Zitat: Ganz ehrlich... vielleicht würde ich in Tunesien auch einfach die Mutterrolle übernehmen. Wer weiß das schon?
Zitat: Also ich muss in Tunesien nicht erfolgreich im Beruf sein...das ist mir dann egal!
also ehrlich gesagt halte ich diese Aussagen - selbst wenn man sich 'nur' in Deutschland aufhält - in der heutigen Job- und Rentensituation für ziemlich blauäugig - und nahezu jede 2. Ehe wird heute geschieden - besonders gut sind da Frauen gestellt, die dann seit Jahren aus dem Job draußen sind
- aber auch für den Fall dass die Ehe (egal ob mit Ausländer oder ohne etc.) funktioniert, man könnte Bände schreiben über jede Menge frustrierter (Haus-)frauen aus meiner Pekip-Gruppe mit Kleinkindern, die sich das auch so schön romantisch vorgestellt haben mit Kind mal 'ne Weile' zu Hause zu sein, nur die Realität sieht dann ganz anders aus
Wie muss das denn erst im Ausland sein, mit den ganzen sprachlichen und kulturellen Barrieren die man so hat - also ich würde dringend raten zumindest zu versuchen sich auch dort was aufzubauen. Klar : Wer nichts wagt der nichts gewinnt - aber man kann sich beim Bergsteigen auch anseilen, dann prallt man nicht ganz so hart auf....
....eine Krankenversicherung (privat) kostet schnell ein paar Hundert Euro, kommt auf das Einstiegsalter an und die Selbstbeteiligung die man wählt.
Es gibt auch einen recht nützlichen Ratgeber in Buchform, herausgegeben vom Verband binationaler Familien: Die Maghrebländer , erschienen im Verlag Brandes&Apsel ISBN 3-86099-768-8. Dort stehen persönliche Erfahrungsberichte, aber auch Themen wie Berufstätigkeit, Älterwerden, alltägliches Leben und auch rechtliche Aspekte drin.