Ich habe noch ein paar Infos für dich aus dem Netz:

Das Kleid der Frauen, die "meliya", besteht aus einem einzigen Stück Stoff, der so zusammengelegt und mit speziellen Fibeln gehalten wird, dass er um den Körper gewickelt werden kann.

D.h. etwa 1/3 des Stoffes wird übereinandergelegt - eine Öffnung ist für den rechten Arm, eine große für den Kopf, das linke Armloch wird dadurch gebildet, dass man den Stoff nun um den Körper herumführt und mit einem Gürtel befestigt.

Dieser Gürtel besteht entweder aus einem breiten Stoffstreifen, der gebunden wird, oder

er wird aus einzelnen Fäden dicker Wolle zusammengedreht. Die Enden der Wolle stehen rechts und links weg und betonen beim Tanz die starken Hüftbewegungen noch zusätzlich.

Der Kopf wird mit einem Tuch bedeckt, das durch ein weiteres Tuch, das um den Kopf geschlungen wird, gehalten wird. Meist wird an diesem Tuch Schmuck befestigt, der in die Stirn fällt (gossa oder hajeb). An beiden Schläfenseiten hängen lange Bänder aus goldenen oder silbernen Ringen, die ineinandergefügt sind. Daran hängen kleine Hände Fatma's aus Silber.

Ebensolche Bänder verbinden auch die beiden Brustfibeln, die den Stoff zusammenhalten. An den Füßen trägt die Tunesierin dicke Fußreifen "Khalkhal", die manchmal innen gefüllt sind, so dass sie beim Gehen rascheln.



Eine verheiratete Frau lässt manchmal auch Haarlocken (souelef) über der Schläfe aus dem Kopftuch schauen und trägt darüber Schmuck. Schmuckmotive, die immer wieder kehren sind: die Hand Fatimas, die Glück bringen soll und dreieckige Motive (khal - broche) verschieden verarbeitet. Das Dreieck bedeutet Gleichgewicht und Harmonie.



Der Schmuck der Braut ist sehr üppig - je mehr, um so besser ist sie gestellt.

Bilder dazu:
http://home.t-online.de/home/nabila/taenze_tunesien.htm