo!
Ich habe hier in diesem Forum schon viele Antworten auf meine Fragen gefunden, nur zu einer nicht...
Ich habe mein Herz, wie vielleicht viele andere auch, in Tunesien gelassen. Ich dachte, DEN Mann gefunden zu haben. Das er kein großes Geld verdiente, war mir klar. Aber erst seit ich wieder zu Hause bin, scheint gerade dieses Thema alles kaputt zu machen. Am Anfang konnte er Anrufe oder SMS nicht mehr zahlen. Damit konnte ich noch leben, da er in Tunsien viele kleine Sachen finanzierte. Nun erzählt er mir aber, dass er seine Miete nicht mehr zahlen könnte und dass er wohl bald aus der Wohnung muss. Er bat mich um Hilfe. Um finanzielle Hilfe! Macht "Mann" das dort so? Ich fühle mich irgendwie ausgenutzt obwohl er doch vor Ort nie gebettelt hat. Mir kommt das Ganze so spanisch vor, dass ich ihn nicht einmal mehr anrufen kann. Andererseits glaubt man ja immer an das Gute im Menschen ...und da kommt mein Gewissen ins Spiel! Hat jemand sowas schon mal mitgemacht? Was sagt man denn dazu?! Ausbeutung oder Notlage? (Je mehr ich hier schreibe desto mehr glaube ich an kein gutes Ende.)