Patty: ich hab - bis ich verheiratet war - auch so gedacht: meine Freunde bleiben meine Freunde... das änderte sich aber mit der Beziehung in´s Ausland: ich entwickelte andere Interessen, als die, die ich vorher hatte - mein Blickwinkel änderte sich, weil eine Fernbeziehung eben nicht vergleichbar ist mit einer Beziehung zu jmd, der gleich "nebenan" wohnt - ich hatte mit anderen "Problemen" zu tun, die niemand von ihnen wirklich nachempfinden konnte (da sie eben andere Situationen hatten). Das war der erste "Bruch" mit Freundschaften, die aber auch eher beiläufig waren. Der zweite Bruch - und das tat mir auch weh - kam dann mit der Hochzeit: man kümmerte sich um Papiere, Visum, "wie kann er sich einleben", Jobsuche etc... Sicher, es lag auch an mir: man hat nicht mehr soviel Zeit gehabt - wollte die erste Zeit genießen und Stadt und Land zeigen etc. Aber wenn das Verständnis da schon fehlt, dann tut´s mir leid... Ganz schnell war ich schwanger und da gab´s wiederum andere Interessen...

Ich sag ja nicht, daß es bei allen so ist - es ist meine Erfahrung. und eben: NICHT JEDER Freund ist ein "Lebensgefährte" - so sehr man es sich wünscht, das Leben miteinander zu verbringen. Das ist der Lauf der Zeit und ich bin froh, daß ich loslassen konnte und es so akzeptiert habe.