Hallo Sonja,
auch in D ist es nicht wirklich üblich, als Frau mit Männern gut befreundet zu sein. Ich habe einige sehr gute männliche Freunde, mit denen NIE irgendetwas gelaufen ist, mein Umfeld unterstellt mir immer wieder Verhältnisse mit diesen Freunden. Es ist mir inzwischen genauso egal, wie es mir egal ist, in TN mit Männern unterwegs zu sein. ICH weiß, das da nichts läuft und das reicht mir. Was die Leute reden, hier wie dort - kann ich nur beeinflussen indem ich mich nach "deren Regeln" benehme und dabei fühle ich mich nicht wohl. Also lebe ich mein Leben, bin mit Menschen befreundet die es mir wert sind (ohne dabei auf deren Geschlecht zu achten) und fühle mich wohl damit.
Ich habe als einzige Frau auf einem Dorf an einem Fest teilgenommen - habe mich sehr wohl gefühlt dabei und wurde behandelt wie eine Königin. Ob im nachhinein irgendwas erzählt wurde oder nicht, ist mir egal. Ich habe auch in einem abgelegenen einheimischen Cafe gesessen und mit einem Freund Tee getrunken, um uns herum nur Männer. Ja ich habe mich wohl gefühlt, mein Durst war gestillt, ich war ausgeruht und es konnte weiter gehen. Was sollte ich mir denn aus den eventuellen Gedanken dieser wildfremden Männer machen??
Das mit dem "wild umtanzen" ist nicht mein Ding, von daher kann ich mich dazu nicht äußern.
Gruß ines