Aus einem sehr langen bericht raus kopiert:

Sextouristinnen
Im Verhältnis zur Zahl der männlichen Sextouristen ist jene der Frauen, die auf diesem Grund verreisen, vergleichsweise gering. Es gibt bisher noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu den soziokulturellen Auswirkungen von weiblichem Sextourismus in den betroffenen Ländern, zu den Motiven der Sextouristinnen oder zu den prostituierten Männern. Da es in kaum einer der Destinationen männliche Pendants zu "Bardamen" oder Straßenprostituierten gibt, ist auch die Grenze zwischen prostituierten Männern und solchen, die, weil sie Aufgrund persönlicher Armut dazu gewzungen sind, den Kontakt mit ausländischen Frauen aufnehmen, mitunter schwer auszumachen. Zudem neigen Frauen eher als Männer dazu, ihre Urlaubsbeziehungen geheim zu halten. Allerdings ist seit den 1970ern zu beobachten, dass auch Frauen zum Zweck des Prostitutionstourismus zuerst in die Karibik, später auch nach Thailand, Bali, Kenia und Tunesien reisten. Wegen der grundlegend anderen gesellschaftlichen Stellung von Männern und Frauen, gerade in den lateinamerikanischen, aber auch in den asiatischen Ländern, ist ein Vergleich von männlichen und weiblichen Prostituierten allerdings schwierig. Prostitution ist letztlich auch eine Frage der Macht; vor allem der finanziellen Macht, aber auch der physischen.

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